
Bitwarden hat ein neues Release-Paket geschnürt bekommen. Die Versionsnummer 2025.11.1 bezieht sich auf den Server, parallel sind unter anderem Web 2025.11.2, iOS 2025.11.0 und Android 2025.11.1 an den Start gegangen. Wie üblich wird in den Tagen nach dem Server-Update nach und nach über alle Clients ausgerollt, bis die Funktionen des Passwort-Managers überall ankommen.
Im Passwort-Manager selbst tut sich beim Login etwas: Passkeys sind jetzt in der Browser-Erweiterung und in der Web-App allgemein verfügbar. Damit lässt sich das eigene Bitwarden-Konto ohne klassisches Passwort und mit weniger Reibung nutzen, etwa über Plattform-Authentifikatoren auf Smartphone oder Rechner.
Auf Android hat man bei Bitwarden an der Autofill-Logik geschraubt. Statt des bisherigen Kompatibilitätsmodus ist das angepasste Matching für Opera, Edge und Samsung Internet jetzt Standard. Ziel ist, dass die Einträge sauberer den jeweiligen Feldern zugeordnet werden, ohne dass man in den Einstellungen nachjustieren muss.
Für Admins in Enterprise-Umgebungen kommt Access Intelligence ins Spiel. Darüber lassen sich gefährdete Zugangsdaten schneller identifizieren und betroffene Nutzer im Unternehmen direkt darauf hinweisen, dass Passwörter oder Einträge angepasst werden sollten. Die bisherige Richtlinie mit dem Namen „Automatically log in users for allowed applications“ hört ab sofort auf „Automatic login with SSO“. Inhaltlich ändert sich nichts, der Name ist nur klarer.
Auf der Self-Host-Schiene gibt es eine Umbenennung und eine Einstellung weniger. Bitwarden Lite, früher als Bitwarden Unified unterwegs, gilt jetzt als allgemein verfügbar. Wer selbst hostet, sollte zudem einen Blick in die Konfiguration werfen: Die Umgebungsvariable „globalSettings__syslog__destination“ ist als veraltet markiert und sollte nicht mehr für neue Setups verwendet werden.
Beim Thema Sicherheit gibt es ein Detail, das im Alltag angenehm ist: Wird der KDF-Algorithmus geändert, werfen die Clients nicht mehr direkt alle Sitzungen raus. Die Umstellung beendet also nicht automatisch die bestehende Anmeldung auf den verschiedenen Geräten, was die Anpassung etwas entspannter macht. Wer sich für jede kleine Drehung am Produkt interessiert, kann die vollständigen Release Notes wie üblich im Bitwarden-Repository auf GitHub nachlesen.
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1 month ago
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