
Bosch eBike Systems baut sein digitales Angebot weiter aus und öffnet sich stärker für Dritte. Mit der neu vorgestellten Connected Biking Plattform bietet das Unternehmen eine digitale Basis, auf der Partner eigene Services und Geschäftsmodelle entwickeln können. Bosch stellt hierfür standardisierte Schnittstellen und das nötige Know-how bereit. Laut CEO Claus Fleischer sind erste Partner bereits angebunden, um das digitale Ökosystem rund um das Fahrrad gemeinsam zu gestalten.
Technischer Kern ist das vernetzte E-Bike, das über das Bosch ConnectModule Daten wie Standort, Zustand und Nutzung erfasst. Diese Informationen lassen sich über den gesamten Lebenszyklus des Rades nutzen, von der Auslieferung bis zur Wiedervermarktung. Partner können über Cloud-APIs auf diese Daten zugreifen und sie mit der eBike-Flow-App verknüpfen. Das Ziel ist eine Vereinfachung von Abläufen in der Industrie sowie ein besseres Erlebnis für den Endkunden. Klaro, da will man natürlich Mehrwertdienste verticken.
Hersteller erhalten durch die Plattform Einblicke in die reale Nutzung ihrer Modelle, was bei der Entwicklung zukünftiger Produkte helfen soll. Auch operative Themen wie die Verwaltung von Testflotten oder die Absicherung des Transports werden adressiert. Zudem lassen sich eigene Inhalte direkt in der eBike-Flow-App platzieren. Der Fachhandel profitiert laut Bosch bei der Organisation von Mietflotten, da Standort und Verfügbarkeit der Räder jederzeit einsehbar sind, was gleichzeitig den Diebstahlschutz erhöht.
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3 weeks ago
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