Top 10: Bestes Foldable-Smartphone im Test

2 months ago 24

Foldable-Smartphones verdoppeln die Display-Fläche im Handumdrehen. Wir stellen die besten großen Falt-Handys vor und erläutern ihre Stärken und Schwächen.

Faltbare Smartphones gehören derzeit zu den spannendsten Entwicklungen im Mobilbereich. Große Foldables, die im aufgeklappten Zustand die Bildschirmfläche eines kleinen Tablets bieten, vereinen Top-Technologie mit erweitertem Display für Multitasking, Medienkonsum und Produktivität. Geräte wie das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra oder das Honor Magic V6 punkten mit robusten Scharnieren, wasserfesten Gehäusen und leistungsstarken Kameras. Trotz technischer Fortschritte bleibt die Kategorie eine teure Nische.

Hohe Preise und sichtbare Display-Falten sind nach wie vor die zentralen Kritikpunkte. Die Frage bleibt, ob große Foldables einen echten Mehrwert bieten – oder ob sie vor allem eine Spielerei für Technik-Enthusiasten sind. Besonders überzeugt hat uns dabei das Samsung Galaxy Z Fold 8 mit seinem 4:3-Format, das sich unterwegs deutlich praktischer für den Medienkonsum erweist: gewissermaßen ein faltbares Tablet. Das könnte der Trend der Zukunft sein.

Während kompakte Flip-Phones wie das Galaxy Z Flip 7 oder Flip 8 klassische Klapphandys neu interpretieren, konzentrieren wir uns hier auf die großen Varianten. Wir stellen in dieser Übersicht die zehn besten Modelle aus unseren Tests vor, benennen eine günstigere Alternative und schildern die aktuelle technische Entwicklung.

Unser Testsieger ist das Honor Magic V6 für 1628 Euro mit 512 GB. Ausschlaggebend für den Testsieger sind das ultraschlanke Gehäuse mit IP68/IP69-Zertifizierung, die Periskop-Telelinse und die hohe Prozessorleistung.

Richtig begeistert hat uns das Samsung Galaxy Z Fold 8 im 4:3-Format ab 1395 Euro – unser Design-Sieger. Preis-Leistungs-Sieger ist der Vorjahresprimus Honor Magic V5 ab 1111 Euro.

Viele Nutzer fragen sich, wie lange ein Falthandy tatsächlich durchhält. Die Hersteller machen dazu inzwischen konkrete Angaben: Das Honor Magic V6 und das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra sollen laut Herstellerangaben jeweils über 500.000 Faltvorgänge überstehen. Der Autor dieses Textes nutzt seit Jahren auch privat ein Gerät von Honor und hatte bislang keine Probleme mit der Haltbarkeit der Scharniere.

Alle Geräte dieser Bestenliste setzen auf verbesserte Scharniere, die bündig schließen. Das verhindert ungünstige Druckkräfte, die Display oder Mechanik beschädigen könnten, und trägt so zur Langlebigkeit bei. Zudem dringt Staub dadurch weniger leicht zwischen die Display-Hälften ein.

Alle Foldables dieser Bestenliste sind nach mindestens IPX8 gegen dauerhaftes Untertauchen unter den jeweils vom Hersteller definierten Bedingungen geschützt. Einen vollständigen Schutz gegen Staub bieten jedoch nur das Honor Magic V6 mit IP68/IP69-Zertifizierung und das Google Pixel 10 Pro Fold mit IP68. Die übrigen Geräte erreichen maximal IP48/IP49: Sie sind damit gegen das Eindringen von Fremdkörpern ab 1 mm geschützt, aber nicht staubdicht. Feiner Staub, Schmutz oder Sand können daher ins Gehäuse gelangen. Am Strand ist entsprechend besondere Vorsicht geboten.

Das Honor Magic V6 bietet ein 7,95-Zoll-OLED-Innendisplay (2352 × 2172 Pixel, 403 PPI) mit einer Helligkeit von 1200 Nits im Test. Das Außendisplay misst 6,52 Zoll, nutzt ebenfalls OLED-Technologie und erreicht über 2000 Nits im Test – damit bleibt es auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Mit jeweils 8 Zoll bieten das Motorola Razr Fold, das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra sowie das Pixel 10 Pro Fold das größte faltbare Innendisplay im Vergleichsfeld.

Alle Displays überzeugen mit hoher Bildqualität und ausreichender Helligkeit für den Einsatz im Freien. Ihr Format ist jedoch nahezu quadratisch – praktisch für die Arbeit mit Dokumenten, Tabellen und E-Mails, aber weniger geeignet für den Videokonsum.

Einen gänzlich anderen Weg geht Samsung mit dem Galaxy Z Fold 8: Es setzt auf ein 4:3-Format, das sich deutlich besser zum Arbeiten und für das Ansehen von Videos eignet. Hochkant erinnert es an einen E-Book-Reader. Zusammengeklappt wirkt das breite, aber kurze Außenformat zunächst ungewohnt – es ist jedoch kompakt und alltagstauglich. Lediglich für das schnelle Tippen von Kurznachrichten steht auf dem Außendisplay spürbar weniger Platz zur Verfügung.

Die besten Kameras bieten das Pixel 10 Pro Fold, Honor Magic V6 sowie Motorola Razr Fold. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra mischt ebenfalls vorne mit: Es nutzt die starke Hauptkamera ähnlich des Galaxy S26 Ultra, schwächelt jedoch etwas bei der Telelinse. Während das Pixel auf eine 5-fach-Periskop-Kamera setzt, bietet das Honor Magic V6 einen 3-fach-Zoom.

In der Praxis zeigen sich klare Unterschiede: Das Honor Magic V6 holt bei Nachtaufnahmen mehr Details heraus, während das Pixel mit natürlicherer Farbwiedergabe überzeugt und insgesamt harmonischere Ergebnisse liefert. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra wiederum bietet die beste Hauptkamera bei Tag und Nacht, schwächelt jedoch beim Zoom.

Dank des Snapdragon 8 Elite Gen 5 sind das Honor Magic V6 und das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra sowie Fold 8 leistungstechnisch auf Augenhöhe und bieten genug Power für jede Aufgabe – auch Gaming.

Der Tensor G5 aus dem Pixel 10 Pro Fold liegt in den Benchmarks deutlich hinter den Qualcomm-Chips, ist jedoch für KI-Funktionen optimiert. Eine Herausforderung bleibt die Kühlung: Aufgrund des dünnen Gehäuses entwickeln die Geräte unter hoher Last viel Wärme und drosseln dann die Leistung.

Honor zeigt sich großzügig bei der Speicherausstattung: Standardmäßig gibt es beim Magic V6 16 GB RAM und 512 GB oder 1 TB Speicher. Die meisten übrigen Falt-Hadys bieten 256 GB, 512 GB oder 1 TB. Mit Software-Updates für sieben Jahre sind Samsung, Google, Honor und auch Motorola beim Razr Fold mittlerweile vorbildlich. In Sachen Konnektivität bleibt alles auf Top-Niveau, mit Wi-Fi 6E oder Wi-Fi 7, USB-C 3.2 Gen 1 sowie Bluetooth 6.0.

Trotz schlanker Bauformen bieten faltbare Smartphones erstaunlich ausdauernde Akkus. Im Battery Test von PCMark hält das Motorola Razr Fold mit über 17 Stunden am längsten durch, dicht gefolgt vom Honor Magic V6 mit ebenfalls rund 17 Stunden und dem Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra mit 16 Stunden. Damit kommen alle drei Geräte problemlos durch einen vollen Tag. Zu beachten ist: Je häufiger das Innendisplay genutzt wird, desto schneller sinkt die Akkulaufzeit.

Foldable-Smartphones kombinieren High-End-Technik mit einem ausklappbaren Bildschirm und verbessern damit Multitasking, Medienkonsum und Produktivität. Trotz innovativer Ansätze bleiben sie eine teure Nische – und können in einigen Hardware-Bereichen bislang nicht mit klassischen Flaggschiffen mithalten.

Als Testsieger überzeugt das Honor Magic V6 mit schlankem Design und einer leistungsstarken Kamera mit Periskop-Zoom. Knapp dahinter folgen das ebenfalls schlanke Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra und das elegante Motorola Razr Fold. Wer vor allem Wert auf ein optimales Format legt, greift zum Galaxy Z Fold 8. Als günstigere Alternative für alle, die nicht das neueste Modell benötigen, empfiehlt sich das Honor Magic V5 aus dem Vorjahr.

BESTENLISTE

Testsieger

Honor Magic V6

 Der Goldstandard für Foldable-Smartphones

Ultradünn und trotzdem mit starkem Akku: Das Honor Magic V6 zeigt eindrucksvoll, was ein Top-Foldable heute leisten kann.

VORTEILE

  • Top-Kamera
  • starke Performance
  • exzellente und helle Displays
  • extrem dünn und mit IP68/IP69
  • 7 Jahre Software-Updates

NACHTEILE

  • teuer
  • Kalender synchronisiert teils verzögert
  • überhitzt im Stresstest

Ultradünn und trotzdem mit starkem Akku: Das Honor Magic V6 zeigt eindrucksvoll, was ein Top-Foldable heute leisten kann.

Honor führt die Bestenliste der Foldables seit Jahren mit der Magic-V-Reihe an. Auf den ersten Blick hat sich beim neuen Magic V6 wenig getan. Die entscheidenden Verbesserungen stecken jedoch im Detail – und die haben es in sich: Der Akku fasst deutlich mehr Kapazität, das Gerät ist nun vollständig gegen Staub und Wasser geschützt (IP68/IP69), und Qualcomms neuester Prozessor ist ebenfalls an Bord. Dazu kommt eine starke Kamera.

Ob Honor damit erneut ein großer Wurf gelingt, klärt dieser Testbericht. Auch die Kollegen der c't haben das Foldable geprüft – wir gleichen unsere Eindrücke mit ihren Erkenntnissen ab. Den vollständigen Test der Kollegen gibt es hier: Honor Magic V6 - Power-Foldable mit Mega-Akku im Test (heise+)

Design

Optisch unterscheidet sich das Magic V6 kaum von seinen Vorgängern V5 und V3. Wie gewohnt setzt Honor auf ein ultradünnes Gehäuse mit prägnanter runder Kamera auf der Rückseite. Dieses Mal ist das Foldable sogar noch flacher geworden: Aufgeklappt misst es nur 4,1 mm (ohne Kamerabuckel), zusammengefaltet 9 mm. Die weiteren Abmessungen betragen 156,7 × 145,6 mm (offen) und 156,7 × 74,5 mm (geschlossen), das Gewicht liegt bei 224 g. Geöffnet ist das Magic V6 damit kaum dicker als der USB-C-Anschluss, geschlossen so schlank wie ein iPhone 17 Pro Max.

Die wichtigste Neuerung beim Design steckt jedoch im Schutz vor Staub und Wasser: Das Magic V6 erfüllt nun IP68 und IP69 – es übersteht also zeitweises Untertauchen und sogar Hochdruckwasserstrahlen – zumindest unter Laborbedingungen. Auch gegen Staub ist es endlich vollständig abgedichtet, was beim Vorgänger noch fehlte. Die Verarbeitung ist erstklassig, das Gehäuse wirkt auch im aufgeklappten Zustand ausgesprochen wertig. Das Scharnier arbeitet stabil und klappt satt zu.

Honor Magic V6 in Bildern

Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Display

Das innere OLED-Display mit 7,95 Zoll löst mit 2352 × 2172 Pixeln auf (403 PPI) und arbeitet mit einer variablen Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz. Möglich macht das die LTPO-Technik, bei der das Display die Bildrate dynamisch an den Inhalt anpasst und so Strom spart. Die Faltkante fällt deutlich weniger auf als beim Vorgänger – mit dem Finger noch leicht zu ertasten, im Alltag aber unauffällig.

