Microsoft hat Mitte Oktober wie angekündigt den Support für die Exchange Server der Versionen 2016 und 2019 eingestellt. Nun meldet sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu Wort, denn nach dessen Erkenntnissen sind in Deutschland weiterhin über 30.000 dieser Server oder noch ältere Versionen im Einsatz. Ein Großteil davon verfügt über einen offen aus dem Internet erreichbaren Outlook Web Access.
Tauchen neue Schwachstellen auf, bleiben diese Installationen dauerhaft verwundbar und können nicht mehr abgesichert werden. Das betrifft nach Angaben des BSI eine breite Masse an Organisationen, darunter Unternehmen, Krankenhäuser, Schulen, Stadtwerke und Kommunen. Das BSI hat dazu bereits eine Bedrohungsinformation (BITS) veröffentlicht und an seine Zielgruppen verteilt. Man rät dringend, auf aktuelle Software-Varianten umzustellen oder eine Migration auf entsprechende Alternativen durchzuführen.
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2 months ago
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