Anthropic weitet Project Glasswing auf 200 Partner aus, um kritische Infrastruktur mit KI auf Sicherheitslücken zu scannen

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Anthropic erweitert sein Project Glasswing um rund 150 neue Partnerorganisationen aus über 15 Ländern. Ziel des Projekts ist es, kritische Software mithilfe des KI-Modells Claude Mythos Preview auf Sicherheitslücken zu scannen. Die bisherigen rund 50 Partner haben laut Anthropic bereits mehr als 10.000 schwere Sicherheitslücken gefunden.

Die neuen Partner kommen aus Bereichen wie Energie, Wasser, Gesundheit und Kommunikation. Ein erfolgreicher Angriff auf deren Systeme könnte jeweils über 100 Millionen Menschen betreffen, schätzt Anthropic.

Anthropic warnt, dass andere KI-Firmen innerhalb von 6 bis 12 Monaten vergleichbare Modelle haben könnten, möglicherweise ohne Schutzmechanismen gegen Missbrauch. In den kommenden Wochen will Anthropic Mythos-Fähigkeiten allgemein zugänglich machen, sobald ausreichende Sicherheitsvorkehrungen entwickelt sind.

Für Anthropic ergibt sich hier ein potenziell lukratives Geschäftsfeld: Mit Claude Security hat das Unternehmen bereits ein kommerzielles Produkt auf Basis von Claude Opus 4.8 veröffentlicht, das Codebases scannt und Patches vorschlägt. Das ist gewissermaßen die Absicherung gegen Angriffe von Modellen der Mythos-Klasse, deren Risiko Anthropic durch Project Glasswing selbst in den Vordergrund rückt.

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