Die c't hat im Labor rund 1200 cd/m² an Helligkeit gemessen. Das reicht für gute Ablesbarkeit bei Sonnenschein. Farben strahlen kräftig, Kontraste sind stark ausgeprägt. Fingerabdrücke nimmt das Innendisplay allerdings stärker an als das äußere. Das nahezu quadratische Format eignet sich weniger für Filme, spielt seine Stärken dafür bei der Nutzung von Kalendern, Tabellen und E-Mails aus.

Den größten Sprung gegenüber dem Vorgänger macht jedoch das äußere 6,52-Zoll-OLED: Die c't misst rund 2000 cd/m² – damit ist es deutlich heller als innen. Selbst bei prallem Sonnenlicht bleibt der Bildschirm mühelos ablesbar. Auch sonst überzeugt es auf ganzer Linie: Mit 2420 × 1080 Pixeln (406 PPI) liefert es eine exzellente Bildqualität, die Bildwiederholrate reicht dank LTPO von 1 bis 120 Hz.

Kamera

Honor verbaut im Magic V6 eine Triple-Kamera: eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln (f/1.6, OIS, Phasenvergleichs- und Laser-Autofokus), eine Periskop-Telelinse mit 64 Megapixeln (f/2.5, OIS, dreifacher optischer Zoom) sowie ein Weitwinkelobjektiv mit 50 Megapixeln (f/2.2), das zugleich als Makrolinse dient. Für Selfies steht eine 20-Megapixel-Frontkamera (f/2.2) bereit.

Die Hauptkamera liefert dank lichtstarker Blende scharfe Bilder mit schönen Farben auf Flagship-Niveau. Wir raten zur vollen Auflösung – in der per Pixel-Binning auf 12 Megapixel reduzierten Variante zeigen sich Artefakte an feinen Konturen. Auch bei Nacht hellt die Kamera Motive gut auf, übertreibt es dabei jedoch gelegentlich mit der Korrektur. Ganz frei von Bildrauschen und Artefakten sind die Aufnahmen bei schwachem Licht aber nicht.

Das Teleobjektiv mit optischem Dreifach-Zoom überzeugt auch im Standardmodus mit reduzierter Auflösung – die vollen 64 Megapixel sind nicht zwingend nötig. Bildschärfe, Kontraste und Farben liegen auf sehr hohem Niveau. Gut nutzbar ist der Zoom bis Faktor 10, darüber hinaus nimmt das Bildrauschen zu. Bis zu 100-facher Zoom ist möglich, dann aber recht pixelig.

Das Ultraweitwinkel fällt qualitativ erwartungsgemäß ab: Bilder wirken leicht überbelichtet und in den Details nicht scharf genug, bei Dunkelheit ist das Objektiv kaum brauchbar. Für Nahaufnahmen kommt es automatisch als Makrolinse zum Einsatz.

Für Porträts stehen erneut die Harcourt-Filter bereit – zwei in Farbe, einer in Schwarzweiß. Die Aufnahmen wirken damit klassisch wie aus dem Fotostudio. Drei weitere Filter für Standardaufnahmen bieten je nach Geschmack lebendigere Farben oder einen düstereren Look.

Selfies gelingen klar und detailreich, der Porträtmodus der Frontkamera erzeugt ein ansprechendes Bokeh. Videos nimmt die Hauptkamera in 4K mit 60 FPS auf – sie sehen gut aus und sind ordentlich stabilisiert, wenn auch nicht ganz auf iPhone-Niveau. Die Selfiekamera filmt wahlweise in 4K oder Full-HD, jeweils mit 30 FPS.

Honor Magic V6: Originalaufnahmen

Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Porträtmodus mit harcourt-Filter (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Porträtmodus mit harcourt-Filter (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Porträtmodus mit harcourt-Filter (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (6x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (30x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (100x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (6x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (30x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (100x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (30x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Selfie

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Honor Magic V6: Selfie

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Honor Magic V6: Selfie im Porträtmodus

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Makroaufnahme

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Honor Magic V6: Makroaufnahme

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (6x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (6x Zoom)

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Ausstattung

An Bord arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 – aktuell der schnellste mobile Chipsatz am Markt, der mit bis zu 4,6 GHz taktet. Die 16 GB Arbeitsspeicher sorgen für reibungsloses Multitasking. Entsprechend souverän schlägt sich das Magic V6 in den Benchmarks und liegt auf Augenhöhe mit anderen Flaggschiffen: 22.000 Punkte bei PCMark Work, 6600 bei 3DMark Wild Life Extreme. Im Alltag wie beim Gaming läuft es in jeder Lage flüssig und schnell.

Das Foldable drosselt im Stresstest weniger als manches Top-Smartphone mit klassischer Bauform und erreicht eine ordentliche Effizienz von rund 57 Prozent. Das Kühlsystem ist trotz des schlanken Gehäuses durchdacht, aber nicht perfekt: Das Magic V6 wird spürbar warm, bei sommerlicher Hitze brach es den Stresstest einmalig wegen Überhitzung ab.

Als Speicher stehen hierzulande 512 GB zur Auswahl, über Online-Händler aus dem Ausland bekommt man auch das Modell mit 1 TB. Eine Erweiterung per microSD ist nicht vorgesehen. Dazu kommen USB-C 3.2 Gen 1 mit Displayport 1.2, 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC und ein Infrarot-Port.

Die Ortung arbeitet präzise mit GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic. Der Fingerabdrucksensor in der Power-Taste reagiert flott, der Klang der Lautsprecher ist klar und gut – ausreichend für Videoclips. Das V6 ist zudem kompatibel mit dem Magic Pen Eingabestift.

Software

Auf dem Magic V6 läuft Magic OS 10 auf Basis von Android 16. Standardmäßig verzichtet die Oberfläche auf einen App-Drawer und orientiert sich damit stärker an iOS als an klassischem Android – auf Wunsch lässt sich der Drawer aber einblenden. Wie üblich packt Honor eine Menge eigener Apps als Alternative zu Googles Diensten auf das Handy, darunter auch einen eigenen App-Store. Der Kalender bietet zwar eine Exchange-Anbindung, schwächelt aber bei der Synchronisation mit dem Google-Konto.

Beim Auf- und Zuklappen wechselt die Ansicht mit gelungenen Animationen, die Taskleiste passt sich der jeweiligen Displaygröße an. Honor verspricht sieben Jahre Android-Updates und Sicherheitspatches; zum Testzeitpunkt war der Patch aktuell.

Für das Multitasking auf dem großen Innendisplay bietet Honor gleich zwei Kniffe: Mit Multi-Flex lassen sich Apps in frei skalierbaren Fenstern anordnen, nicht genutzte Programme parken als rundes Icon am Bildschirmrand. Fast-Flex aktiviert per Faltbewegung einen Split-Screen-Modus für zwei Apps parallel. Schade nur, dass nicht alle Apps mitspielen – ausgerechnet Chrome verweigert sich.

Zentraler KI-Assistent ist wie bei vielen Herstellern Google Gemini. Honor ergänzt eigene Funktionen wie einen Anruf-Übersetzer, Text- und Übersetzungshelfer sowie eine Deepfake-Erkennung. Im Magic Portal sammelt das System Screenshots und Informationshäppchen, damit nichts verloren geht.

Auch für Apple-Nutzer ist das Magic V6 interessant: Es unterstützt Bildschirmfreigabe und -erweiterung mit dem Mac, Dateitransfer mit iPhone und Macbook, Benachrichtigungen von der Apple Watch, AirPods-Kopplung, iCloud Connect und iPhone Easy Hotspot.

Akku

Die wohl deutlichste Verbesserung steckt im Akku. Dank Silizium-Karbon-Technologie hat Honor es geschafft, einen 6600-mAh-Akku in das ultraflache Gehäuse zu packen. Entsprechend deutlich wächst die Laufzeit gegenüber dem Vorgänger: Im Alltag dürfte das Foldable je nach Nutzung locker anderthalb Tage durchhalten.

Beim Battery-Test von PCMark erreichten wir starke 16,5 Stunden – der Benchmark simuliert typische Anwendungsaufgaben in einer Endlosschleife bei einer voreingestellten Helligkeit von 200 cd/m² und ermittelt daraus einen geschätzten Wert. Die c't-Kollegen kamen bei dauerhafter Videowiedergabe auf 18 Stunden. Damit liegt das Magic V6 vor Samsungs Galaxy Z Fold 7 – wenn auch nur knapp.

Geladen wird per Kabel mit bis zu 80 W – ein kompatibles Honor-Ladegerät vorausgesetzt. Gegen Ende des Ladezyklus drosselt das Handy die Leistung, um den Akku zu schonen; ein vollständiger Ladevorgang von 20 auf 100 Prozent dauert etwas mehr als eine Stunde. Nach 30 Minuten sind allerdings bereits etwa 70 Prozent erreicht. Kabellos lädt das Magic V6 mit bis zu 66 W – ebenfalls mit passendem Honor-Ladegerät.

Preis

Der ohnehin hohe Preis ist abermals gestiegen – zumindest laut UVP, die nun stolze 2300 Euro beträgt. Zum Marktstart gewährt Honor auf seiner Webseite per Coupon jedoch 600 Euro Rabatt bis zum 15.09.2026 - womit der Preis auf 1700 Euro fällt. Im Bundle Multiscreen-Paket gibt es den Testsieger Honor Pad 10 (Testbericht) sowie einen 24-monatigen Displayschutz kostenlos dazu! Auf Wunsch gibt es optionales Zubehör wie Ladegerät oder Stift zum halben Preis.

Die Straßenpreise für die Variante mit 512 GB liegen bei 1628 Euro, das Modell mit 1 TB bietet Honor hierzulande nicht an, man bekommt es aber bei anderen Händlern ab 1773 Euro. Als Farben stehen Rot, Schwarz, Gold und Weiß zur Auswahl. Das 100-W-Ladegerät kostet regulär 60 Euro, die Wireless-Variante rund 99 Euro und der Stift 100 Euro.

Fazit

Mit dem Magic V6 ist Honor erneut ein grandioses Foldable-Smartphone gelungen, das kaum Schwächen zeigt. Die Performance ist top, die Kameras spielen nah am Niveau echter Kamera-Flaggschiffe – und den meisten anderen Foldables sind sie klar überlegen. Dazu kommen ein strahlend helles Display, eine deutlich bessere Akkulaufzeit sowie ein robustes und zugleich schickes Design, das IP68 und IP69 erfüllt. Sieben Jahre Software-Support runden das Paket ab.

Der Preis bleibt allerdings astronomisch hoch – auch wenn Honor zum Marktstart einen ordentlichen Rabatt gewährt und die Straßenpreise bereits deutlich unter der UVP liegen. Wer sparen will, sollte sich den Vorgänger oder Samsungs Galaxy Z Fold 7 ansehen. Für reinen Medienkonsum ist das nahezu quadratische Innendisplay zudem nicht immer ideal – hier bleibt abzuwarten, was Apple und Samsung künftig bringen. Bis dahin ist das Honor Magic V6 aber das beste Foldable-Smartphone am Markt – zumal Oppo sein faltbares Handy hierzulande nicht anbietet.

 Dünnes Foldable-Smartphone mit starker Kamera

Hauchdünn, blitzschnell, 200-Megapixel-Kamera, sieben Jahre Updates: Das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra bietet viel. Der Star des Jahres ist es dennoch nicht.

VORTEILE

  • gute Hauptkamera
  • rasante Performance
  • tolle Displays
  • gute Software mit langem Support

NACHTEILE

  • Telelinse nicht auf Top-Niveau
  • teuer

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Dünnes Foldable-Smartphone mit starker Kamera

Hauchdünn, blitzschnell, 200-Megapixel-Kamera, sieben Jahre Updates: Das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra bietet viel. Der Star des Jahres ist es dennoch nicht.

Dieses Jahr präsentiert Samsung gleich zwei große Foldables. Viel Aufmerksamkeit erhielt dabei das Galaxy Z Fold 8 im 4:3-Format. Das „bisherige“ Fold gibt es weiterhin: Diesmal bekommt es den Zusatz Ultra, bleibt aber ansonsten beim bewährten Design. Gegenüber dem Fold 8 bietet es eine Triple-Kamera mit Telelinse, die beim Fold 8 dem Rotstift geopfert wurde.

