Xbox verkauft sich schlecht, Inhalte und Dienste besser

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Microsoft hat die Geschäftszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 vorgelegt. Der Softwarekonzern aus Redmond erwirtschaftete einen Umsatz von 76,4 Milliarden Dollar (69,8 Milliarden Euro) und einen Nettogewinn von 27,2 Milliarden Dollar (24,8 Milliarden Euro). Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18 Prozent, während der Nettogewinn um 24 Prozent zulegte. Reinholer: Microsoft hat aktuell über 220.000 Angestellte, 9.000 hatte man entlassen.

Die Cloud-Sparte bleibt aktuell der Wachstumsmotor des Unternehmens. Azure verzeichnete ein Umsatzwachstum von 39 Prozent im Jahresvergleich. CEO Satya Nadella gab bekannt, dass Azure im gesamten Geschäftsjahr einen Umsatz von über 75 Milliarden Dollar (68,5 Milliarden Euro) erreichte, was einem Plus von 34 Prozent entspricht.

Microsoft 365 entwickelte sich weiterhin positiv. Die kommerzielle Cloud-Sparte wuchs um 18 Prozent, unterstützt durch Microsoft 365-Copilot-Lizenzen. Die Zahl der Microsoft 365 Consumer-Abonnenten stieg um 8 Prozent auf 89 Millionen.

Im Windows- und Gerätebereich stieg der Umsatz um 3 Prozent. Der PC-Markt profitiert offenbar vom anstehenden Support-Ende für Windows 10 im Oktober, was zu verstärkten Gerätekäufen führt. Die Gaming-Sparte verzeichnete gemischte Ergebnisse. Xbox-Inhalte und -Dienste wuchsen um 13 Prozent, während der Hardware-Umsatz um 22 Prozent zurückging. Microsoft erhöhte im Mai die Preise für Xbox-Konsolen weltweit. Der Gesamtumsatz im Gaming-Bereich legte um 10 Prozent zu. Muss man mutmaßen, ob vielleicht die Leute eher auf Xbox Cloud Gaming gehen oder auf eine neuen Xbox warten.

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