
Foto von engin akyurt auf Unsplash
Die Ausgaben der Bundesverwaltung für Software aus Redmond kennen derzeit nur eine Richtung, und die zeigt steil nach oben. Ein Blick auf die nackten Zahlen macht das deutlich. Im Jahr 2025 flossen satte 481,4 Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen.
Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Rebecca Lenhard hervor, über die zuerst die Süddeutsche Zeitung berichtete. Zum Vergleich: 2023 lag der Betrag noch bei rund 274 Millionen Euro, ein Jahr später waren es bereits 347,8 Millionen Euro.
Lenhard kritisiert diese Entwicklung scharf. Sie spricht von einem gefährlichen Trend und argumentiert, dass man mit solchen Summen auch europäische Open-Source-Lösungen hätte vorantreiben können. Stattdessen begebe man sich tiefer in die Abhängigkeit außereuropäischer Anbieter.
Wichtig zur Einordnung ist der Umstand, dass hier lediglich der Bund betrachtet wird. Was Länder und Kommunen berappen, ist in der Aufstellung nicht enthalten. Das tatsächliche Gesamtvolumen dürfte also noch einmal deutlich höher ausfallen. Krass, oder?
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3 weeks ago
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