Anthropic lockert seine umstrittene Datenspeicherung: Firmenkunden sollen ihre Daten künftig selbst behalten dürfen. Seit Juni speichert Anthropic alle Kundendaten der starken Modelle Mythos und Fable sowie künftiger Spitzenmodelle 30 Tage lang auf eigenen Servern, um neue Cyberangriffe mit der Technik zu erkennen.
Anthropic räumte in einem Bericht ein, die Regel sei unbeliebt und ein Geschäftsrisiko. Künftig soll die 30-Tage-Frist zwar weiter Bestand haben, die Daten liegen aber in der neuen Regelung in der Cloud des Kunden und nicht bei Anthropic. Entwickelt wird das neue System laut Bloomberg seit Monaten, mit über 100 Kunden aus regulierten Branchen. Konkurrent OpenAI testet ein anderes Verfahren, das ebenfalls Sicherheit mit Datenhoheit verbinden soll, mit Databricks und Microsoft.
Anthropic-Entwickler Boris Cherny bestätigte die Pläne öffentlich auf X. Kommen sollen die Änderungen im Herbst.
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