Windows 11 dominiert, während Windows 7 einfach nicht sterben will

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Wer heute auf die weltweite Verteilung der Desktop-Betriebssysteme blickt, sieht ein gewohntes Bild mit einem massiven blauen Balken an der Spitze. Wobei man denken kann, dass eher Google ein komplettes Bild hat und nicht StatCounter.

Microsoft thront mit Windows weiterhin unangefochten auf dem ersten Platz und sichert sich im März 2026 einen Marktanteil von 60,8 %.  Spannend wird es jedoch direkt dahinter, denn ein beachtlicher Teil der Nutzerschaft lässt sich weiterhin nicht so einfach in eine Schublade stecken. Fast jeder fünfte Zugriff erfolgt über Systeme, die als „Unknown“ klassifiziert werden, was mit knapp 19,7 % ein deutliches Zeichen für verstärktes Privacy-Blocking oder was auch immer ist.

Apple-Nutzer teilen sich derweil in zwei Lager auf: Während das klassische OS X mit 9,52 % immer noch eine erstaunlich große Basis hat, kommt das moderne macOS auf 5,24 %. Linux-Fans und Chrome-OS-Nutzer bilden mit 3,16 % beziehungsweise 1,62 % weiterhin die treue, wenn auch überschaubare Flanke am unteren Ende der Statistik – sofern sie nicht in die fette Unbekannte fallen.

Schaut man sich das Microsoft-Ökosystem im Detail an, wird deutlich, dass die Wachablösung mittlerweile in vollem Gange und Windows 11 der neue Standard im Alltag ist. Mit einem Marktanteil von über 67 % hat sich die aktuelle Version fest etabliert und lässt den Vorgänger Windows 10, der noch auf gut 31 % kommt, immer weiter hinter sich. Messfehler gibt’s natürlich immer, bzw. Schwankungen, letzten Monat war Windows 11 über 70 %. In Deutschland allein liegt Windows 11 übrigens bei 74,84 %.

Abseits dieser beiden Größen herrscht jedoch digitale Nostalgie mit hohem Sicherheitsrisiko. Obwohl wir uns im Jahr 2026 befinden, weigert sich ein harter Kern von knapp 1,2 % der Nutzer beharrlich, Windows 7 in den Ruhestand zu schicken – oder es sind alte Kisten, die als Steuerzentralen dienen. Die restlichen Versionen wie Windows 8 oder das uralte XP spielen mit Werten um die 0,1 % statistisch kaum noch eine Rolle, erinnern aber daran, dass manche Systeme wohl erst mit der Hardware sterben, an der sie kleben. Da gibt es ja viele Berichte, dass Uralt-Software noch Dinge regelt.

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