Android verschärft den Diebstahlschutz deutlich

8 months ago 8


Google nimmt das Thema Smartphone-Diebstahl ernster und baut die bereits vorhandenen Schutzfunktionen weiter aus. Der Konzern hat erkannt, dass der eigentliche Wert eines gestohlenen Geräts nicht im Hardware-Preis liegt, sondern in den gespeicherten Daten und Zugängen zu Banking- und Bezahldiensten. Die bereits im letzten Jahr eingeführten Diebstahlschutz-Funktionen hätten sich bewährt. Hunderttausende Geräte konnten damit bereits geschützt werden, besonders durch die Fernsperre und die automatische Diebstahlerkennung, so Google. Diese Sperren blieben in vielen Fällen länger als 48 Stunden aktiv.

Eine wichtige Neuerung ist die Identity-Check-Funktion, die zunächst auf Pixel-Smartphones und Samsung-Geräten mit One UI 7 verfügbar ist. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, selbst wenn Diebe an PIN oder Passwort gelangen sollten. Mit Android 16 wird diese Funktion auch auf Geräten anderer Hersteller zur Verfügung stehen.

Für die zweite Jahreshälfte plant Google eine Verschärfung des Werksreset-Schutzes (wir berichteten). Geräte, die ohne Autorisierung des Besitzers zurückgesetzt werden, bleiben dann in ihren Funktionen stark eingeschränkt. Die Fernsperre erhält zudem eine Sicherheitsfrage als zusätzliche Kontrollebene gegen unbefugte Zugriffe.

Eine besonders clevere Neuerung in Android 16 betrifft Einmal-Passwörter. Diese werden bei erhöhtem Risiko nicht mehr auf dem Sperrbildschirm angezeigt. Nutzer können sie erst nach der Entsperrung des Geräts einsehen – ein weiterer Schutz gegen neugierige Blicke und Diebe.

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