YouTube 2026: Videomacher können sich bald per KI für Shorts klonen

1 month ago 3

YouTube will 2026 einige Neuerungen einführen. Der aktuelle CEO, Neal Mohan, hat bereits einige kommende Funktionen in einem frischen Blog-Beitrag angedeutet. Dabei gibt es auch die üblichen Predigten, dass die Creator angeblich das Wichtigste für die Plattform seien. Die Vergangenheit hat jedoch oft gezeigt, dass diese im Zweifelsfall oft im Regen stehen gelassen werden, wenn es z. B. um fragwürdige Copyright-Strikes und mehr geht. Insofern sollte man sich auf andere Aspekte des neuen Beitrags fokussieren.

So erklärt Mohan z. B., dass man die YouTube Shorts direkter in den Feed integrieren wolle – auch über verschiedene Formate wie reine Bilder-Posts. Ebenfalls wolle man es 2026 für Eltern einfacher machen, Kinderkonten aufzusetzen und zu diesen an gemeinsam genutzten Geräten zu wechseln. Ein weiterer Schwerpunkt soll es sein, YouTube zu einem Ort zu machen, der auch für das Shopping genutzt wird. Etwa will man es möglich machen, Produkte zu kaufen, ohne die YouTube-App überhaupt verlassen zu müssen.

Recht interessant, zumindest aus technischer Sicht, klingt zudem eine neue KI-Funktion. So will man Videomachern über die hauseigenen YouTube-AI-Creation-Tools die Chance geben, eine KI-Version ihrer selbst zu erstellen, um diesen Klon dann für Shorts zu verwenden. Auch sollen die Influencer die Chance erhalten, über einfache Text-Prompts ganze Spiele zu erstellen oder mit Musik zu experimentieren.

Gleichzeitig gesteht man bei YouTube ein, dass AI-Slop zu einem wachsenden Problem geworden ist. Dagegen wolle man laut dem CEO auch vorgehen – zu den Details schweigt sich der Manager jedoch aus. Ob das also so ernst gemeint ist, bleibt abzuwarten. Ich persönlich denke, dass YouTube da einen weiten Weg vor sich hat. Die Motivation dürfte intern jedoch eher überschaubar ausfallen, denn schließlich klingeln auch bei KI-Videos die Kassen, solange sich Werbung unterbringen lässt und ausreichend Nutzer hereinzappen.

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