
Der deutsche Hersteller Volla Systeme hat sein neues Smartphone vorgestellt – das Volla Phone Plinius. Das Gerät tritt als Nachfolger des Volla Phone X23 an und richtet sich an alle, denen Datenschutz, ein Leben ohne Google-Dienste und eine robuste Verarbeitung wichtig sind.
Im Inneren steckt ein MediaTek Dimensity 7300, ein Achtkern-Prozessor im 4-Nanometer-Verfahren. Dieser Chip bringt eine integrierte NPU für KI-Berechnungen mit, die direkt auf dem Gerät stattfinden. Auch 5G ist mit an Bord – wahlweise per Nano-SIM oder eSIM. Das Gerät ist nach IP68 zertifiziert, also gegen Wasser und Staub geschützt, lässt sich aber trotzdem öffnen, der 5.300-mAh-Akku kann nämlich mit einem normalen Schraubendreher gewechselt werden. Die Rückseite besteht aus kratzfestem Glas in einer sogenannten Eisoptik. An der Gehäuseseite sitzt außerdem eine frei belegbare Zusatztaste.
Kameraseitig setzt Volla auf ein Triple-Setup mit bis zu 64 Megapixeln auf der Hauptkamera sowie einer 32-Megapixel-Frontkamera. Software-seitig läuft das Gerät standardmäßig mit Volla OS, einem Android ohne jegliche Google-Dienste. Der hauseigene Volla Homescreen arbeitet textbasiert: Ein intelligentes Eingabefeld erkennt demnach, was man vorhat, und schlägt passende Aktionen vor – Anruf starten, im Web suchen und so weiter, ohne erst eine App öffnen zu müssen. Muss sich natürlich zeigen, wie gut das funktioniert.

Wer das Gerät noch stärker absichern will, kann über einen integrierten Sicherheitsmodus gezielt Internetverbindungen blockieren und Apps einfrieren, sodass keine Hintergrundaktivität stattfindet. Die Spracherkennung sowie die Bildoptimierung in der Open-Source-Kamera-App laufen laut Hersteller vollständig lokal – kein Datenpaket verlässt das Gerät. Wer lieber Linux als Android nutzt, kann Ubuntu Touch installieren. Über eine Multi-Boot-Funktion lässt sich sogar ein zweites Betriebssystem direkt von einer microSD-Karte starten.
Das Volla Phone Plinius ist ab sofort vorbestellbar. Beide Varianten unterstützen microSD-Karten mit bis zu 1 TB. Im Lieferumfang sind eine Panzerglasfolie und eine transparente Schutzhülle mit farbigen Einlegern enthalten. Die Standardversion mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher kostet 598 Euro und soll ab April ausgeliefert werden. Die Plus-Variante mit 12 GB RAM, 256 GB Speicher, robusterer Rückseite und Pogo-PIN-Anschluss für magnetisches Zubehör kommt ab Juni für 698 Euro.
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1 week ago
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