Bank of America hat 1.000 externe Auftragnehmer engagiert, um von KI-Modellen wie Anthropics Mythos aufgedeckte Softwarelücken zu schließen, berichtet CNBC. Laut CEO Brian Moynihan unterstützen sie seit dem zweiten Quartal 3.000 interne Mitarbeiter. Für die Softwarearbeiten und Auflagen zur Geldwäschebekämpfung gab die Bank im dritten Quartal laut Moynihan zusammen einige hundert Millionen Dollar aus. Eine eigene Summe nur für das Patchen nennt er allerdings nicht.
Anthropic hatte Mythos im April über Project Glasswing nur ausgewählten Partnern zugänglich gemacht und von Tausenden schweren Sicherheitslücken gesprochen. OpenAI startete im Mai sein Cyber-Programm Daybreak. Wurden die Warnungen der Labore und ihre Maßnahmen anfangs als PR-Maßnahme abgetan, hat sich die Debatte inzwischen verschoben. Verantwortlich dafür sind Sicherheitsvorfälle wie der Hugging-Face-Hack und unabhängige Untersuchungen, die die gestiegenen Fähigkeiten der neuen Modelle bestätigen.
Mit der Bank of America legt nun einer der ersten großen US-Konzerne offen, wie viel Personal er gegen solche von KI aufgedeckten Lücken einsetzt. Moynihan erwartet, dass die Kosten für das Patchen mit der Zeit sinken.
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