Capcom, Sega, Square Enix und Taito wollen die Gaming-Vergangenheit bewahren

8 months ago 8

Es gibt immer wieder Diskussionen um Computer- und Videospiele als Kulturgut. Damit ist dann auch verbunden, dass man die Vergangenheit irgendwie schützen müsse. Denn die Industrie selbst gibt sich da oft wenig Mühe, da es natürlich Geld kostet, ältere Daten zu archivieren – gerade wenn es sich z. B. um Material aus den 1970er- oder 1980er-Jahren handelt, das zu modernen Systemen teilweise nicht mehr kompatibel ist. Jetzt gibt es zumindest seitens japanischer Publisher einen gewissen Meilenstein zu vermelden.

So haben Capcom, Sega, Square Enix und Taito sich verpflichtet, Entwicklungsmaterial aus der Vergangenheit ordnungsgemäß zu archivieren. Damit wolle man die Geschichte japanischer Videospiele bewahren. Zuvor hatten Bandai Namco und Square Enix bereits kooperiert, um z. B. Konzeptzeichnungen und mehr aus den 1980er- und 1990er-Jahren zu archivieren. Jetzt baut man die ganze Initiative aus, wie Gamemakers.jp berichtet.

Ziel sei es, dauerhaft auch Teile des historischen Entwicklungsmaterials öffentlich machen und mit anderen zu teilen. Davon könne dann die gesamte Branche profitieren. Überdies will man z. B. dafür sorgen, dass auch Material von Arcade-Spielen und -Automaten erhalten bleibt. Auch technische Dokumente und originalgetreue Nachbildungen alter Konsolen sind da ein Aspekt, um den es geht.

Letzten Endes eine gute Sache, denn schon jetzt sind tausende von Spielen aus der Vergangenheit verloren gegangen.

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