Wie sich das neue Top-Foldable schlägt, zeigt dieser Testbericht. Die Kollegen der c't haben das Premium-Foldable ebenfalls getestet – wir gleichen hier unsere Erkenntnisse mit denen der Kollegen ab. Den vollständigen Artikel der c't gibt es hier: Zwei mit Format – Samsung Galaxy Z Fold 8 und Fold 8 Ultra im Test.

Design

Bei Gestaltung und Abmessungen hat sich gegenüber dem Galaxy Z Fold 7 kaum etwas getan. Mit Maßen von 158,4 × 143,2 × 4,1 mm (geöffnet) und 158,4 × 72,8 × 8,9 mm (geschlossen) ist es zusammengeklappt kaum dicker als ein vergleichbares Smartphone – aufgeklappt misst es gerade einmal 4,1 mm. Kein anderes Foldable außer dem Honor Magic V6 erreicht diesen Wert.

Die Kamera bietet erneut drei Linsen auf einem ovalen Element. Die Verarbeitung ist erstklassig: Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Rückseite aus Gorilla Glass Victus 2. Das Foldable ist nach IP48 gegen Wasser geschützt, aber nicht staubdicht. Vor allem feiner Staub und Sand können weiterhin eindringen.

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Bilder

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra

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Display

Das äußere Display kommt auf 6,5 Zoll Diagonale bei einer Auflösung von 2520 × 1080 Pixeln – das ergibt eine gestochen scharfe Darstellung von 422 PPI. Per LTPO-Technik regelt das AMOLED-Panel die Bildwiederholrate stufenlos zwischen 1 und 120 Hz. Die Helligkeit erreicht laut unseren Messungen mehr als 2000 cd/m². Damit bleibt das Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Die Bildqualität ist hervorragend.

Innen misst die Diagonale 8 Zoll bei 2504 × 2256 Pixeln und 421 PPI. Die Falz in der Mitte ist aufgeklappt kaum zu sehen oder zu spüren. Bildwiederholrate, Helligkeit und Bildqualität bewegen sich auf demselben Top-Niveau wie beim Außendisplay. Aufgeklappt hat man wie gewohnt ein fast quadratisches Display vor sich. Das bietet Vorteile beim Arbeiten mit Dokumenten, hilft aber weniger bei der Videowiedergabe – die großen schwarzen Balken oben und unten sind unvermeidlich. Wer vor allem Inhalte konsumiert, ist mit dem Fold 8 im klassischen Format besser bedient.

Das Scharnier wirkt stabil und soll laut Samsung mehrere hunderttausend Faltvorgänge überstehen. Zudem lässt sich das Smartphone im 90-Grad-Winkel aufgeklappt aufstellen: Der obere Bereich dient dann als Display im Breitbildformat, der untere als Bedienfeld – ähnlich einem Laptop.

Kamera

Das Galaxy Z Fold 8 Ultra kombiniert eine 200-Megapixel-Hauptkamera mit einer 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und einer 10-Megapixel-Telekamera. Damit bietet das Fold 8 Ultra eine deutlich bessere Kameraausstattung als das Fold 8. Für Selfies steht innen wie außen jeweils eine 10-Megapixel-Kamera bereit. Die Telelinse ist für ein Top-Gerät jedoch nicht mehr zeitgemäß: Motorola Razr Fold und Honor Magic V6 bieten hier stärkere Kameras.

Bei Tageslicht gelingen hervorragende Aufnahmen mit ausgeprägten Details und stimmigem Dynamikumfang. Standardmäßig löst die Kamera mit 12,5 Megapixel auf – per Pixel-Binning werden 16 Pixel zu einem zusammengefasst, was sich bei schwachen Lichtverhältnissen besonders positiv zeigt. Auf Wunsch sind 50 oder 200 Megapixel möglich, was aber zu großen Fotodateien führt.

Die Ultraweitwinkelkamera hält farblich und bei den Details gut mit der Hauptlinse mit – selbst bei Dunkelheit liefert sie brauchbare Ergebnisse. Lediglich die Bildränder sind weiterhin leicht unscharf. Im Makromodus greift die Kamera ebenfalls auf diese Linse zurück. Die Telelinse fällt im Vergleich etwas ab. Sie bietet dreifachen optischen Zoom. Ab zehnfacher Vergrößerung werden die Aufnahmen pixelig, der maximale 30-fache Digitalzoom ist kaum zu empfehlen.

Nachts hellt die Kamera Aufnahmen spürbar auf – das erleichtert die Detailerkennung, wirkt aber bisweilen unnatürlich. Bildrauschen ist stets präsent. Die Telelinse fällt erneut zurück, die Ultraweitwinkelkamera schlägt sich dagegen überraschend gut. Selfies fallen ordentlich aus, setzen aber keine Maßstäbe.

Videos sind mit der Hauptkamera in bis zu 8K bei 30 fps oder 4K bei 120 fps möglich – gut stabilisiert, mit natürlichen Farben, bei starker Sonne aber zur Überbelichtung neigend. Der zuschaltbare Super-Steady-Modus hält das Bild per Horizontsperre auf Wunsch gerade – egal, wie man das Foldable hält.

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Originalaufnahmen

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Portätmodus

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 3x Zoom (optisch)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 10x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 20x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 30x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 20x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Selfie

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Selfie

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Selfie im Portätmodus

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 3x Zoom (optisch)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 3x Zoom (optisch)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telelinse mit 10x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telekamera mit 3x Zoom (optisch)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telekamera mit 3x Zoom (optisch)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Makromodus mit Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Ultraweitwinkelkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telekamera mit 3x Zoom bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Ultraweitwinkelkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telekamera mit 3x Zoom bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telekamera mit 10x Zoom bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Telekamera mit 3x Zoom bei Nacht

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Ausstattung

Als Chipsatz kommt der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy zum Einsatz – das Stärkste, was Android-Smartphones derzeit zu bieten haben. Wie beim Galaxy S26 Ultra ist das Modell leicht übertaktet und liefert Top-Performance: 20.000 Punkte bei PCMark Work 3.1 und 6600 bei 3DMark Wild Life Extreme belegen die hohe Leistung bei Produktivaufgaben und Spielen.

Allerdings zeigt sich hier die Herausforderung des schlanken Gehäuses: Unter Last wird das Gerät spürbar warm und drosselt schnell, sodass beim Stresstest nur eine Leistungsstabilität von rund 45 Prozent erreicht wird, was unterhalb der meisten Android-Flaggschiffe liegt.

Der Speicher steht in drei Varianten zur Wahl: 256 GB, 512 GB oder 1 TB – allesamt im schnellen UFS-4.0-Standard. Der RAM beträgt 12 GB, beim 1-TB-Modell sind es 16 GB. Bei den Schnittstellen wird nicht gegeizt: USB-C 3.2 mit Displayport, Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0, NFC und UWB. Dual-SIM funktioniert wahlweise mit einer Nano-SIM und eSIM oder mit zwei eSIMs

Die Ortung ist präzise und unterstützt GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS. Die Telefonqualität ist gut – abhängig vom Anbieter und der Netzabdeckung. Der Fingerabdrucksensor in der Einschalttaste arbeitet zuverlässig. Die Stereolautsprecher klingen räumlich und klar.

Software

Mit One UI 9 auf Basis von Android 17 ist Multitasking die Stärke des Fold 8 Ultra: Apps lassen sich nebeneinander, in schwebenden Fenstern oder per Fingertipp gleichzeitig starten. Im DeX-Modus wird das Foldable mit Bildschirm, Tastatur und Maus zum potenziellen PC-Ersatz für unterwegs.

Unter dem Label Galaxy AI bündelt Samsung zahlreiche KI-Funktionen – von Live-Gesprächsübersetzung über Slow-Motion-Interpolation bis zur generativen Bildbearbeitung. Wer möchte, kann den Online-Zugriff der KI unterbinden. Dann bleiben alle Daten lokal, einige Funktionen entfallen aber. Ergänzt wird Galaxy AI durch Google Gemini, Bixby und das vorinstallierte Perplexity AI.

Besonders stark ist die Update-Garantie: Samsung verspricht sieben Android-Generationen und sieben Jahre Sicherheits-Updates – mehr als die meisten Mitbewerber. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Samsung diese Zusage auch einhält. Zum Testzeitpunkt Ende August ist der Sicherheitspatch aktuell.

Akku

Erstmals setzt Samsung bei einem Foldable auf Silizium-Kohlenstoff-Technologie – wenngleich nicht im selben Umfang wie die chinesische Konkurrenz. Die Kapazität steigt damit auf 5000 mAh. Das klingt nach wenig, doch Samsung versteht sich auf effizienten Betrieb, was sich in langen Laufzeiten niederschlägt.

Zusammengeklappt hält das Fold 8 Ultra beim Battery Test von PCMark fast 16 Stunden durch, aufgeklappt sind es gut 11 Stunden. Im Handymodus schafft das Gerät problemlos einen Tag, und wer Medien im aufgefalteten Zustand konsumiert, hat ebenfalls ausreichend Reserven. Beim WLAN-Streaming-Test der c't-Kollegen erreicht das Fold 8 Ultra fast 18 Stunden – ein guter Wert. Mobiles Streaming reichte für rund 14 Stunden.

Geladen wird mit bis zu 45 W – der Akku ist damit in etwas mehr als einer Stunde voll. Kabellos lädt das Fold 8 Ultra mit bis zu 20 W. Es bietet Qi2, benötigt für magnetisches Andocken aber eine kompatible Hülle.

Preis

Foldables sind traditionell keine Schnäppchen. Das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra startet mit 256 GB und 12 GB RAM zu einer UVP von 2200 Euro, die 512-GB-Variante kostet 2400 Euro, das 1-TB-Modell stolze 2800 Euro.

Im Handel sind die Preise jedoch bereits deutlich gefallen: Die 256-GB-Version ist ab 1399 Euro erhältlich, die 512-GB-Variante ab 1629 Euro und das 1-TB-Modell ab 1899 Euro.

Fazit

Das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra gehört zu den schlankesten und besten Foldables auf dem Markt. Die Performance ist auf höchstem Niveau, beide Displays überzeugen mit hoher Helligkeit und hervorragender Bildqualität – und zusammengeklappt ist es kaum dicker als ein gewöhnliches Smartphone. Wer Wert auf Fotografie legt, bekommt mit dem Fold 8 Ultra eine starke Lösung aus dem Hause Samsung. Hinzu kommt eine vorbildliche Software-Unterstützung: Samsung garantiert sieben Jahre Android-Updates und Sicherheitspatches – ein Spitzenwert in der Android-Welt.

Allerdings kann die Kamera mit chinesischen Flaggschiffen nicht ganz mithalten. Vor allem die Telelinse ist in die Jahre gekommen und bietet nur eine vergleichsweise geringe Auflösung. Bessere Fotos liefern das Motorola Razr Fold und das Honor Magic V6. Wer hingegen vor allem Medien konsumiert, sollte einen Blick auf das Galaxy Z Fold 8 werfen – dessen Format kommt der Videowiedergabe stärker entgegen.

 Das schönste Foldable-Smartphone auf dem Markt

Motorola zeigt mit dem Razr Fold, dass Foldables nicht Samsung oder Honor heißen müssen, um zu begeistern – schick, edel und mit starker Kamera.

VORTEILE

  • hübsches Design
  • tolle Displays
  • lange Akkulaufzeit
  • hervorragende Kamera
  • Stylus-Support

NACHTEILE

  • nicht staubdicht
  • Falz einfacher zu spüren als bei Konkurrenz
  • teuer

Motorola Razr Fold im Test: Das schönste Foldable-Smartphone auf dem Markt

Motorola zeigt mit dem Razr Fold, dass Foldables nicht Samsung oder Honor heißen müssen, um zu begeistern – schick, edel und mit starker Kamera.

Das Motorola Razr Fold ist Motorolas erstes Book-Style-Foldable – und gleich ein echter Hingucker. Nach zahlreichen Razr-Klappphones wagt Motorola den Schritt zum aufklappbaren Großformat. Das Ergebnis ist ein faltbares Mobilgerät mit dem wohl elegantesten Design in seiner Klasse. Ob es eine echte Konkurrenz für das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra ist, klären wir in diesem Test.

