
Wilde Geschichte: Die amerikanische FCC greift durch und stuft ab sofort sämtliche Consumer-Router als Sicherheitsrisiko ein, sofern die Fertigung außerhalb der USA stattfindet. Das hat sicherlich massive Auswirkungen auf den dortigen Markt, denn neue Modelle landen automatisch auf der Covered List und sind damit faktisch gesperrt.
Davon betroffen sind nicht nur chinesische Hersteller wie Xiaomi und TP-Link, sondern auch US-Firmen wie Google, Eero oder Netgear, die ihre Hardware bekanntlich größtenteils in Asien produzieren lassen. Hintergrund ist eine nationale Sicherheitsstrategie des Weißen Hauses, die Abhängigkeiten von ausländischen Mächten bei Kernkomponenten verhindern will.
Bestandskunden sind nicht betroffen, denn bereits genehmigte und verkaufte Geräte dürfen weiter genutzt werden. Auch der Handel darf vorhandene Lagerbestände abverkaufen. Software-Updates sind vorerst bis zum 1. März 2027 gesichert, eine Verlängerung dieser Frist ist möglich.
Hersteller haben die Option, eine bedingte Zulassung zu beantragen. Das setzt allerdings voraus, dass Pläne vorgelegt werden, die Produktion zumindest teilweise zurück in die USA zu verlagern. Das wird vermutlich noch ein schönes Chaos geben.
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4 weeks ago
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