
Back Market und Google haben ein Pilotprojekt gestartet, das älteren Laptops neues Leben einhauchen soll. Die Idee dahinter: Viele Geräte sind hardwareseitig noch absolut brauchbar, scheitern aber an veralteter oder nicht mehr unterstützter Software. Genau hier setzt die Kooperation an.
Back Market bietet im Rahmen des Programms USB-Sticks mit ChromeOS Flex an. Händler, Kunden, Schulen und kleinere Unternehmen können damit kompatible Windows- oder Mac-Rechner auf Googles cloudbasiertes Betriebssystem umrüsten. Der Pilot läuft zunächst in begrenztem Rahmen, soll aber zeigen, wie sich der Zugang zu nachhaltiger Hardware-Nutzung vereinfachen lässt.
Das Betriebssystem selbst ist auf Cloud-Funktionen ausgelegt. Updates, Sicherheitsfeatures und ein Großteil der Intelligenz kommen aus der Cloud, was ältere Hardware entlastet. Für alltägliche Aufgaben wie Surfen, Streaming oder Dokumentenbearbeitung reicht das locker aus. Die Hardware muss nicht mehr alles alleine stemmen, was gerade bei älteren Geräten den Unterschied macht. Ist die Frage, ob man sich da nicht vielleicht auch ein kleines Linux draufklatscht und damit besser, weil mächtiger, fährt.
Übrigens: Laut UN-Angaben fielen 2022 weltweit über 62 Millionen Tonnen Elektroschrott an. Das Volumen wächst fünfmal schneller als die Recycling-Kapazitäten. Viele Geräte landen auf dem Müll, weil der Software-Support endet, nicht weil die Hardware kaputt ist. Das ist absurd, wenn man bedenkt, dass sich die Art der Computernutzung ohnehin gewandelt hat. KI-Anwendungen und Sicherheitsupdates kommen zunehmend aus der Cloud, die lokale Hardware wird weniger wichtig.
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2 days ago
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