
Die UGREEN-NAS-Systeme erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, zumindest in unserer Kommentarspalte. Ich habe seit längerem eines im Einsatz und auch wenn die Softwareauswahl nicht so groß ist wie bei Synology, kann man gut damit arbeiten. Für Einsteiger wollte ich kurz festhalten, wie man recht flott über Docker Plex installiert. Kann man theoretisch auch bequem via Portainer machen, auch die Aktualisierungen, doch ich zeige hier erst einmal den klassischen Weg – zum laufenden Plex in 10 Minuten. Da ich hier ein tech-affines Publikum schätzen darf, muss ich nicht von Kleinklein auf anfangen.
Die Einrichtung beginnt mit dem Zugriff auf die Weboberfläche des NAS über die IP-Adresse. Im App Center findet sich die Docker-Anwendung, die zunächst installiert werden muss. Docker ermöglicht es, Anwendungen in isolierten Containern auszuführen.

Nach der Docker-Installation geht es an die Einrichtung des Plex-Containers. Dafür wird im Docker-Bereich unter „Image“ nach „linuxserver/plex“ gesucht und das entsprechende Image heruntergeladen. Danach geht es daran, die entsprechenden Ordner für Plex in einem freigegebenen Ordner mit den entsprechenden Rechten anzulegen.

In einem Shared Folder werden separate Verzeichnisse für config, data, movies, music, pictures, transcode und tv shows angelegt. Ihr könnt auch statt tv shows und movies etc. das Ganze Serien und Filme etc. nennen. Nun gehts an den Container, den man mal in Docker startet.

Bei der Container-Konfiguration sollte dem Plex-Container ein eindeutiger Name gegeben werden. Die Ressourcenzuweisung für CPU und Arbeitsspeicher erfolgt nach Bedarf. Wichtig ist die Einstellung „Automatischer Neustart“ auf „an“, damit der Container nach einem Neustart automatisch wieder startet. Bei den vorgefertigten Pfaden müsst ihr mal schauen, dass ihr die Ländereinstellungen von en_EN auf de_DE ändert. Unten sind dann die Mount-Points wichtig. Da lenkt ihr dann eure eben angelegten NAS-Ordner auf die entsprechenden Container-Ordner:

Die Mount Points verbinden die Container-Pfade mit den zuvor erstellten Ordnern. Der Netzwerkmodus wird zumindest bei mir initial auf „Host“ gesetzt, was den einfachsten Zugriff ermöglicht, wenn Docker auf die gleiche Schnittstelle wie euer NAS zugreifen soll. Die Einstellung kann aber später bei Bedarf angepasst werden, etwa wenn Plex an einen bestimmten Port oder eine Netzwerkgruppe gebunden werden soll.

Mit dieser Grundkonfiguration steht einem funktionierenden Plex Media Server auf der UGREEN NAS nichts mehr im Weg. Danach müsstet ihr nach Eingabe der NAS-IP und entsprechendem Port auf Plex zugreifen können, bei mir ist es die http://192.168.1.114:32400/.

Nach eurer Plex-Anmeldung könnt ihr in der Mediathekenverwaltung noch einmal eure Medienordner hinzufügen. Beim Browsen solltet ihr da direkt die Ordner Serien, Filme, etc. auswählen und zur Mediathek hinzufügen können.

Und dann kann auch schon direkt gestreamt werden. Viel Spaß.
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8 months ago
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