Vodafone drückt beim Netzausbau aufs Tempo und will 2026 noch was bewegen

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Vodafone hat den Startschuss für die diesjährige Ausbau-Offensive gegeben. In der Oberpfalz gingen bereits sieben neue Mobilfunkstationen rund um Grafenwöhr, Vilseck und Hohenfels ans Netz. Die Standorte sollen Funklöcher schließen und zeigen, was der Netzbetreiber für die kommenden Monate plant.

Insgesamt stehen rund 10.600 Baumaßnahmen auf dem Programm. Dabei geht es nicht nur um neue Masten, sondern auch um 5G-Upgrades, Kapazitätserweiterungen und Modernisierungen an bestehenden Standorten. Marcel de Groot, Chef von Vodafone Deutschland, verspricht mehr Netz, mehr Geschwindigkeit und mehr Leistung für die Nutzer. Das klingt erst einmal nach Standard-Ansage, aber die Zahlen dahinter sind durchaus interessant.

An vielen Standorten kommen zusätzliche Antennen zum Einsatz, darunter schnelle 3,5 GHz-Stationen sowie Funkmasten mit 700-MHz- und 1800-MHz-Frequenzen. Rund 4.300 Stationen bekommen erstmals 5G-Technik spendiert. Bis zum Jahresende soll die 5G-Abdeckung auf 96 Prozent aller Haushalte steigen. Aktuell liegt der Wert bei 94 Prozent.

Was dieses Jahr anders läuft: Vodafone setzt erstmals im großen Stil auf OpenRAN. Dabei handelt es sich um eine Funktechnik, die mehr Flexibilität verspricht. Anders als bei herkömmlichen Mobilfunk-Standorten, wo Hard- und Software von einem Anbieter kommen, lassen sich bei OpenRAN verschiedene Komponenten unterschiedlicher Hersteller kombinieren. Samsung kommt als dritter Technologiepartner ins Spiel.

Im Frühjahr soll Wismar in Mecklenburg-Vorpommern zur ersten OpenRAN-Stadt werden. Im Jahresverlauf will Vodafone mehrere hundert Funkmasten mit der neuen Technik ausrüsten, sowohl neue als auch bestehende Standorte. Das Ganze läuft unter dem Label „Deutschlands größtes OpenRAN-Projekt“. Bleibt abzuwarten, wie sich die OpenRAN-Technik in der Praxis schlägt und ob die angekündigten Verbesserungen tatsächlich bei den Nutzern ankommen.

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