Canva bringt mit Craft sein erstes eigenes Bildmodell

1 week ago 13

Die Designplattform Canva hat mit Canva Craft ihr erstes eigenes Modell zur Bildgenerierung veröffentlicht. Es soll mit vergleichbaren Modellen von Google, OpenAI, ByteDance und Meta konkurrieren können. Canva zufolge hat das hauseigene Labor Canva Research das Modell von Grund auf trainiert, vor allem mit Millionen Designvorlagen statt mit Fotos.

Craft plant zunächst Bildaufbau, Größenverhältnisse und Text und erzeugt dann Bilder mit bis zu 2K-Auflösung in mehr als 30 Seitenverhältnissen. Texte kann das Modell laut Canva in 55 Sprachen darstellen. Die Ergebnisse lassen sich mit Magic Layers in bearbeitbare Ebenen zerlegen. Im Ranking der Plattform DesignArena kam Craft laut Canva auf Platz vier, bei Porträts und Landschaften auf Platz eins.

Craft steht allen Nutzern im Dream Lab und über die Public API bereit, eine Anbindung an Chatbots wie ChatGPT und Gemini per MCP soll folgen. Neben geringeren Kosten soll das eigene Modell Canva mehr Kontrolle über Qualität und Geschwindigkeit geben. Auch Forscher des 2024 übernommenen Leonardo.ai haben laut Canva mitgearbeitet. Zwei günstigere Varianten namens Craft-fast und Craft-ultrafast sollen bald erscheinen.

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