Design

Statt auf Glas setzt Motorola auf Kunstleder mit einem von Diamant-Piqué (schwarz-blau) inspirierten oder einem seidenartigen Finish (weiß). Das Kameraelement folgt dem typischen Motorola-Design: Ein leicht gewölbtes Aluminiumquadrat mit abgeschrägten Kanten wächst sanft aus der Rückseite. Vier identische runde Glaslinsen ragen daraus hervor – drei Kameras und ein LED-Blitz.

Die Abmessungen sind klassisch Foldable: Geöffnet misst das Gerät 160,1 × 144,5 mm, gefaltet 160,1 × 73,6 mm. Mit einer Hand lässt es sich gefaltet kaum bedienen – dafür ist es schlicht zu breit. Aufgeklappt ist es 4,6 mm dünn, zugeklappt 9,9 mm. Es ist damit minimal dicker als das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra oder Honor Magic V6, bleibt aber dennoch hauchdünn. Mit 243 g liegt es auch beim Gewicht über der Konkurrenz, die zwischen 215 und 225 g auf die Waage bringt.

Die Verarbeitung hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Motorola verbaut ein Scharnier aus Edelstahl und einen Rahmen aus Aluminium. Das Gerät trägt eine IP48/IP49-Zertifizierung: Es übersteht Wasserstrahlen mit hohem Druck, ist aber nicht vollständig staubdicht. Ein Schicksal, das viele Foldables teilen. Am Strand gilt also Vorsicht – Sandkörner zwischen den Display-Hälften wären fatal.

Motorola Razr Fold: Bilder

Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Motorola Razr Fold

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Display

Das Außen-Display mit P-OLED-Panel misst 6,56 Zoll bei einer Auflösung von 2520 × 1080 Pixeln. Die Bildwiederholrate reicht dank LTPO-Technologie stufenlos bis zu 165 Hz. Das macht sich vor allem bei Animationen und beim Gaming bemerkbar: Alles wirkt geschmeidig und reaktionsschnell.

Gleiches gilt für das innere Display mit P-OLED. Es kommt auf 8,09 Zoll Diagonale bei einer Auflösung von 2484 × 2232 Pixeln – und nutzt dieselbe LTPO-Technik, allerdings mit maximal 120 Hz. Beide Panels sind hell genug, um auch im direkten Sonnenlicht gut ablesbar zu bleiben, auch wenn es nicht ganz so hell wirkt wie beim Galaxy Z Fold 8 Ultra.

Die Bildqualität ist hervorragend, die Blickwinkelstabilität hoch. Wer allerdings das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra kennt, wird feststellen: Dessen Display setzt die Messlatte noch ein Stück höher. Die Scharnier-Falte ist leicht sichtbar und bei Berührung spürbar. Im Alltag stört sie kaum, auch wenn Samsung und Honor die Falte noch etwas besser kaschieren. Die Ecken beider Displays sind deutlich abgerundet – das wirkt stimmig und passt zum insgesamt eleganten Gesamtbild des Geräts.

Kamera

Drei Linsen mit je 50 Megapixel – das Razr Fold setzt auf ein ausgewogenes Triple-Kamera-System. Die Hauptkamera nutzt einen Sony-LYTIA-Sensor mit f/1.6-Blende und optischer Bildstabilisierung (OIS). Das Weitwinkelobjektiv kommt mit f/2.0 und übernimmt auch Makroaufnahmen. Das Periskop-Teleobjektiv bietet ebenfalls OIS, arbeitet mit f/2.4 und liefert dreifachen optischen Zoom. Für Selfies stehen außen 32 Megapixel bereit, innen 20 Megapixel.

Bei Tageslicht schießt die Hauptkamera beeindruckende Fotos. Farben wirken lebendig, die Detailzeichnung ist ausgezeichnet, Kontraste und Dynamikumfang stimmen. Einzig die Farbsättigung greift die Software bisweilen etwas zu kräftig an. Der Ultraweitwinkel hält farblich gut mit und überzeugt ebenfalls bei der Detailschärfe. Makroaufnahmen gelingen, könnten aber noch etwas schärfer sein.

Das Teleobjektiv liefert nahezu verlustfreie Ergebnisse bei dreifachem optischem Zoom. Selbst bei zehnfacher Vergrößerung sehen Motive noch ordentlich aus. Bei höheren Zoomstufen werden Bildpunkte sichtbar – auch wenn der digitale 100-fach-Zoom Objekte noch erkennbar hält. Porträts gelingt eine schöne Tiefenschärfe. Farblich weicht die Telelinse aber leicht ab. Bei starkem Gegenlicht neigt sie zudem zu milchigem Schleier.

Bei Dunkelheit hellt die Hauptkamera Aufnahmen effektiv auf – ohne zu übertreiben. Bildrauschen lässt sich je nach Lichtsituation aber kaum vermeiden. Das Ultraweitwinkel schwächelt bei Nacht spürbar. Auch die Telelinse tut sich schwer, genug Licht einzufangen. Selfies gelingen mehr als ordentlich. Videos überzeugen mit stabiler Bildführung, Schärfe und satten Farben – bis zu 8K mit 30 FPS oder 4K mit 60 FPS sind drin.

Das Kamera-Setup ist eines der besten bei Foldables und beweist, dass aufklappbare Smartphones keine Kompromisse bei der Bildqualität mehr machen müssen. Mit dem Honor Magic V6 kann das Razr Fold insgesamt nicht ganz mithalten. Beim Zoom übertrifft es das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra deutlich – auch wenn es bei wenig Licht nicht ganz dessen Niveau erreicht.

Motorola Razr Fold: Originalaufnahmen

Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Ultraweitwinkelkamera

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Motorola Razr Fold: Porträtmodus mit Hauptkamera und 50 mm

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Motorola Razr Fold: Porträtmodus mit Telelinse und 85 mm

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 3x Zoom (optisch)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 6x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 10x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 30x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 100x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 6x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 30x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 3x Zoom (optisch)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Selfie

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Motorola Razr Fold: Selfie

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Motorola Razr Fold: Selfie im Portätmodus

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 3x Zoom (optisch)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Motorola Razr Fold: Telekamera mit 3x Zoom (optisch)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Ultraweitwinkelkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Ultraweitwinkelkamera

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Motorola Razr Fold: Makroaufnahme

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Telelinse mit 3x Zoom (optisch)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera

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Motorola Razr Fold: Telelinse mit 3x Zoom (optisch)

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Motorola Razr Fold: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Ausstattung

Das Razr Fold läuft auf dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 – wohlgemerkt ohne den Zusatz „Elite“. Es ist also nicht Qualcomms absoluter Top-Chipsatz. Für Benchmark-Fetischisten mag das ein Makel sein. Im Alltag und beim Gaming merkt man davon nichts: Die Performance ist durchweg flott. Bei PCMark erreicht das Gerät rund 20000, bei 3DMark Wild Life Extreme knapp 5000 Punkte. Nur wer direkt mit dem Honor Magic V6 oder dem Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra vergleicht, stellt Unterschiede fest.

Motorola spendiert großzügige 16 GB RAM und 512 GB internen Speicher nach UFS-4.1-Standard – mehr als genug für den Alltag. Eine microSD-Erweiterung gibt es nicht. Bei den Schnittstellen gibt es nichts zu meckern: USB-C 3.2 mit Displayport, Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0, NFC und UWB sind an Bord. Die GPS-Ortung arbeitet präzise auf etwa vier Meter genau laut der App GPS-Test und unterstützt alle gängigen Systeme: GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic.

Der Stereo-Sound ist klar und laut genug für Videos – für Musikgenuss fehlt es etwas an Wärme in den Mitten, die Höhen dominieren. Der Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf reagiert zuverlässig.

Ein optionaler Stylus mit schickem Akku-Case ist ein nettes Extra – reaktionsschnell und recht präzise. Per Knopfdruck öffnet sich ein Schnellzugriffsmenü. Notizen lassen sich allerdings nur im Zeichenmodus eingeben, nicht direkt beim Tippen – anders als beim Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra. Zum Transport des Stifts dient ein Case mit Akku.

Software

Zum Testzeitpunkt läuft das Razr Fold mit Android 16. Die Oberfläche erinnert stark an Stock-Android: übersichtlich, aufgeräumt, ohne Ballast. Ein Wermutstropfen: Der Sicherheitspatch stammt noch vom Mai – zum Testzeiptunkt am 1. September ist das nicht mehr aktuell. Sicherheits-Patches wird es nur alle zwei Monate geben. Immerhin verspricht Motorola sieben Jahre Versions-Upgrades und Sicherheits-Updates – anders als bei der Edge-Reihe, aber genauso wie beim Signature. Ob sich Motorola am Ende daran hält, bleibt abzuwarten.

Motorola-Gesten erleichtern den Alltag spürbar. Zweimaliges Drehen des Handgelenks öffnet die Kamera, dreimaliges Schütteln aktiviert die Taschenlampe – simpel und zuverlässig. Das große Innendisplay macht sich auch beim Multitasking bezahlt: Bis zu drei Apps lassen sich gleichzeitig nutzen – nebeneinander oder übereinander.

Clever gelöst ist der Kameramodus bei geöffnetem Gerät: Das Außen-Display dient als Vorschau für fotografierte Personen – bessere Selfies als mit der Frontkamera, weil die leistungsstärkere Hauptkamera zum Einsatz kommt. Im Selfie-Modus reicht eine gezeigte Handfläche, um den Countdown zu starten.

Moto AI arbeitet unaufdringlich im Hintergrund: Es fasst verpasste Benachrichtigungen und Meetings zusammen, schlägt kontextbasierte Aktionen vor und generiert auf Wunsch zum Outfit passende Hintergrundbilder. Lokale Funktionen laufen ohne Anmeldung direkt auf dem Gerät, für Cloud-Funktionen via Google Gemini genügt das ohnehin vorhandene Google-Konto.

Smart Connect verbindet das Razr Fold mit PC, Tablet, Fernseher oder Monitor – inklusive Spiegelung und Steuerung per Tastatur und Maus vom Windows-PC aus. Praktisch, wenn man das Foldable als kleine Schaltzentrale nutzen will.

Akku

Der üppige 6000-mAh-Akku setzt auf Silizium-Kohlenstoff-Technologie – und das zahlt sich aus. Im PCMark Battery Test erreicht das Razr Fold über 17 Stunden Laufzeit, einer der Topwerte unter den Foldables. Ein voller Tag ist problemlos drin, bei moderater Nutzung reicht die Ladung sogar noch in den nächsten Vormittag hinein. Per Kabel lädt das Gerät mit bis zu 80 Watt – von 0 auf 100 Prozent in rund 60 Minuten. Kabellos sind bis zu 50 Watt drin.

Preis

Die UVP liegt typisch für Foldables bei stolzen 2000 Euro. Das Razr Fold ist mittlerweile für 1490 Euro zu haben, in Blauschwarz oder Weiß, jeweils mit 512 GB Speicher und 16 GB RAM.

Fazit

Motorola hat mit dem Razr Fold ein beeindruckendes Gerät abgeliefert. Das Design ist das eleganteste in seiner Klasse, die Verarbeitung hochwertig, der Akku außergewöhnlich ausdauernd. Die Kamera überzeugt bei Tageslicht und schlägt beim Zoom sogar das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra. Wer ein Foldable sucht, das sich vom Einheitsbrei abhebt, wird hier fündig.

Kleinere Schwächen gibt es dennoch. Der Snapdragon 8 Gen 5 ohne „Elite“-Zusatz ist nicht der schnellste Chipsatz im Feld – Jammern auf hohem Niveau. Bei Nacht schwächelt die Kamera etwas, die Falte im Display ist leichter zu spüren als bei der Konkurrenz und das Panel nicht ganz so hell. Der Sicherheitspatch war zum Testzeitpunkt bereits mehrere Monate alt. Beim Gesamtpaket bleibt das Honor Magic V6 damit knapp vorn.

