Bis zu 30 Milliarden Euro für KI-Rechenzentren: EU bleibt im KI-Wettrennen chancenlos gegen die USA

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Die EU-Kommission hat eine Ausschreibung für bis zu sieben sogenannte KI-Gigafabriken in Europa gestartet. Ziel ist es, Europas Rechenkapazität für künstliche Intelligenz massiv auszubauen. Bis zu 10 Milliarden Euro aus EU- und nationalen Mitteln sollen mindestens 20 Milliarden Euro an privaten Investitionen auslösen. Die Gigafabriken sollen Start-ups, Unternehmen, Forschung und Behörden Zugang zu Infrastruktur für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle geben. 18 Mitgliedstaaten, darunter Deutschland und Frankreich, beteiligen sich.

Die Kommission hat zudem Absichtserklärungen mit AMD, NVIDIA und Qualcomm unterzeichnet, um den Zugang zu Hardware zu sichern. Bewerbungsschluss ist der 12. November 2026, erste Fabriken sollen 2027 in Bau gehen. Die Initiative ist Teil der "AI Continent"-Strategie der EU.

Zum Vergleich: Allein die großen US-Tech-Unternehmen planen in diesem Jahr Datencenter-Ausgaben von mehr als 600 Milliarden Dollar, Tendenz steigend. Das europäische Gesamtpaket von rund 30 Milliarden Euro ist also etwa 20-mal kleiner. Sollte all diese Rechenleistung tatsächlich nötig sein, wäre daher auch dieses Investment nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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Quelle: EU

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