Wir haben gestern darüber berichtet: Die EU-Kommission greift durch. Gestern verhängten die Antitrustbehörden in Brüssel Strafen gegen Apple und Meta. Der iPhone-Hersteller aus Cupertino muss 500 Millionen Euro berappen, während Meta mit 200 Millionen Euro zur Kasse gebeten wird. Warum? Verstöße gegen den Digital Markets Act (DMA), das neue digitale Regelwerk der EU.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Aus dem Apple-Hauptquartier tönt es erwartungsgemäß wenig begeistert. Die Kalifornier sehen in den Strafen einen Angriff auf ihr Geschäftsmodell und kündigten bereits juristische Schritte an. Apple argumentiert nicht nur mit wirtschaftlichen Aspekten, sondern erwähnt die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer:
Today’s announcements are yet another example of the European Commission unfairly targeting Apple in a series of decisions that are bad for the privacy and security of our users, bad for products, and force us to give away our technology for free,“ Apple said in an emailed statement.
Auch bei Meta herrscht dicke Luft. Joel Kaplan, der Chief Global Affairs Officer des Konzerns, macht keinen Hehl aus seinem Unmut. Er kritisiert vor allem die Ungleichbehandlung gegenüber chinesischen und europäischen Wettbewerbern.
Die Angelegenheit hat längst die wirtschaftliche Ebene verlassen und ist zum politischen Zankapfel geworden. Das Weiße Haus spricht von „wirtschaftlicher Erpressung“.
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8 months ago
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