Das Motorola Razr Fold ist zweifelsohne das bisher ambitionierteste Gerät aus Motorolas Foldable-Schmiede – und ein echter Konkurrent für Samsung und Honor. Wer Wert auf Design, eine gelungene Telekamera und Akkulaufzeit legt, greift bedenkenlos zu. Wer absolute Spitzenleistung und makellose Software-Pflege erwartet, schaut sich besser noch einmal um.

Preis-Leistungs-Sieger

Honor Magic V5

 Das beste Foldable-Smartphone 2025

Dünner, stabiler und mit verbesserter Kamera – das Honor Magic V5 erfindet das Foldable zwar nicht neu, liefert aber einen fast perfekten Feinschliff.

VORTEILE

  • lange Akkulaufzeit
  • exzellente Kamera
  • starke Performance
  • hauchdünnes & robustes Design
  • Stift-Support

NACHTEILE

  • teuer
  • KI bessert Fotos teils unnatürlich aus
  • Schutzfolie auf Haupt-Display löst sich schnell ab

Dünner, stabiler und mit verbesserter Kamera – das Honor Magic V5 erfindet das Foldable zwar nicht neu, liefert aber einen fast perfekten Feinschliff.

Mit dem Magic V3 landete Honor im vergangenen Jahr einen Überraschungserfolg: Das Foldable überzeugte mit schlankem Design und ordentlicher Technik – und setzte damit ein Ausrufezeichen im noch jungen Markt. Jetzt schickt Honor den Nachfolger ins Rennen. Die Zahl „4“ überspringt der Hersteller traditionsgemäß, da sie in China als Unglückszahl gilt – und bringt direkt das Magic V5 heraus.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Samsung konterte mit dem Galaxy Z Fold 7, das vorwiegend durch seine flache Bauform und ausgereifte Technik glänzte. Auf den ersten Blick wirkt das neue V5 dagegen fast wie ein Zwilling des Vorgängers. Ob sich dahinter nur Feinschliff oder echte Fortschritte verbergen, zeigt unser Test.

Design

Optisch hat sich das Honor Magic V5 gegenüber dem Magic V3 kaum verändert. Wieder prangt auf der Rückseite ein großes, rundes Kameraelement – ein markanter Blickfang, der das Design prägt.

Beim Gehäuse zeigt sich jedoch Honors Anspruch: Mit 4,4 mm in aufgeklapptem und 8,8 mm in gefaltetem Zustand ist das Foldable extrem schlank und zusammengeklappt nur minimal dicker als ein Galaxy S25 Ultra. Die Werte beziehen sich allerdings auf das Gehäuse – da die Kamera spürbar hervorsteht, wirkt das Galaxy Z Fold 7 im Vergleich in der Gesamterscheinung noch filigraner.

Durch das Kameraelement liegt das Magic V5 leicht kopflastig in der Hand, bleibt aber mit einem Gewicht von nur 217 g leicht und fühlt sich sehr schlank an – fast wie ein Knäckebrot. Verarbeitung und Materialqualität sind top, auch wenn das Aufklappen etwas schwergängig ist. Das Metallchassis ist extrem verwindungssteif. Zusätzlich gibt es IP58/IP59. Damit ist das Gerät in Süßwasser wasserdicht bis in eine Tiefe von einem Meter für etwa 30 Minuten – auch gegen heißes Wasser. Dazu kommt ein Schutz vor Staub – ein Vorteil, den Samsungs Foldable auf dem Niveau mit IP48 nicht bietet.

Honor Magic V5 - Bilderstrecke

Honor Magic V5

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Display

Das innere Display des Honor Magic V5 misst 7,95 Zoll und löst 2352 × 2172 Pixel auf. Mit 403 PPI liefert es eine gestochen scharfe Darstellung, die sich sowohl für Texte als auch für Multimedia-Inhalte eignet. Zum Einsatz kommt ein OLED-Panel auf LTPO-Basis, das die Bildwiederholrate flexibel zwischen 1 und 120 Hz anpasst. Dadurch wirken Animationen und Scrollbewegungen flüssig, während der Energieverbrauch sich in Grenzen hält. Überdies unterstützt das Panel HDR10+ und Dolby Vision.

Die maximale Helligkeit erreicht laut Hersteller bis zu 1800 Nits – genug, um Inhalte auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch klar erkennen zu können. Der typische Falz ist zwar weiterhin vorhanden, im Alltag jedoch kaum sichtbar und nur leicht zu ertasten. Damit gelingt Honor eine der bislang dezentesten Faltstellen bei einem Foldable.

Auch das Außen-Display hinterlässt einen starken Eindruck. Es misst 6,43 Zoll, bietet eine Auflösung von 2376 × 1060 Pixel und kommt damit auf eine Pixeldichte von 405 PPI. Wie das Hauptpanel setzt es auf OLED mit LTPO-Technik und unterstützt ebenfalls HDR10+ sowie Dolby Vision. Besonders bemerkenswert ist die enorme Spitzenhelligkeit: Bis zu 5000 Nits sollen möglich sein. Im Test blieb der Screen auch unter praller Sonne problemlos ablesbar.

Geschützt wird der Bildschirm durch Honors Nanocrystal Shield, das erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer und Stöße bieten soll. Tatsächlich blieben im Test keine Spuren zurück. Deutlich weniger sinnvoll ist dagegen die ab Werk aufgebrachte Schutzfolie am Außen-Display: Sie bietet kaum echten Nutzen und löst sich schnell, was sehr unschön aussieht und den hochwertigen Eindruck schmälert.

Kamera

Honor hat beim Magic V5 die Triple-Kamera überarbeitet, primär das Teleobjektiv. Die Hauptkamera bietet weiter 50 Megapixel, das Teleobjektiv nun 64 Megapixel. Beide sind optisch stabilisiert und liefern dadurch auch bei wenig Licht oder Zoom schärfere Bilder. Ergänzt wird das Setup durch eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, die auch Makroaufnahmen abdeckt. Die Frontkamera liefert 20 Megapixel. Im Test überzeugte die Bildqualität – bei Tageslicht detailreich, kontraststark und dynamisch ausgewogen.

Der Zoom wurde aber leicht angepasst: Statt 3,5-fach bietet es stattdessen 3-fachen optischen Zoom. In der Praxis fällt das kaum ins Gewicht, da bis zum 6-fachen Hybridzoom die Ergebnisse überzeugend bleiben. Realistisch nutzbar ist der Zoom bis zum 10-fachen Faktor, danach nimmt die Bildqualität deutlich ab. Bis zu 100-fach sind möglich.

Nachts sorgt die KI für helle Bilder mit vielen Details und wenig Rauschen, übertreibt aber teils so, dass Fotos fast wie bei Tag wirken. Bei schwachem Licht schneidet die Hauptkamera am besten ab, gefolgt von der Telekamera. Die Ultraweitwinkellinse schwächelt hier üblicherweise etwas. Der Makromodus springt manchmal etwas zu früh an.

Für Porträts mit der Triple-Kamera gibt es zudem die Harcourt-Filter in zwei Farbvarianten, sowie Schwarz-Weiß, die Studio-Charakter verleihen. Das KI-Feature aus dem Honor 400 Pro ist ebenfalls an Bord. Dieses erzeugt aus Bildern kurze Animationen im Stop-Motion-Stil – eindrucksvoll bei Nahaufnahmen und kreativ nutzbar etwa für Urlaubsfotos.

Selfies gelingen klar und detailreich. Der Porträtmodus mit der Frontkamera erzeugt ein ansprechendes Bokeh. Videos unterstützt die Triple-Kamera mit 4K/60 FPS, die Frontkamera mit 4K/30 FPS.

Honor Magic V5 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Unter der Haube setzt Honor beim Magic V5 auf den neuen Qualcomm Snapdragon 8 Elite – aktuell das schnellste SoC am Markt. Mehr Leistung ist derzeit schlicht nicht drin, egal ob für Gaming, Multitasking oder KI-Anwendungen. Damit bewegt sich das Foldable klar in der absoluten Oberklasse und ist für jede Aufgabe bestens gerüstet.

Auch beim Speicher zeigt sich Honor großzügig: 16 GB RAM sorgen für reibungsloses Multitasking, dazu gibt es 512 GB internen Speicher. Damit ist genügend Platz für Fotos, Videos, Spiele und Apps vorhanden. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist aber nicht möglich, es gibt auch kein Modell mit 1 TB. Die Navigation unterstützt alle gängigen Satellitensysteme wie GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS und ist im Alltag genau.

Bei der Konnektivität bietet das Gerät alles, was man 2025 erwarten darf: USB-C 3.1 und Displayport 1.2 für externe Monitore, dazu kommt Wi-Fi 7 für höchste Netzwerkgeschwindigkeiten. Bluetooth 6.0 ist ebenfalls an Bord und unterstützt moderne Codecs wie aptX Adaptive, LDAC, AAC, SBC sowie LE Audio mit LC3. Abgerundet wird das Paket durch NFC für mobiles Bezahlen oder schnelles Pairing und einen Infrarot-Port, mit dem sich klassische Geräte wie TV oder Hi-Fi steuern lassen.

Für das Magic V5 bietet Honor optional den Magic Pen an. Er ermöglicht handschriftliche Notizen, Unterschriften und Zeichnungen – besonders praktisch auf dem großen Innendisplay. Damit behält Honor ein Feature bei, das Samsung beim Galaxy Z Fold 7 kürzlich erst gestrichen hat, und verschafft sich einen solchen Vorteil. Der Stift wird in einem hochwertigen Cover mitgeliefert, das zugleich als Schutz für den Stylus dient.

Honor-Smartphones sind allerdings nicht kompatibel mit dem BMW Digital Key. Das funktioniert nur mit ausgewählten Modellen von Herstellern wie Apple, Samsung, Google, Motorola, Oneplus oder Xiaomi.

Software

Das Honor Magic V5 läuft mit Android 15 und der Oberfläche Magic OS 9. Optisch erinnert sie stark an iOS und Huaweis EMUI, auch weil ein App-Drawer fehlt. Benachrichtigungen und Kontrollzentrum werden getrennt geöffnet: Nachrichten per Wisch von oben, das Kontrollzentrum vom rechten oberen Rand.

Ein großer Pluspunkt ist die Update-Politik: Honor garantiert sieben Jahre Software- und Sicherheits-Updates mit monatlichen Patches. Damit zählt das Magic V5 zu den am längsten unterstützten Android-Smartphones.

Magic OS bietet praktische Features wie Multi-Window, eine seitliche App-Leiste und das Magic Portal, mit dem sich Inhalte direkt in passende Apps übertragen lassen. Auch die Knöchel-Geste zur Markierung von Bildausschnitten ist dabei, wirkt aber weniger zuverlässig als Samsungs „Circle to Search“. Kritik gibt es bei den hauseigenen Apps: Sie verdrängen teils Googles Lösungen, sind aber nicht immer so ausgereift. Die Kalender-App zeigte im Test etwa verzögerte Synchronisierungen.

Akku

Das Magic V5 bringt eine Akkukapazität von 5820 mAh mit – für ein so dünnes Foldable ein beeindruckender Wert. Möglich wird das durch Silizium-Karbon-Technologie, die eine besonders hohe Energiedichte bietet und somit deutlich mehr Kapazität ins kompakte Gehäuse bringt.

Beim PCmark Battery Test, der typische Alltagsaufgaben wie Surfen, Textbearbeitung und leichte Grafiklast simuliert, erzielte das Gerät eine starke Laufzeit von 15 Stunden. Das zählt zu den besten Ergebnissen in seiner Klasse. Im Alltag bedeutet das: Ein voller Tag intensiver Nutzung ist problemlos machbar, bei moderatem Gebrauch sind sogar anderthalb Tage drin. Unter hoher Belastung wie beim Zocken oder länger geöffnetem Haupt-Display sinkt die Ausdauer rapide, bleibt aber auf gutem Niveau.

