Angreifer missbrauchen geteilte ChatGPT- und Claude-Chats, um Schadsoftware zu verbreiten

1 week ago 7

Angreifer missbrauchen die Funktion geteilter Konversationen bei ChatGPT und Claude, um Schadsoftware zu verbreiten. Beide Plattformen erlauben es, Chats per Link öffentlich zu teilen. Nutzer landen dann über bezahlte Suchanzeigen in diesen Chats. Da die URLs auf vertrauenswürdigen Domains liegen, schlagen Sicherheitstools keinen Alarm, und auch Menschen vertrauen den Inhalten eher.

IndicatorType
hxxps://claude[.]ai/share/8e6401b5-4849-46c4-a3cb-29e1c3c49131 URL
hxxps://chatgpt[.]com/s/cb_6a0f1e6bbec88191aa7fede27163f08d URL
openew[.]app Domain
de8c50e8ccd240ef9d10ec26c26eeb37a4d1cad7c1e0edf3bb6e5689ec2dde78 SHA256

Laut dem Sicherheitsunternehmen Push Security erstellen Angreifer etwa geteilte Chats, die wie offizielle Störungsmeldungen oder Installationsanleitungen aussehen. Eine neue Variante nutzt ChatGPTs Code-Rendering, um innerhalb eines geteilten Chats eine komplette gefälschte Fehlerseite zu bauen, die zum Download einer infizierten Desktop-App weiterleitet. Bei Claude tarnen sich geteilte Chats als Apple-Support-Anleitungen mit schädlichen Terminal-Befehlen.

Im Claude-Chat wird hier eine Fake-Download-Anleitung für Claude Code angeeigt, die zu Malware führt. | Bild: Push Security

Push Security nennt die Angriffstechnik "LLMShare". Auch BleepingComputer und Kaspersky haben ähnliche Kampagnen bereits dokumentiert.

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