
Viele Nutzer träumen seit Jahren davon, dass Apple das iPad und den Mac endlich zusammenwirft. Die Vorstellung klingt ja auch verlockend: Die Programme, Leistung und Akkulaufzeit eines Rechners gepaart mit der Touch-Bedienung eines Tablets. Laut Mark Gurman von Bloomberg haben sich Apples Ingenieure das intern zwar genau angeschaut, aber eine echte Verschmelzung ist wohl nicht in Sicht.
Die Führungsebene hält an der Trennung fest. Das hat handfeste wirtschaftliche Gründe. Beide Kategorien spülen jährlich jeweils rund 30 Milliarden Dollar (etwa 27,6 Milliarden Euro) in die Kassen. Ein Hybrid-Gerät könnte die Verkäufe kannibalisieren, und in Cupertino verkauft man dem Kunden lieber beide Geräte.
Dafür sprechen auch Funktionen wie Sidecar oder Continuity, die das Zusammenspiel fördern sollen. Im Marketing werden Mac und iPad oft als Duo positioniert. Zwar würden Mac-Funktionen auf einem iPad, gerade den Modellen mit 13 Zoll, durchaus Sinn ergeben, Apple setzt hier aber lieber auf angepasste iPad-Lösungen statt auf ein vollwertiges macOS auf dem Tablet.
Dennoch bewegt sich etwas. Ein MacBook Pro mit Touchscreen ist laut Gurman für Ende 2026 geplant. Man sollte hier aber keinen Zwitter erwarten. Es bleibt ein klassischer Laptop mit Tastatur und Trackpad, bei dem Touch lediglich als optionale Eingabemethode hinzukommt. Das System wird zwar touch-freundlicher, bleibt aber im Kern auf die Mausbedienung ausgelegt.
Wer auf das große, faltbare iPad wartet, muss sich wohl noch länger gedulden. Das Gerät rutscht auf der Roadmap wohl eher ans Ende des Jahrzehnts und soll, wenn es denn kommt, weiterhin mit iPadOS laufen. Die klare Trennung zwischen den Welten bleibt also bestehen, auch wenn Apple seine einstige Haltung gegen Touchscreens am Mac langsam aufweicht.
Und ich? Ich vermisse keine Touch-Eingabe am Mac, ich fand das schon unter Windows mistig.
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5 days ago
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