Beim Laden setzt Honor auf 66 Watt kabelgebundenes Laden. Aufgrund der großen Kapazität dauert eine volle Ladung von 20 auf 100 Prozent rund 1 Stunde und 15 Minuten. Kabelloses Laden nach Qi-Standard ist ebenfalls an Bord und rundet das Gesamtpaket ab.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei knapp 2000 Euro. Mittlerweile ist der Preis auf 1111 Euro gesunken. Als Zubehör gibt es den Honor Magic Pen im Wert von 99 Euro sowie ein Ladegerät mit 66 W im Wert von 30 Euro.

Fazit

Auf den ersten Blick ähnelt das Honor Magic V5 seinem Vorgänger, doch die Details machen den Unterschied. Das hochwertige Gehäuse ist nochmals dünner – schlanker geht kaum, da der USB-C-Anschluss bereits der limitierende Faktor ist.

Die Kamera überzeugt vorwiegend durch die verbesserte Telelinse. KI-Funktionen optimieren Fotos sichtbar und bieten kreative Effekte wie Studiofilter und Animationen. Für Fans natürlicher Fotos greift die KI aber zuweilen etwas zu intensiv ein. Performance und Akkulaufzeit sind top, die Stiftunterstützung sinnvoll.

Im Vergleich: Samsungs Galaxy Z Fold 7 ist ebenfalls schlank und bietet eine starke Kamera. Doch bei Akkulaufzeit, Telelinse und Design liegt das Magic V5 knapp vorn. Kritik: Die Folie auf dem Außen-Display wirkt überflüssig, die KI verschönert Fotos teils stark und der Preis ist hoch. Insgesamt aber liefert das Magic V5 ein fast perfektes Gesamtpaket.

Design-Sieger

Samsung Galaxy Z Fold 8

 Ein echtes Tablet für die Hosentasche

Das Samsung Galaxy Z Fold 8 wird als Foldable-Smartphone aufgeklappt zum waschechten Mini-Tablet. Wir zeigen, warum der neue Formfaktor so genial ist.

VORTEILE

  • genialer Formfaktor
  • Top-Displays
  • rasante Performance
  • Software mit 7 Jahren Updates

NACHTEILE

  • ohne Telelinse
  • nicht staubdicht
  • kein Flex-Modus
  • teuer

Das Samsung Galaxy Z Fold 8 wird als Foldable-Smartphone aufgeklappt zum waschechten Mini-Tablet. Wir zeigen, warum der neue Formfaktor so genial ist.

Foldables faszinieren wegen der faltbaren Display-Technik, die bei Bedarf eine deutlich größere Bildschirmfläche freigibt. Nur war das Format bei den meisten Modellen bisher nahezu quadratisch – und aufgeklappt bringt das schlicht nicht so viele Vorteile, wie man sich das wünschen würde.

Samsung hat dafür das Seitenverhältnis und das Design des Foldables grundlegend überarbeitet. Aufgeklappt setzt das Gerät auf ein 4:3-Format und wirkt damit tatsächlich wie ein faltbares Mini-Tablet. Zusammengeklappt fällt es spürbar kürzer aus – dafür aber auch merklich breiter.

Was zunächst nach einer Kleinigkeit klingt, entpuppt sich in der Praxis als genialer Schachzug: Der Medienkonsum auf dem Gerät macht mehr Spaß als bei einem annähernd quadratischen Vertreter. Ob es sich um eine Reaktion auf die Gerüchte rund um ein geplantes iPhone-Foldable namens Ultra handelt, das ebenfalls auf 4:3 setzen soll, sei dahingestellt.

Ganz umsonst gibt es das neue Format allerdings nicht. Welche Kompromisse Samsung dafür eingehen musste, klären wir im Testbericht. Die Kollegen von der c’t haben sich das neue Fold 8 ebenfalls genau angesehen. Den ausführlichen Test gibt es bei heise+։ Zwei mit Format – Samsung Galaxy Z Fold 8 und Fold 8 Ultra im Test.

Design

Samsung führt gegenüber den früheren Foldables ein gänzlich anderes Seitenverhältnis ein: Aufgeklappt sind es 4:3 bei 7,6 Zoll, zusammengefaltet 5,5 Zoll im 10:16-Format. Geöffnet wird das Galaxy Z Fold 8 damit zu einem echten Mini-Tablet.

Der Formfaktor eignet sich sowohl zum Surfen auf Webseiten als auch für den Medienkonsum. Bei Youtube-Videos steht aufgrund des breiteren Displays und der schmaleren schwarzen Balken sogar etwas mehr Bildfläche zur Verfügung als beim Fold 8 Ultra. Auch im Hochformat lässt sich das Fold 8 gut nutzen. Gerade zum Lesen dürfte diese Ausrichtung die erste Wahl sein, da das Gerät dann an den Formfaktor eines Kindle-E-Readers erinnert.

Zusammengeklappt wirkt es dagegen recht ungewöhnlich – wie ein zu kurzes, aber zu breites Handy. Der Länge nach erreicht man alles bequem mit einer Hand, in der Breite kann die Bedienung dagegen zur Herausforderung werden. Vom Format her weckt der geschlossene Zustand Erinnerungen an ein altes Blackberry.

Die Verarbeitung ist gewohnt exzellent: Das Foldable steckt in einem Rahmen aus Metall mit einer Rückseite aus Gorilla Glass Victus 2. Nach IP48 ist das Galaxy Z Fold 8 gegen das Eindringen von Wasser geschützt, aber nicht staubdicht. Mit 201 g bleibt es zudem angenehm leicht.

Geöffnet ist es mit 4,5 mm hauchdünn, zusammengeklappt fällt es mit 9,7 mm nur unwesentlich dicker aus als ein aktuelles Top-Smartphone. Geschlossen misst es 123,9 mm in der Höhe bei einer recht großen Breite von 81,9 mm. Aufgeklappt kommt es auf 161,4 mm Breite. Die Display-Fläche bleibt etwas kleiner als bei einem 8-Zoll-Tablet. Gefaltet passt es trotz der Breite gut in die Hosentasche und nimmt auch in einer Handtasche wenig Platz weg.

Samsung Galaxy Z Fold 8: Bilder aus dem Test

Samsung Galaxy Z Fold 8

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Samsung Galaxy Z Fold 8

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Samsung Galaxy Z Fold 8

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Samsung Galaxy Z Fold 8

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Samsung Galaxy Z Fold 8

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Display

Die Displays des Galaxy Z Fold 8 hinterlassen einen starken Eindruck: Beide Panels überzeugen mit hervorragender Bildqualität und bleiben dank ihrer hohen Helligkeit von bis zu 2000 cd/m² laut unseren Messungen sowie der Entspiegelung auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Der Falz fällt im Alltag kaum noch auf – optisch ist er nur schwer zu erkennen und beim Tippen praktisch nicht zu spüren.

Das faltbare Innendisplay misst 7,6 Zoll bei einer Auflösung von 2448 × 1848 Pixeln und erreicht mit einer Pixeldichte von 404 PPI ein messerscharfes Bild. Der Formfaktor beträgt 4:3. Das AMOLED-Panel mit LTPO-Technologie unterstützt eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz, was besonders bei Animationen oder Spielen zur Geltung kommt – wirkungsvoll geschützt von Gorilla Glass Ceramic 3 als Schutzglas.

Beim äußeren Display gibt es eine Diagonale von 5,5 Zoll mit 1972 × 1248 Pixeln Auflösung sowie einer noch etwas höheren Pixeldichte von 424 PPI bei einem Seitenverhältnis von 10:16. Auch hier gibt es AMOLED mit LTPO und variabler Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz.

Ein Kritikpunkt verdient Erwähnung: Das Fold 8 kennt nur zwei Zustände – ganz aufgeklappt oder ganz zugeklappt. Ein halb geknickter Betrieb (Flex Mode) wie beim Fold 7 oder Fold 8 Ultra ist nicht möglich. Wer etwa die untere Hälfte als Tastatur und die obere für ein Video nutzen möchte, wird enttäuscht.

Kamera

Beim Kamera-Setup zeigt sich der erste große Kompromiss des Fold 8: Samsung verbaut lediglich ein Dual-Kamera-System aus Haupt- und Ultraweitwinkellinse – beide mit je 50 Megapixeln. Das Hauptobjektiv entspricht also in etwa dem des Galaxy S26, die Ultraweitwinkellinse ähnelt der Variante aus dem Galaxy S26 Ultra. Für Selfies kommen innen wie außen je eine 10-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Auf ein Teleobjektiv musste Samsung nach eigenen Angaben aus Platzgründen verzichten – schade.

Bei Tageslicht gelingen zweifellos überzeugende Aufnahmen mit ausgeprägten Details und einem stimmigen Dynamikumfang, der natürliche Farben authentisch wiedergibt. Die Kamera belichtet dabei tendenziell etwas zu großzügig. Bei Nacht hellt das Kamerasystem die Aufnahmen effektiv auf, leichtes Bildrauschen ist wahrnehmbar, hält sich aber weitgehend zurück.

Samsung setzt hier weniger auf neue Sensor-Hardware als auf Optimierungen bei der Software und der Bildverarbeitung. An die Kameras anderer Flagships oder des Galaxy Z Fold 8 Ultra kommt das Fold 8 daher nicht ganz heran.

Eine ordentliche Figur macht die Ultraweitwinkellinse: Sie weicht farblich kaum von der Hauptkamera ab und kann bei Details und Dynamik nahezu mithalten. Selbst bei Dunkelheit gelingen noch ordentliche Fotos. Die Selfie-Kameras liefern solide Ergebnisse, setzen aber keine besonderen Maßstäbe.

Videoaufnahmen liefern eine gute Bildqualität bei solider Stabilisierung – sowohl mit der Selfie- als auch mit der Hauptkamera bei 4K und 60 FPS. Der Super-Steady-Modus bietet eine Horizontalsperre, die das Bild auch bei ruckartigen Bewegungen oder starken Drehungen gerade hält. Die Funktion kennt man bereits vom Galaxy S26 Ultra – beim Fold 8 hält sie nun erstmals Einzug in Samsungs Foldable-Linie.

Samsung Galaxy Z Fold 8: Originalaufnahmen

Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 4x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 10x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 4x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Ultraweitwinkelkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 4x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera mit 10x Zoom (digital)

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Selfie

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Selfie im Porträtmodus

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Selfie im Porträtmodus unter Weitwinkel

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera bei Nacht

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Samsung Galaxy Z Fold 8: Hauptkamera bei Nacht

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Ausstattung

Mehr geht kaum: Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy ist eine leicht hochgetaktete Variante des Spitzenchips von Qualcomm und bietet bärenstarke Reserven – mehr ist im Android-Kosmos derzeit kaum möglich. Egal, ob Streaming, KI oder anspruchsvolles Gaming – die Performance reicht stets aus.

Entsprechend stark fallen die Benchmark-Ergebnisse aus: 20.000 Punkte bei PCMark und 6600 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme. Ein kleines Manko: Das dünne Gehäuse lässt sich schlecht kühlen. Im Stresstest unter Dauerlast wird das Gerät schnell warm und muss drosseln – die CPU-Effizienz liegt dann bei nur 35 Prozent.

Der Speicher reicht von 256 GB bis 1 TB – und zwar nach dem schnellen UFS-4.1-Standard. Dazu kommen 12 GB RAM, bei der 1-TB-Variante sogar 16 GB RAM. Eine microSD-Karte wird allerdings nicht unterstützt. Bei den Schnittstellen ist das Gerät auf dem aktuellen Stand: USB-C 3.2 mit Displayport, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC, UWB sowie 5G. Die Ortung per Multiband-GNSS arbeitet sehr präzise.

Der Sound klingt satt und klar – fürs Ansehen von Videos im aufgeklappten Zustand mehr als ausreichend. Der Fingerabdrucksensor im Power-Button arbeitet schnell und zuverlässig. Entsperren per Gesicht ist ebenfalls möglich, allerdings nur per 2D-Scan, der im Vergleich zu Apples Face ID anfälliger für Betrugsversuche ist.

