
Im Übernahmepoker um Warner Bros. Discovery geht es in die nächste Runde. Nach der letzten Absage an Paramount öffnet Warner Bros. Discovery die Tür noch einmal einen Spalt, setzt aber eine Frist: Sieben Tage hat Paramount Zeit, ein sogenanntes „bestes und finales“ Angebot auf den Tisch zu legen. Ob das ein ernsthaftes Interesse an einer Alternative zur Netflix-Fusion signalisiert oder eher eine formale Pflichtübung darstellt, lässt sich schwer einschätzen.
Laut Pressemitteilung hat ein Vertreter von Paramount signalisiert, man sei bereit, 31 US-Dollar (rund 28,70 €) pro Aktie zu zahlen, falls Warner Bros. Discovery die Gespräche wieder aufnimmt. Gleichzeitig weist Paramount selbst darauf hin, dass es sich dabei noch nicht um das finale Angebot handelt. Paramount schraubt seit Wochen an der Offerte, die komplette Firma zu übernehmen, inklusive der Zusage, die fällige Vertragsstrafe von 2,8 Milliarden US-Dollar (rund 2,59 Milliarden €) zu zahlen, falls Warner Bros. Discovery den Deal mit Netflix platzen lässt.
Trotz der wieder aufgenommenen Gespräche bleibt die Marschrichtung von Warner Bros. Discovery klar. Der Konzern stellt in seinem Statement heraus, dass man den geplanten Zusammenschluss mit Netflix für die bessere Option hält. Netflix will Warner Bros. Discovery mit Studio und Streamingdienst für 82,7 Milliarden US-Dollar (rund 76,60 Milliarden €) übernehmen. Der Aufsichtsrat von Warner Bros. Discovery verweist dabei auf den aus seiner Sicht höheren Wert für die Aktionäre, eine absehbare regulatorische Freigabe und vertragliche Absicherungen gegen Kursrisiken.
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2 weeks ago
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