Google geht bei seinem Betriebssystem Wear OS den gleichen Weg wie schon mit Android TV. So müssen Apps für die Plattform bald zwingend auch in 64-bit-Versionen vorliegen. Entwickler dürfen alternativ auch 32-bit-Varianten vorhalten, aber eine 64-bit-App wird ab dem 15. September 2026 ein Muss sein.
Dies betrifft alle neuen Apps oder Apps-Updates, die nativen Code für Wear OS beinhalten und via Google Play vertrieben werden. Ab dem genannten Stichtag wird Google alle Anwendungen blockieren, die sich nicht an die Vorgaben halten. Wie schon erwähnt, können Entwickler aber weiterhin für ältere Wearables mit Wear OS auch 32-bit-Versionen ihrer Anwendungen mitveröffentlichen.
Laut Google sind die meisten Wear-OS-Entwickler ohnehin bereits auf 64-bit umgestiegen und ihre Apps daher kompatibel. Der Aufwand für die verbleibenden Apps werde nach Ansicht des Konzerns minimal sein. Zudem gebe es viele Apps, die in nicht-nativem Code, z. B. Kotlin oder Java, vorliegen und keinerlei Anpassungen benötigen. Man rät aber Entwicklern, die eigenen Apps über den APK-Analyzer im Android Studio auf nativen Code zu testen, denn manchmal gibt es da im Hintergrund Abhängigkeiten.
Entwickler erhalten von Google bewusst sechs Monate Zeit, um sicherzustellen, dass ihre Apps zu 64-bit kompatibel sind. Der Vorlauf sollte ausreichen, damit es im September 2026 zu keinen bösen Überraschungen kommt.
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2 weeks ago
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