Software

Das Fold 8 kommt bereits mit One UI 9.0 auf Basis von Android 17. Bei Updates bleibt Samsung vorbildlich: Sieben Jahre Patches sowie Versions-Upgrades sind bis 2033 garantiert. Der Patch war zum Testzeitpunkt Ende August aktuell. One UI 9 bietet flüssige Animationen und ein frei anpassbares Quick Panel.

Auf dem großen Display lassen sich Widgets horizontal anordnen und Browser-Tabs als eigene App-Fenster im Task-Manager nutzen. Der Split-Screen-Modus ermöglicht eine noch flexiblere App-Anordnung – etwa im Zwei-Drittel-zu-ein-Drittel-Verhältnis oder als flexibles Drei-App-Raster – und unterstützt kontextabhängige automatische Aktionen. Die starke Hardware des Foldables ermöglicht zudem die volle Nutzung der neuen Galaxy AI über das Google-Gemini-Framework.

Akku

Erstmals setzt Samsung beim Fold 8 auf Silizium-Kohlenstoff-Technologie im Akku – wenn auch in geringerem Umfang als die chinesische Konkurrenz. Der Akku kommt damit auf rund 4800 mAh, etwas weniger als bei vergleichbaren Geräten.

Dank guter Software-Optimierung und effizientem Chip bietet das Fold 8 dennoch eine solide Akkulaufzeit, die problemlos einen ganzen Tag durchhält. Beim PCMark Battery Test erreicht es rund 16 Stunden im gefalteten und etwa 11 Stunden im aufgeklappten Betrieb. Bei den Kollegen der c't hielt das Fold 8 im WLAN-Video-Test rund 20 Stunden durch, ein guter Wert.

Das Laden erfolgt jetzt mit 45 W – von 20 auf 100 Prozent vergehen knapp eine Stunde. Kabelloses Laden mit bis zu 20 W wird ebenfalls unterstützt. Das Galaxy Z Fold 8 ist zudem Qi2-kompatibel. Mangels eigener Magnete benötigt man dafür allerdings eine passende Hülle.

Preis

Das Galaxy Z Fold 8 ist mit einer üppigen UVP von 2000 Euro gestartet. Mittlerweile bekommt man die Version mit 256 GB schon ab rund 1395 Euro. Mit 512 GB sind es mindestens 1538 Euro, die 1-TB-Variante wechselt für mindestens 1749 Euro den Besitzer.

Fazit

Samsung erfindet Foldable-Smartphones mit dem Galaxy Z Fold 8 in gewisser Hinsicht neu. Das Format entpuppt seine Stärken insbesondere beim Medienkonsum und Gaming – es macht aus dem Falt-Handy ein echtes Tablet für die Hosentasche. Die hellen Displays sind exzellent, die Knickfalte kaum zu sehen oder zu spüren. Die Performance ist top und die Akkulaufzeit überzeugt – auch wenn die Kapazität trotz Silizium-Kohlenstoff-Anode etwas unter der chinesischen Konkurrenz liegt.

Das neue Format fordert neben dem hohen Preis auch seinen Tribut: Samsung hat das Teleobjektiv geopfert. Wer gerne Fotos von fernen Motiven macht, schaut hier in die Röhre und muss sich nach dem Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra, dem Motorola Razr Fold oder dem Honor Magic V6 umsehen. Vollständig wasserdicht ist das Fold 8 nicht, und der Flex-Modus aus dem Fold 7 oder Fold 8 Ultra fehlt ebenfalls.

Wer aber grundsätzlich viel Medien unterwegs konsumieren oder mehr Fläche zum Arbeiten benötigt und Fotografie eher nachrangig behandelt, bekommt hier eines der spannendsten Handys des Jahres. Wir sind überzeugt: Dieses Format setzt sich auf Dauer durch.

 Endlich ein richtig schlankes Foldable von Samsung

Samsung hat dazugelernt: Das neue Galaxy Z Fold 7 ist deutlich schlanker und alltagstauglicher. Wie gut das Foldable-Smartphone ist, zeigt dieser Test.

VORTEILE

  • sehr dünnes Gehäuse
  • Top-Verarbeitung
  • starke Performance
  • tolle Hauptkamera

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • langsames Laden
  • kein Support für S-Pen
  • „nur“ dreifacher optischer Tele-Zoom

Galaxy Z Fold 7 im Test: Endlich ein richtig schlankes Foldable von Samsung

Samsung hat dazugelernt: Das neue Galaxy Z Fold 7 ist deutlich schlanker und alltagstauglicher. Wie gut das Foldable-Smartphone ist, zeigt dieser Test.

Samsung zählt zu den Pionieren im Foldable-Markt und bringt mit dem Galaxy Z Fold 7 bereits die siebte Generation seines Falt-Smartphones. Beim Vorgänger wirkten das klobige Gehäuse, der Faltmechanismus und das schmale Front-Display nicht mehr zeitgemäß.

Mit dem Fold 7 reagiert Samsung auf diese Kritik: Das neue Modell ist deutlich schlanker, nutzt im geschlossenen Zustand ein alltagstaugliches 21:9-Format und integriert aktuelle High-End-Technik aus der Galaxy-S25-Serie – inklusive der Hauptkamera des S25 Ultra. Wie gut sich das Fold 7 im Alltag schlägt, klärt unser Test.

Design

Das Galaxy Z Fold 7 folgt dem bekannten Prinzip – quadratisch, praktisch, gut. Die Verarbeitung ist hochwertig, Spaltmaße sind nicht sichtbar, und die Falz im aufgeklappten Display fühlt sich nur noch minimal wellig an. Laut Samsung sollen bis zu 500.000 Faltvorgänge möglich sein, bevor Verschleiß eintritt.

Das Gerät ist erneut nach IP48 zertifiziert und damit gegen Spritzwasser geschützt. Ein vollständiger Staubschutz fehlt bauartbedingt – wie bei allen aktuellen Foldables. Die auffälligste Neuerung ist das deutlich schlankere Gehäuse. Aufgeklappt misst das Fold 7 nur 4,2 mm, gefaltet 8,9 mm – lediglich 0,7 mm mehr als ein Galaxy S25 Ultra. Damit ist es zum Testzeitpunkt das dünnste Foldable in unserer Redaktion.

Die Abmessungen: 158,4 mm Länge, 143,2 mm Breite aufgeklappt und 72,8 mm geschlossen. Das neue 21:9-Format macht sich im Alltag deutlich positiv bemerkbar – vorrangig im geschlossenen Zustand. Der Vorgänger war hier zu schmal.

Samsung Galaxy Z Fold 7 - Bilder

Samsung Galaxy Z Fold 7

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Samsung Galaxy Z Fold 7

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Display

Beide Displays überzeugen mit exzellenter Farbdarstellung, starken Kontrasten und hoher Schärfe – die Bildqualität ist durchweg erstklassig.

Das Außen-Display misst 6,43 Zoll in der Diagonale und löst mit 2376 × 1060 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 402 PPI entspricht. Dank LTPO-Technologie kann die Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 und 120 Hz angepasst werden. Das sorgt für flüssige Animationen bei gleichzeitig optimierter Energieeffizienz. Mit bis zu 5000 Nits im Peak leuchtet das Panel strahlend hell – selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt es ablesbar.

Das faltbare Haupt-Display innen kommt auf 7,92 Zoll bei einer Auflösung von 2344 × 2156 Pixeln (405 PPI). Auch hier setzt Samsung auf OLED mit LTPO und adaptiver Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hz. Die maximale Helligkeit liegt laut Hersteller bei 1800 Nits – das reicht ebenfalls für den Außeneinsatz unter realistischen Bedingungen.

Neu ist die Punch-Hole-Notch im Innen-Display. Anders als beim Vorgänger Fold 6 verzichtet Samsung auf eine Under-Display-Kamera. Das ist optisch immer noch relativ unauffällig, sorgt aber für deutlich bessere Selfie-Aufnahmen.

Kamera

Samsung setzt beim Kamera-Setup auf Komponenten aus der eigenen Premium-Reihe. Die Hauptkamera wurde deutlich aufgewertet und verwendet den 200-Megapixel-Sensor aus dem Galaxy S25 Ultra. Ergänzt wird sie durch eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 10-Megapixel-Telelinse, bekannt aus dem S25 und S25+. Für Selfies sind jeweils vorn und innen 12-Megapixel-Kameras verbaut.

Bei Tageslicht gelingen der Hauptkamera scharfe, detailreiche Aufnahmen mit breitem Dynamikumfang. Farben und Kontraste wirken natürlich. Auch bei wenig Licht liefert der Nachtmodus ordentliche Aufnahmen. Das Bildrauschen bleibt gering, die Detailzeichnung meist erhalten – auch wenn manche Nachtbilder etwas weich wirken. Insgesamt ist das Setup für verschiedene Lichtverhältnisse hervorragend geeignet.

Die Ultraweitwinkelkamera fällt bei Bilddetails und Dynamik etwas ab, besonders bei Dunkelheit. Für Makroaufnahmen aus kurzer Distanz ist sie gut geeignet. Auch die Selfie-Kameras liefern solide Ergebnisse mit natürlicher Farbwiedergabe.

Ein Kompromiss bleibt die Telekamera. Mangels Platz gibt es keine Periskop-Linse, sondern die 10-Megapixel-Optik mit dreifachem Zoom. Bei Tageslicht sind die Ergebnisse solide, bei wenig Licht fehlt es an Schärfe und Kontrast. Der optische Zoom bietet im Vergleich zur Konkurrenz wenig Spielraum und nur geringen Vorteil gegenüber dem digitalen Zweifach-Zoom der Hauptkamera.

Videos nimmt das Galaxy Z Fold 7 mit bis zu 8K bei 30 FPS oder 4K bei 60 FPS auf. Die Clips sind gut stabilisiert, scharf und farblich ausgewogen – auch bei wechselndem Licht.

Samsung Galaxy Z Fold 7 - Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy Z Fold 7 - Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy Z Fold 7 - Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy Z Fold 7 - Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy Z Fold 7 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Im Galaxy Z Fold 7 kommt Qualcomms derzeit schnellster Smartphone-Prozessor zum Einsatz: der Snapdragon 8 Elite, in einer speziell für Samsung optimierten Variante. Im 3Dmark Wild Life Extreme erreicht das Gerät bis zu 6000 Punkte. Auch im Alltag läuft das Fold 7 flüssig und bietet genug Leistung für alle gängigen Anwendungen, inklusive Gaming. Im Vergleich zum S25 Ultra fällt die Performance minimal geringer aus.

Die Energieeffizienz zeigt im Stresstest Schwächen. Nach kurzer Zeit sinkt die Leistung auf etwa 51 Prozent. Aufgrund des kompakten Gehäuses ist die Kühlung eine Herausforderung. Das Gerät wird spürbar warm, bleibt aber im Rahmen.

Der interne Speicher ist wahlweise mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB erhältlich – jeweils im schnellen UFS-4.0-Standard. Eine Speichererweiterung per microSD ist nicht möglich. Der Arbeitsspeicher beträgt 12 GB RAM bis 512 GB und 16 GB RAM bei 1 TB.

Auch bei der Konnektivität ist das Fold 7 auf aktuellem Stand. Es unterstützt Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, UWB, 5G und USB-C 3.2. Zur Ortung nutzt es GPS, Glonass, Beidou und Galileo. Im GPS-Test lag die Genauigkeit bei rund drei Metern. Der Fingerabdrucksensor befindet sich im Power-Button und reagiert schnell sowie zuverlässig.

Die Sprachqualität ist hoch, Stimmen werden klar übertragen. Leichtes Rauschen kann gelegentlich auftreten, meist bedingt durch die Netzqualität. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen kräftigen und ausgewogenen Klang – für ein Falt-Smartphone auf hohem Niveau.

Ein klarer Nachteil bleibt der fehlende S-Pen-Support. Anders als beim Vorgänger wird der Eingabestift nicht mehr unterstützt. Samsung verzichtet darauf zugunsten des schlankeren Gehäuses – ein Kompromiss, den vorrangig produktive Nutzer spüren werden.

