Videostreaming erreicht 2025 den Höhepunkt – für 2026 sind die Aussichten schlechter

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Die Marktforscher von Omdia haben sich den internationalen TV- und Videomarkt von 2025 angesehen. Dabei konnte man feststellen, dass die Streaming-Abonnements sich auf 2,24 Mrd. laufende Abos gesteigert haben. Für 2026 rechnet man allerdings mit einem absinkenden Wachstum, das sich bis 2031 aufgrund eines zunehmend gesättigten Marktes weiter abkühlen dürfte.

2025 konnten die Anbieter vor allem dank neuer, werbefinanzierter Tarife Kunden locken. Daher ergab sich ein Wachstum von 17,6 % gegenüber 2024. Für 2026 rechnen die Marktforscher aber nur noch mit einem einstelligen Abonnentenwachstum. Im Bereich Pay-TV rechnet man gar mit einem Minus von 1,8 %. So verschiebt sich das Gleichgewicht, da sich mehr und mehr Haushalte vom linearen Fernsehprogramm zugunsten des Streamings abwenden.

So hat es 2025 noch 1,03 Mrd. Pay-TV-Abos gegeben. Der Anteil von Videostreaming-Abos am Gesamtmarkt überwiegt mit über 2,2 Mrd. also inzwischen insgesamt. Auch in Bezug auf die Einnahmen konnte Streaming das Fernsehen 2025 überholen. So sanken die Pay-TV-Einnahmen um 4 %, auf 170 Mrd. US-Dollar. Die mit Streaming-Abos klettern jedoch um 13,5 %, nämlich auf 176 Mrd. US-Dollar. Wichtig: Beide Summen enthalten aber nur die Abogebühren und noch keine Werbeeinnahmen.

Ein weiterer Trend: Statt die Abonnentenzahlen an sich weiter in die Höhe schrauben zu wollen, fokussieren sich die Streaming-Dienste mittlerweile darauf, die Einnahmen pro Kunde zu steigern. Das geschieht teilweise eben durch den Ausbau der Werbestrategie und teilweise auch durch Preiserhöhungen. Dieser Trend wird sich nach Ansicht von Omdia in den nächsten Jahren verschärfen.

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