Watrify: Trinkwasser-App mit iPhone-Version und Facelift für den Frühling

1 month ago 6

Erinnert ihr euch noch an Watrify? Wir hatten hier im Blog schon einmal über das Projekt berichtet, als die App mit rund 180.000 Wasserstellen in Europa an den Start ging. Da es draußen gerade wieder (oder hoffentlich bald) spürbar wärmer wird und die Wandersaison sowie die ersten Radtouren anstehen, passt es ganz gut, dass der Entwickler uns ein Update zu seinem Projekt gegeben hat.

Zur Erinnerung: Watrify ist eine App, die euch zeigt, wo ihr unterwegs kostenlos eure Trinkflasche auffüllen könnt. Das Ganze ist ein Ein-Mann-Projekt, das komplett ohne Werbung, Tracking oder Registrierungszwang auskommt. „Dein Durst geht niemanden etwas an“ ist hier das sympathische Motto, das auch weiterhin Bestand hat.

Seit unserem letzten Bericht hat sich einiges getan. Der wohl wichtigste Punkt für viele: Die iPhone-App ist mittlerweile seit einigen Monaten live. Bisher mussten iOS-Nutzer auf das Web weichen, jetzt gibt es die native Erfahrung im App Store.

Auch die Android-Nutzer gehen nicht leer aus. Die App hat ein komplettes Facelift spendiert bekommen. Das Design wirkt deutlich zeitgemäßer, die Usability wurde verbessert, es fühlt sich einfach runder an. Zudem sind beide Versionen (sowie die Web-App) nun komplett in Deutsch und Englisch verfügbar.

Hier die Neuerungen im Schnelldurchlauf:

  • Datenbasis: Mittlerweile sind über 192.000 Wasserstellen in Europa gelistet.
  • Abdeckung: Neue Länder sind hinzugekommen, bestehende Datensätze wurden aktualisiert.
  • Open Data: Der Entwickler steht im aktiven Austausch mit Städten und Open-Data-Initiativen (darunter München, Stuttgart, Bonn, Wien und dem bayerischen Digitalministerium).
  • Community: Die Nutzerbasis wächst und meldet fleißig neue Brunnen oder lädt Fotos hoch.

Watrify will gar nicht die nächste überladene Outdoor- oder Navi-App sein. Der Fokus liegt darauf, schnell und ohne Schnickschnack den nächsten Trinkbrunnen zu finden, wenn die Flasche leer ist. Eine gezielte Ergänzung für den Moment, statt ein Alleskönner-Tool.

Trotz des Wachstums bleibt die Qualitätssicherung persönlich. Jede neue Brunnenmeldung und jedes Foto wird vom Entwickler weiterhin händisch geprüft, bevor es für alle sichtbar wird. Das sorgt für eine hohe Datenqualität, auch wenn perspektivisch wohl eine Teil-Automatisierung kommen muss, um das Arbeitspensum im Feierabend-Projekt alleine zu stemmen.

Wer viel draußen unterwegs ist und nicht ständig Plastikflaschen am Kiosk kaufen möchte, sollte sich Watrify anschauen. Kostet nichts, trackt nicht und hilft dabei, hydriert zu bleiben. Die Apps findet ihr in den jeweiligen Stores, die Web-Version gibt es unter watrify.com.

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