Xbox: Ex-Managerin sieht keine Zukunft mehr für die Hardware

6 months ago 7

Laura Fryer war ehemals eine der ersten Mitarbeiterinnen der Microsoft Game Studios. Beispielsweise war sie zeitweise Leiterin der Xbox Advanced Technology Group, fungierte aber auch als Produzentin von Spielen wie „Gears of War“. Später wechselte sie zu WB Games Seattle und dann zu Epic Games Seattle. Für Team Xbox sieht sie dabei in Sachen Hardware mittlerweile keine echte Zukunft mehr. In einer neuen Stellungnahme kritisiert sie ihren ehemaligen Arbeitgeber.

So nimmt sie an, dass die Xbox-Hardware mittlerweile „tot“ sei. So attestiert sie auch neuen Geräten wie dem Asus ROG Xbox Ally kaum Mehrwerte für Kunden. Initiativen wie „Xbox Play Anywhere“ bewertet sie als reines Marketing ohne Substanz. Fryer unterstellt, dass in der Vergangenheit aufgebaute Werte der Xbox-Marke derzeit zersetzt würden. Sie sieht bei den Verantwortlichen bei Microsoft entweder nicht mehr den Willen oder nicht mehr das Können, für Gamer attraktive Hardware auszuliefern.

Laut Fryer sehe es danach aus, als ob Microsoft letzten Endes primär das Ziel habe, Abonnenten für den Xbox Game Pass einzusammeln. Dieser biete für seine Kosten auch einen hohen Gegenwert. Zu dieser Strategie gehöre wohl auch das Anheben der Spielepreise, wie bei „The Outer Worlds 2“. Letzten Endes sollen die Spieler auch dadurch eher zum Game Pass geschubst werden.

Ansonsten zehre die Marke aktuell vor allem von Spielen aus der Vergangenheit, wie dem Remake von „The Elder Scrolls IV: Oblivion“. Fryer sieht aber keine neuen, starken Franchises, welche das Team Xbox innerhalb der letzten Jahre aufgebaut hätte. Dennoch bleibt noch etwas Hoffnung. Denn immerhin hat Microsoft ja schon bestätigt, dass es noch eine weitere Xbox-Generation geben wird – vermutlich auch mit Drittanbieter-Stores wie Steam. Derzeit muss sich Microsoft im Konsolenmarkt allerdings klar gegenüber Sony und auch Nintendo geschlagen geben.

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