Apple plant wohl EU-Feature: Seitentaste für alternative Sprachassistenten

1 month ago 3

Apple schraubt weiter an iOS 26.2, und in der aktuellen Beta 3 tauchen Hinweise auf, die für uns Nutzer in der EU recht spannend sind. Im Code verstecken sich Textbausteine, die darauf hindeuten, dass sich auf dem iPhone künftig ein anderer Sprachassistent als Siri als Standard hinterlegen lässt. Gemeint ist dabei wohl nicht nur irgendeine App-Verknüpfung, sondern eine echte Systemintegration über den seitlichen Knopf.

Aktuell löst ein längerer Druck auf die Seitentaste auf dem iPhone ausschließlich Siri aus. In der Beta von iOS 26.2 finden sich jedoch neue Formulierungen zu genau diesem Button. Dort ist unter anderem von „Side Button Settings“ und „Select Another Default Side Button App“ die Rede. An mehreren Stellen steht zudem der Hinweis, dass die Standard-App für die Seitentaste weder ausgeblendet noch gesperrt werden kann und dass sich die Standard-Apps in den Einstellungen ändern lassen. In anderen Strings geht es darum, dass eine App nicht mehr für die Nutzung mit der Seitentaste geeignet sei oder in einer bestimmten Region nicht zur Verfügung steht. Das Ganze sitzt in privaten Siri-Frameworks und verweist vermutlich auf die Nutzung eines Sprachassistenten, nicht nur einer x-beliebigen App.

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Arbeitet Apple tatsächlich an einem System, bei dem die Seitentaste nicht zwangsläufig Siri starten muss, sondern eine andere Standard-App übernehmen kann? Denkbar wäre, dass hier in der EU etwa Google Gemini, Amazons Alexa oder ein anderer Assistent die Rolle von Siri beim langen Druck auf die Seitentaste übernimmt. Apple kennt das Prinzip bereits bei der Bezahlfunktion: In der EU lassen sich alternative Payment-Apps als Ersatz für Apple Wallet definieren, die dann bei einem doppelten Druck auf die Seitentaste startklar sind. Die neue Option würde diese Logik auf Sprachassistenten übertragen.

Konkrete Umschaltoptionen sind in der aktuellen Beta-Oberfläche noch nicht zu sehen, es geht eher um das technische Fundament, das im Hintergrund vorbereitet wird. Spannend wird doch am Ende die Umsetzung: Wie tief kann ein alternativer Assistent ins System greifen, wie sehen Rechte und Einschränkungen aus und wie wirkt sich das auf den Datenschutz aus?

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