Bytedance Cloud-Sparte Byteplus hat das KI-Videogenerierungsmodell Seedance 2.0 für Geschäftskunden in mehr als 100 Ländern verfügbar gemacht. Deutschland ist dabei, die USA sind jedoch ausgenommen. Das Modell war im Februar in China erschienen und hatte weltweit für Aufsehen gesorgt, als KI-generierte Videos mit Hollywood-Stars und urheberrechtlich geschützten Inhalten in sozialen Medien viral gingen. Daraufhin kam es zu Rechtsstreitigkeiten mit Disney, Warner Bros. Discovery, Paramount Skydance und Netflix. Bytedance hatte den globalen Start dann zunächst verschoben; ob das Modell später auch in den USA angeboten wird, ist nicht bekannt.
Um rechtliche Probleme zu vermeiden, hat Byteplus mehrere Schutzmaßnahmen eingebaut: Realistische menschliche Gesichter dürfen nicht als Vorlage verwendet werden. Filter sollen die Generierung urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern. Zudem setzt Byteplus den C2PA-Standard ein, mit dem KI-generierte Inhalte als solche erkennbar gemacht werden. Geprüfte Kunden können über eine Bibliothek mit über 10.000 virtuellen Personen arbeiten oder eine ausdrückliche Genehmigung realer Personen einholen.
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