Anthropic-Chef Dario Amodei hält die Skalierung großer KI-Modelle für noch lange nicht ausgereizt. "Es gibt kein Ende des Regenbogens. Es gibt nur den Regenbogen", sagt Amodei der Financial Times. "Wir sehen nichts, was sich verlangsamt." Er ist überzeugt, dass der "Big Blob of Compute", wie er ihn nennt, noch einen weiten Weg vor sich hat.
Zu den Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt sagt Amodei, die Technologie könne sich nur "mit der Geschwindigkeit des Vertrauens verbreiten" und und Vertrauen sei derzeit Mangelware. "Ist das nur Propaganda? Ist das nur Vapourware?"
Grund dafür sei nicht zuletzt, dass die Industrie ihre positiven Versprechen noch nicht eingelöst habe, während die Warnungen – auch seine eigenen, etwa zum möglichen Wegfall von 50 Prozent der Einstiegsjobs im Bürobereich binnen fünf Jahren – bereits im Raum stehen. Seine Konsequenz: Die Branche dürfe die Disruption nicht leugnen, sondern müsse den positiven Effekt aktiv so groß machen, dass er als "Werkzeug" zur Bewältigung der Verwerfungen dient.
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