Windows 11: Neue Insider-Builds bringen Speedtest in die Taskleiste und mehr

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Es gibt mal wieder ein Update für alle, die im Windows-Insider-Programm unterwegs sind, oder eben jene Leser, die wissen wollen, was vielleicht bald Einzug in die Windows-Versionen hält. Microsoft hat gestern Abend mal wieder ein größeres Paket geschnürt und sowohl den Release Preview Channel als auch den Beta Channel mit neuen Builds versorgt. Während es im Beta-Kanal eher um Feinschliff geht, stecken in der Release Preview (Builds 26100.7918 und 26200.7918) ein paar echt praktische Neuerungen für den Alltag.

Release Preview: Speedtest direkt in der Taskleiste

Das Highlight für viele dürfte der neue, integrierte Netzwerk-Geschwindigkeitstest sein. Wer mal eben wissen will, was die Leitung gerade hergibt, muss nicht mehr zwingend den Browser bemühen. Künftig reicht ein Rechtsklick auf das Netzwerksymbol in der Taskleiste oder der Weg über die Schnelleinstellungen für WLAN/Mobilfunk. Der Test zeigt euch dann direkt an, was Sache ist.

Was ist sonst noch neu in der Release Preview?

  • Emoji 16.0: Frisches Futter für die Messenger-Fans unter euch. Mit dabei sind unter anderem das Gesicht mit Augenringen, ein Fingerabdruck und eine Harfe.
  • WebP als Hintergrund: Endlich lassen sich Bilder im WebP-Format direkt als Desktop-Hintergrund festlegen. Wurde auch Zeit.
  • Quick Machine Recovery: Für Pro-Nutzer wird die automatische Wiederherstellungsfunktion nun standardmäßig aktiviert – das war bisher eher den Home-Usern vorbehalten.
  • Kamera-Steuerung: Wer eine kompatible Webcam hat, kann Pan (Schwenken) und Tilt (Neigen) nun direkt in den Windows-Einstellungen steuern.

Im Beta-Kanal (Build 26220.7859) geht es etwas ruhiger zu. Microsoft arbeitet hier primär an der Zuverlässigkeit unter der Haube.

  • Microsoft 365 Upgrade-Hinweise: Wer ein Microsoft 365 Family Abo hat, bekommt auf der Kontoseite in den Einstellungen nun Optionen zum Upgrade auf andere Pläne angezeigt. Sprich: Es handelt sich mal wieder um shitty Werbung, die Microsoft im System verzahnt. Um den Kram nicht zu sehen, kann man das in vorgeschlagenen Inhalten deaktivieren.
  • Fixes: Es wurde an der Zuverlässigkeit der App-Icons im System-Tray geschraubt. Außerdem soll der Datei-Explorer nicht mehr so oft unvermittelt zum Desktop oder zur Startseite springen.

Wie immer gilt: Die Funktionen werden teils schrittweise ausgerollt. Wer im Beta-Kanal ganz vorne mit dabei sein will, sollte den Schalter „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ in den Windows-Update-Einstellungen aktivieren.

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