WhatsApp experimentiert mit vereinfachten Sicherheitseinstellungen

1 month ago 3

WhatsApp plant offenbar eine Vereinfachung der Sicherheitseinstellungen. Denn in der Betaversion für Apple iOS (25.36.10.70) verteilt man die entsprechenden Funktionen bereits. So soll es eine Möglichkeit geben, um ohne viel Gewerkel in den Settings auf einen Schlag die schärfsten Sicherheitseinstellungen zu aktivieren.

Dies steht auch in der Betaversion für Android (2.25.36.15) bereits zur Verfügung. WhatsApp bezeichnet das Ganze als „Strikte Kontoeinstellungen“ und meint damit einen Modus bzw. ein Setting, das gebündelt die strengsten Sicherheitsvorkehrungen aktiviert, die möglich sind. Beispielsweise werden bei Aktivierung von unbekannten Kontakten gesendete Dateien / Medien automatisch blockiert, Linkvorschauen deaktiviert und Anrufe von fremden Nummern als Standard stumm geschaltet.

Auch ist im genannten Modus die 2-Faktor-Authentifizierung aktiviert, Gruppeneinladungen beschränkt und eure Profil-Sichtbarkeit eingeschränkt. Ebenfalls werden Anrufe über die Server von WhatsApp geleitet, um eure IP zu verschleiern. Wie schon erwähnt, handelt es sich dabei aktuell aber noch um eine Beta (via WABetaInfo). Es kann also noch dauern, bis WhatsApp diese vereinfachten Sicherheitsvorkehrungen breit für alle einführt.

Ihr könnt diesen strikten Modus natürlich auch jederzeit wieder deaktivieren. Manche Settings lassen sich auch einzeln wieder abschalten, andere bleiben aber zwangsweise aktiv, solange der übergreifende Modus aktiviert worden ist – z. B. die 2-Faktor-Authentifizierung. Letzten Endes handelt es sich hier um einen Kniff, um die höchsten Sicherheitseinstellungen auch für diejenigen leichter nutzbar zu machen, die sich nicht durch alle einzelnen Settings wühlen mögen.

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