OpenAI bereitet für die Zeit nach den US-Zwischenwahlen eine politische Lobby- und PR-Offensive vor. Wie Axios berichtet, stellt sich das Unternehmen damit auf eine härtere Gangart in Washington ein, falls die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen.
Nach zwei Jahren unter einer wohlwollenden Regierung droht großen Tech-Konzernen mit engen Verbindungen zu Präsident Trump nun stärkerer regulatorischer Druck, weshalb auch Konkurrenten wie Meta ihre Kontakte zu den Demokraten ausbauen. OpenAI-Politikchef Chris Lehane will mit neuen und neu verpackten Vorschlägen die KI-Debatte bis zur Präsidentschaftswahl 2028 in seinem Sinne lenken. Kern der Strategie ist die Botschaft, KI verdränge keine Menschen. Dafür schlägt OpenAI aufbauend auf früheren Konzepten verbindliche Sicherheitsregeln vor, die Lehane als "Tempolimits" bezeichnet.
Zudem reagiert das Unternehmen auf den landesweiten Widerstand gegen Rechenzentren. Laut Axios will OpenAI die Anlagen künftig "AI Compute Campuses" nennen und verspricht den Gemeinden wirtschaftliche Vorteile. Lehane zufolge drängt das Unternehmen im neuen Kongress vor allem auf schnelle Sicherheitsregeln für Spitzenmodelle.
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