Apple erweitert sein iPhone-Angebot um ein dünneres Modell. Das iPhone Air ist 5,6 Millimeter dick und wirkt damit schlanker als die anderen Varianten. Es sei das bisher dünnste iPhone-Modell, betonte Apple-Manager John Ternus (50) bei der Vorstellung. Zugleich verspricht Apple, dass das iPhone Air die Leistung eines MacBook-Notebooks und einen besonders robusten Gehäuseschutz bieten soll.
Das neue iPhone 17 gibt es darüber hinaus auch wie gewohnt als Standardmodell und als teurere Pro-Version mit mehr Funktionen. Das Pro-Modell gibt es mit Orange auch in einer knalligen Farbe. Mit den AirPods Pro 3 wurde auch eine neue Version von Apples Kopfhörern vorgestellt, und auch die Apple Watch bekommt mit der Series 11 ein Upgrade.
Das schlankere Design des iPhone Air erforderte einen technischen Spagat von Apple. So gibt es nur ein Kameraobjektiv. Dank Software und dem Linsendesign soll aber auch eine Telefotokamera mit 12 Megapixeln integriert sein. Die Chips wurden geschrumpft, um möglichst viel Platz für die Batterie zu bieten. Dennoch entwarf Apple einen neuen externen Akku, der von Magneten an der Rückseite des Gerätes gehalten wird.
Einige Marktbeobachter zeigten sich vorab nach Bekanntwerden erster Details in Medienberichten skeptisch, wie populär ein solches Modell sein kann. So verwies etwa Craig Moffett von der Finanzfirma Moffett Nathanson darauf, dass das Design für kürzere Batterielaufzeiten sorgen dürfte: „Ich bin nicht sicher, dass Leute allzu scharf darauf sein werden, einen solchen Kompromiss einzugehen.“



