
Die damals kostenlose iOS-App TransportFlow, die sich der Herausforderung stellt, Mobilitätsdaten aus aller Welt (bzw. unterstützten Ländern) in einer übersichtlichen Anwendung zu bündeln, hatte ich euch bereits letztes Jahr vorgestellt. Die aktuelle Version 2.0 von Transportflow stellt einen umfassenden Neuanfang dar, der mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und neuen Kernfunktionen aufwartet.
Eine der Neuerungen ist das Isochronen-Radar. Dieses Tool visualisiert, welche Gebiete innerhalb einer bestimmten Reisezeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Die Ergebnisse werden als farbige Flächen auf einer Karte angezeigt. In der Basisversion ist der Startpunkt auf den aktuellen Standort und eine Reisezeit von 30 Minuten voreingestellt. Pro-Nutzer können die Reisezeit flexibel anpassen. Ihr seht, mittlerweile ist man da kostenpflichtig unterwegs und das bedeutet: knapp 10 Euro im Jahr für das Komplettpaket.
Neu ist auch ist die Liniensuche. Hier können gezielt einzelne Linien, wie die „U49“ in Dortmund oder FlixBus-Verbindungen, gesucht werden. Nutzer erhalten eine Übersicht über die jeweiligen Linienverläufe, was die Planung erheblich erleichtert. Die erweiterte Netzkarte zeigt nun interpolierte Fahrzeugpositionen und detaillierte Informationen zu Linienverläufen und Haltestellen. In der Basisversion fehlen Beschriftungen, während Pro-Nutzer Zugriff auf eine detaillierte Kartenansicht mit Liniennamen und Fahrzeugbeschriftungen haben.
Zusätzlich können Ziele und Verbindungen jetzt als Favoriten gespeichert werden, was den Zugriff erleichtern soll. Pro-Nutzer sind nicht auf die Standardbeschränkung von drei Favoriten limitiert. Für mich selbst war die App schon damals nicht der große Helfer, grundsätzlich bin ich da mit anderen Apps besser gefahren. Wer die App aber gerne nutzte, muss nun schauen, ob es das Abo wert ist. Angesichts der Flut an ähnlichen Apps, könnte ich mir aber vorstellen, dass es schwer wird, das Abo zu verargumentieren.
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5 days ago
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