
Apple erweitert Private Cloud Compute über die eigenen Rechenzentren hinaus. Bisher lief PCC, also Apples Cloud-System für private KI-Verarbeitung, auf Apple-Silicon-Servern in Apple-Rechenzentren. Künftig sollen bestimmte Apple-Intelligence-Anfragen auch über Google Cloud laufen, dort mit NVIDIA-GPUs.
Der Hintergrund ist recht einfach: Ein Teil der Apple-Intelligence-Funktionen läuft lokal auf dem Gerät, komplexere Aufgaben und sogenanntes agentisches Arbeiten benötigen aber Rechenleistung in der Cloud. Apple nutzt dabei laut eigener Aussage Technologien rund um Googles Gemini-Modelle für die eigenen Apple Foundation Models.
Unter der Haube setzt Apple auf NVIDIA Confidential Computing, Intel-CPUs mit TDX und Googles Titan-Chip. Apple verspricht, dass die PCC-Grundregeln gleich bleiben, also stateless Verarbeitung, keine privilegierten Zugriffe und überprüfbare Transparenz. Geräte sollen nur PCC-Software vertrauen, die kryptografisch von Apple freigegeben wurde.
Ganz fertig ist das Ganze bisher nicht. Apple plant, die vollständigen Schutzmaßnahmen im Laufe der Beta-Phase nachzureichen. Zudem sollen PCC-Binaries öffentlich prüfbar sein, inklusive Forschungstools und Zugriff auf Live-Knoten im Research-Modus über das Apple Security Bounty Program. Mehr Cloud-Partner bedeuten mehr Komplexität, Apple will genau diese zusätzliche Angriffsfläche aber technisch und öffentlich überprüfbar absichern.
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