Apple hat die zweite Generation der AirPods Max vorgestellt. Die Over-Ear-Kopfhörer bekommen den H2-Chip spendiert, der schon in den AirPods Pro der zweiten Generation werkelt. Damit kommen einige Funktionen auf die großen Kopfhörer, die bislang den kleineren Modellen vorbehalten waren.

Die wohl wichtigste Neuerung ist die verbesserte Aktive Geräuschunterdrückung. Apple verspricht eine bis zu 1,5-mal effektivere ANC im Vergleich zur ersten Generation. Wer also in Flugzeugen oder Zügen unterwegs ist, soll noch weniger von den Umgebungsgeräuschen mitbekommen. Der H2-Chip und neue Algorithmen für Computational Audio machen das möglich. Auch der Transparenzmodus wurde überarbeitet und soll natürlicher klingen, sodass man seine Umgebung besser wahrnimmt. Muss man halt selbst hören, nech?
Ein neuer High Dynamic Range-Verstärker sorgt laut Apple für klareren Sound, während die grundsätzliche Klangsignatur der AirPods Max erhalten bleibt. Wer 3D-Audio nutzt, bekommt eine verbesserte Ortung der Instrumente, präziseren Bass und natürlichere Mitten und Höhen geboten. Über das mitgelieferte USB-C-Kabel lässt sich verlustfreies Audio mit 24 Bit und 48 kHz übertragen. Das dürfte vor allem für Musikschaffende interessant sein, die mit Logic Pro oder anderen Produktions-Apps arbeiten. Die AirPods Max 2 sind laut Apple die einzigen Kopfhörer, mit denen man in Personalisiertem 3D Audio mit Head Tracking sowohl produzieren als auch mischen kann.
Was noch? Die drahtlose Latenz wurde reduziert, was Gaming unter iOS, macOS und iPadOS reaktionsschneller machen soll. Wer den Spielmodus aktiviert, profitiert von der geringeren Verzögerung. Wie erwähnt: Der H2-Chip bringt eine ganze Reihe von Funktionen mit, die man schon von den AirPods Pro kennt. Adaptives Audio passt die Pegel von ANC und Transparenzmodus automatisch an die Umgebung an. Die Konversationserkennung senkt die Lautstärke, wenn man mit jemandem spricht. Stimmisolation filtert bei Anrufen Umgebungsgeräusche heraus und konzentriert sich auf die eigene Stimme. Personalisierte Lautstärke passt sich im Laufe der Zeit an die eigenen Hörgewohnheiten an.
Eine neue Funktion ist die Kamerafernbedienung. Damit lässt sich die Digital Crown nutzen, um aus der Entfernung Fotos zu machen oder Videoaufnahmen zu starten und zu stoppen. Das funktioniert mit der Kamera-App und kompatiblen Drittanbieter-Apps auf iPhone und iPad. Für Podcaster, Interviewer und andere Content-Ersteller gibt es Audioaufnahmen in Studioqualität mit natürlicherer Stimmklangfarbe.
Live Übersetzung kommt ebenfalls auf die AirPods Max 2, allerdings nur mit Apple Intelligence. Die Funktion hilft bei Gesprächen über Sprachgrenzen hinweg, ist aber nicht in allen Regionen und Sprachen verfügbar. Mit Siri Interaktionen kann man auf Siri-Ansagen reagieren, indem man einfach nickt oder den Kopf schüttelt.
Vorbestellen kann man die AirPods Max 2 ab dem 25. März in den Farben Mitternacht, Polarstern, Orange, Violett und Blau. Die Auslieferung beginnt Anfang April. Der Preis liegt bei 579 Euro.
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