
Die US-Regierung steigt bei Intel ein. Der gebeutelte Halbleiterhersteller aus Santa Clara erhält eine staatliche Beteiligung in Höhe von 8,9 Milliarden US-Dollar (8,2 Milliarden Euro). Die Investition setzt sich aus noch nicht ausgezahlten CHIPS Act-Zuschüssen von 5,7 Milliarden US-Dollar und 3,2 Milliarden US-Dollar aus dem Secure-Enclave-Programm zusammen. Zusammen mit den bereits erhaltenen CHIPS-Zuschüssen von 2,2 Milliarden US-Dollar fließen damit insgesamt 11,1 Milliarden US-Dollar (10,2 Milliarden Euro) an staatlichen Mitteln an Intel.
Der Deal sieht den Erwerb von 433,3 Millionen Intel-Stammaktien zu einem Kurs von 20,47 US-Dollar (18,85 Euro) vor. Damit sichert sich die US-Regierung einen Anteil von 9,9 Prozent am Unternehmen. Die Beteiligung erfolgt passiv, ohne Vorstandssitz und ohne besondere Kontrollrechte. Die Vereinbarung enthält auch einen Optionsschein mit fünfjähriger Laufzeit, der der Regierung den Erwerb weiterer fünf Prozent der Intel-Aktien zu 20 US-Dollar (18,42 Euro) pro Aktie ermöglicht. Diese Option greift jedoch nur, falls Intel die Mehrheit am eigenen Foundry-Geschäft abgeben sollte.
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4 months ago
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