
Apple hat mit seinem KI-Projekt „Apple Intelligence“ und der Integration von generativer KI in Siri bislang keinen guten Lauf. Das zeigt zumindest ein aktueller Bloomberg-Report von Mark Gurman. Demnach kämpft Apple intern mit vielen Problemen. Die Entwicklung startete spät, Investitionen in KI wurden lange hinausgezögert und die Versuche, neue KI-Funktionen einfach an die alte Siri anzuflanschen, führten zu dauerhaften Baustellen.
Ein weiteres Problem war, dass Apples KI-Chef John Giannandrea intern nicht durchsetzungsstark genug war, er forderte zu wenig Ressourcen und hielt Chatbots wie ChatGPT lange für überbewertet. Auch Marketing und Führungsetage versprachen öffentlich Features, die technisch noch gar nicht reif waren. Das bekannteste Beispiel ist die wirklich kontextbezogene Siri.
Jetzt will Apple umlenken. Statt alter Siri mit neuen KI-Features soll eine komplett neue, LLM-basierte Siri entstehen, entwickelt von einem KI-Team in Zürich. Ziel ist eine deutlich konversationsfähigere, vielseitigere und web-gestützte Siri, die Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenfassen kann. Auch beim KI-Training will Apple neue Wege gehen und stärker auf On-Device-Daten setzen, um Datenschutz und Qualität zu verbinden. Mal schauen, ob das dieses Mal gelingt.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

7 months ago
9


