UTM Virtual Machines ist ein Open-Source-Programm, mit dem man unter macOS virtuelle Maschinen ausführen kann. UTM Virtual Machines setzt hierfür auf das populäre QEMU. Alternativen im Bereich der Virtualisierungssoftware gibt es unter macOS einige, darunter VirtualBox, Parallels oder das mittlerweile für den Privatgebrauch kostenlose VMware Fusion.
Alles Produkte, die unsere Leser sicherlich kennen. Da ich aktuell wieder mit UTM zu tun hatte, um zu schauen, ob auf meiner macOS-26-Beta alles läuft, habe ich gesehen, dass eine neue, erwähnenswerte Beta veröffentlicht wurde.
Version 4.7.1 integriert die aktuelle QEMU-Version 10.0.2 als Backend und optimiert damit die Performance und Stabilität der virtualisierten Systeme. Mit dem Update hält auch das „Liquid Glass“-Design Einzug in UTM. Wobei das eben nicht bedeutet, dass alles durchsichtig ist. Ihr habt abgerundete Kanten, der Kontrast ist ein anderer, all so etwas.
Die Bedienung wurde durch neue Keyboard-Shortcuts vereinfacht, so lassen sich jetzt Tastenkombinationen wie Strg+Alt+Entf direkt über ein neues Keyboard-Menü an die virtuelle Maschine senden. Automation-Fans dürfen sich über die Integration in die Shortcuts-App von Apple freuen. Damit lassen sich virtuelle Maschinen nun auch per Kurzbefehl steuern.
Der überarbeitete Einrichtungsassistent macht die Konfiguration neuer VMs deutlich einfacher: Vordefinierte Profile für gängige Systeme wie Ubuntu auf RISC-V64 oder klassisches Mac OS 8.x/9.x nehmen Nutzern die manuelle Konfigurationsarbeit ab.
Die Beta-Version steht ab sofort zum Download bereit. Wie bei Beta-Software üblich, können noch kleinere Fehler auftreten. Produktivsysteme sollten daher besser mit der aktuellen Hauptversion betrieben werden. Aber das wisst ihr als Techies vermutlich selbst.
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5 months ago
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