Software

Das Galaxy Z Fold 7 läuft bereits mit dem neuen One UI 8 auf Basis von Android 16. Zum Testzeitpunkt war der Sicherheitspatch aktuell. Mit sieben Jahren Android- und Sicherheits-Updates bietet Samsung Langzeitpflege auf Google-Niveau. One UI 8 ist gezielt auf das nahezu quadratische Innenformat des Fold 7 abgestimmt. Multitasking, Splitscreen und App-Anordnung wirken durchdacht und nutzen den verfügbaren Platz deutlich besser als beim Vorgänger.

Mit Gemini Live lässt sich der Bildschirm per Ein-/Aus-Taste freigeben, sodass die KI den Inhalt direkt analysieren und kontextbezogene Hilfe bieten kann – besonders hilfreich bei Multitasking und komplexeren Anwendungen.

Der Objektradierer erlaubt das präzise Entfernen von Bildelementen, unterstützt durch große Arbeitsfläche und Live-Vorschau. Mit „Instant Slow Mo“ lassen sich beliebige Videos direkt in der Galerie verlangsamen. Bei Gruppenfotos wählt die Kamera-App automatisch das beste Gesicht aus mehreren Aufnahmen, die sich auf dem Display direkt vergleichen lassen.

Auch der Dolmetscher profitiert vom Flex-Modus: Die Übersetzung erscheint außen, während innen weitergesprochen werden kann – praktisch für Gespräche, wenn auch nicht immer zuverlässig bei weniger verbreiteten Sprachen.

KI-Funktionen wie „Circle to Search“, KI-Zuschnitte, sprachgesteuerte Suche und das KI-Briefing erweitern den Funktionsumfang sinnvoll. Gerade „Circle to Search“ funktioniert bei viel Bildschirmfläche noch besser. Inhalte lassen sich schnell einkreisen und direkt analysieren. Der Audioradierer entfernt Hintergrundgeräusche aus Videos zuverlässig.

Zudem sind die AI Agents und Googles Gemini tief ins System und App-übergreifend integriert. Sie übernehmen kontextbezogene Aufgaben wie das Erstellen von Terminen oder das Versenden von Nachrichten.

Akku

Wie schon beim Fold 6 setzt Samsung im Galaxy Z Fold 7 auf einen Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 4400 mAh. Damit bleibt der Hersteller konservativ, während Wettbewerber wie Honor bereits Silizium-Kohlenstoff-Akkus mit höherer Energiedichte einsetzen.

Trotz der begrenzten Kapazität ist die Akkulaufzeit dank effizienter Hardware erfreulich gut. Im Alltag reicht eine Ladung für einen ganzen Tag. Wer jedoch viel spielt, Videos streamt oder das Gerät häufig aufgeklappt nutzt, muss mit kürzeren Laufzeiten rechnen.

Die Ladeleistung liegt bei maximal 25 Watt – deutlich langsamer als bei vielen chinesischen Modellen. Eine vollständige Ladung dauert rund 90 Minuten.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Galaxy Z Fold 7 liegt bei stolzen 2099 Euro für die Version mit 256 GB Speicher. Zur Auswahl stehen die Farben Dunkelblau, Schwarz und Silber. Exklusiv bei Samsung ist zusätzlich in Minzgrün erhältlich. Wie gewohnt sinken die Preise schnell.

Mit 256 GB sind es 1265 Euro. Die 512-GB-Variante kostet 1415 Euro. Für das Modell mit 1 TB sind derzeit mindestens 1800 Euro fällig.

Fazit

Samsung hat aus früheren Schwächen gelernt und zur Konkurrenz aufgeschlossen. Das Galaxy Z Fold 7 wirkt hochwertig und liegt dank des schlanken Gehäuses angenehm in der Hand. Echte Innovationen fehlen, doch Samsung schnürt ein überzeugendes Gesamtpaket.

Die Hauptkamera aus dem S25 Ultra liefert starke Ergebnisse. Nur das Teleobjektiv aus dem S25 und S25+ wirkt im Vergleich zu aktuellen Honor-Modellen nicht mehr ganz auf Augenhöhe. Insgesamt überzeugt die Kamera im Alltag.

Auch bei der Leistung bietet das Fold 7 mit dem Snapdragon 8 Elite höchste Performance, die Software ist ausgereift, KI-Funktionen sind praxisnah integriert. Mit sieben Jahren Updates liegt Samsung zudem klar vor der chinesischen Konkurrenz.

Ein kleiner Schwachpunkt bleibt die vergleichsweise geringe Akkukapazität – sie wird jedoch durch die gute Effizienz kompensiert. Das langsame Laden hingegen ist ein Nachteil. Dennoch zählt das Galaxy Z Fold 7 zu den aktuell besten Foldables auf dem Markt.

 Das beste Foldable-Smartphone 2024

Das Honor Magic V3 ist das derzeit dünnste faltbare Smartphone auf dem Markt. Warum es auch das beste Foldable ist, zeigt dieser Test.

VORTEILE

  • ultradünn
  • starke Performance
  • exzellente Periskop-Telelinse
  • IPX8

NACHTEILE

  • teuer
  • kein Netzteil
  • Bloatware

Honor Magic V3 im Test: Das beste Foldable-Smartphone 2024

Das Honor Magic V3 ist das derzeit dünnste faltbare Smartphone auf dem Markt. Warum es auch das beste Foldable ist, zeigt dieser Test.

Als wir zum Jahreswechsel auf 2024 das Honor Magic V2 zum ersten Mal in der Hand gehalten haben, waren wir erstaunt vom ultradünnen Gehäuse und praktischem Formfaktor des Displays. Verglichen mit Foldables von Samsung oder Google wirkte das Magic V2 hauchzart und filigran. Mit dem Honor Magic V3 ließ der Nachfolger nicht lange auf sich warten.

Zu unserer Freude wurden einige Schwachstellen des Vorgängers ausgebügelt. So ist da V3 jetzt ebenfalls nach IPX8 wasserdicht wie das Samsung Galaxy Fold 6. Honor hat es geschafft, das Gehäuse noch dünner zu machen und trotzdem eine Periskop-Telelinse zu integrieren. Gefaltet ist das Magic V3 kaum dicker als ein iPhone 15 Pro Max. Dagegen wirkt das Fold 6 von Samsung fast wie ein Familienauto. Ob der gute erste Eindruck sich bestätigt, zeigt dieser Test.

Design

Wie schon der Vorgänger ist das Magic V3 sehr elegant und extrem schlank geraten. An der Verarbeitung gibt es absolut nichts auszusetzen. Der Klappmechanismus faltet das Foldable bündig zusammen. Gefaltet hat es eine Dicke von gerade einmal 9,2 mm. Auseinandergeklappt sind es dann nur noch 4,4 mm. Verglichen mit der Konkurrenz wirkt das Honor-Foldable wie ein echter Sportwagen. Das Gewicht ist mit 226 g minimal leichter als beim Samsung Galaxy S24 Ultra.

Die Rückseite aus Glas ist in einem edlen, matten Finish gehalten. Die Ränder sind leicht abgerundet, somit liegt das Magic V3 sowohl aufgeklappt als auch zusammengefaltet hervorragend in der Hand. Zusammengeklappt ist es kaum dicker als ein großes Smartphone.

Zum Schutz liegt eine Hülle bei. Diese deckt die Rückseite ab und verstärkt die Display-Ränder. Praktisch ist der ringförmige Aufsteller, der in der Schutzhülle rund um die Kamera integriert ist. Allerdings wackelt dieser etwas im aufgeklappten Zustand. Die Kamera ist das wohl auffälligste Merkmal im Vergleich zum Vorgänger und erinnert optisch an das Honor Magic 6 Pro. In dem großen, runden Kameramodul befinden sich je drei Linsen – dazu später mehr. Der Druckpunkt der Tasten wirkt deutlich fester als noch beim Magic V2.

So filigran das Magic V3 auch aussieht, es steckt mehr ein, als man denkt. Erstmals ist es nach IPX8 gegen Wasser geschützt. Staubdicht ist es allerdings nicht, das gilt aber auch für das Samsung Galaxy Fold 6.

Im Rahmen der IFA 2024 spielten CEO George Zhao gegen Tischtennis-Legende Timo Boll – mit dem Magic V3 als Schläger! Eine Anti-Kratz-Beschichtung und stoßfestes Silikongel sollen das Innen-Display besonders robust machen. Das Außen-Display ist wiederum von King-Kong-Rhinoceros-Glass geschützt.

Display

Das Außen-Display nutzt ein OLED-Panel mit LTPO-Technologie und hat wie schon der Vorgänger eine Diagonale von 7,92 Zoll bei einer 2344 × 2156 Pixel. Das sorgt für eine äußerst scharfe Bildgebung mit rund 402 PPI (Pixel pro Zoll). Die Aktualisierungsrate stellt sich automatisch ein zwischen 1 und 120 Hz und sorgt für ein äußerst geschmeidiges Bild.

Die maximale Helligkeit liegt bei rund 515 Nits, das ist eher mittelmäßig hell. Schaltet sich die automatische Helligkeitsanpassung an, sind knapp 1000 Nits möglich, auch wenn Honor bis zu 1800 Nits angibt. Im Freien konnten wir das Display damit noch ordentlich ablesen.

Die Knickfalte im Inneren hält sich in Grenzen und ist kaum sichtbar, wenn auch mit dem Finger zu spüren. Beim Samsung ist die Falte deutlich präsenter. Angeblich soll es laut Honor bis zu 400.000 Faltvorgänge überstehen. Würde man das Smartphone hundertmal am Tag auseinanderfalten, könnte es dennoch zehn Jahre überstehen – sofern diese Angaben stimmen. Die Geduld, das auszuprobieren, hatten wir nicht.

Durch das nahezu quadratische Format ist das Magic V3 ausgeklappt primär zum Arbeiten nützlich, etwa zum Lesen, Beantworten von Mails oder für die Kalenderübersicht sowie als digitales Fotoalbum. Beim Medienkonsum profitiert man weniger, dreht man das ausgeklappte Handy um 90 Grad, bekommt man etwas mehr Fläche. Das ist auch besser für den Sound, da dann die Stereo-Lautsprecher sich links und rechts befinden.

Das Außen-Display mit 6,43 Zoll nutzt ebenfalls OLED mit ​LTPO bei einer Auflösung von 2376 × 1060 Pixel bei 405 PPI und einer Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz. Die Helligkeit liegt im manuellen Modus maximal bei 750 Nits. Bei Sonnenschein mit aktiver Helligkeitsanpassung sind deutlich höhere Werte möglich. Honor spricht hier von bis zu 5000 Nits. Im Freien konnten wir die Anzeige gut ablesen. Beide Anzeigen überzeugen auf ganzer Linie mit toller Bildqualität.

Honor Magic V3 - Bilderstrecke

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Kamera

Honor hat die Triple-Kamera deutlich verbessert. Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel bei f/​1.6 samt optischer Bildstabilisierung (OIS). Für Aufnahmen in der Ferne kommt jetzt ein Periskop-Teleobjektiv mit 50 Megapixel, OSI und f/3.0 zum Einsatz, das einen 3,5-fachen statt 2,5-fachen optischem Zoom bietet. Dazu gesellt sich ein Weitwinkelobjektiv mit 40 Megapixeln und f/2.2, das auch als Makroobjektiv dient.

Bei Tag gelingen hervorragende und scharfe Aufnahmen mit dem Hauptobjektiv. Farben wirken lebendig. Der Dynamikumfang ist stimmig und die Bilddetails sind ausgeprägt. Aufnahmen mit der Weitwinkellinse weichen farblich und bei der Dynamik kaum ab vom Hauptobjektiv, Bilddetails fallen allerdings etwas magerer aus. Zudem gelingen gute Nahaufnahmen, die Kamera wechselt dann in der Regel automatisch in den Makromodus.

Wirklich toll ist die Periskop-Telelinse mit einem 3,5-fachen optischen Zoom, die mit hohen Bilddetails und stimmigen Kontrasten begeistert. Theoretisch ist ein 100-facher Zoom möglich, der offenbart aber nur Pixelbrei. Bis zu einer zehnfachen Vergrößerung bekommt man aber Motive, die nicht zu grobkörnig sind. Die beiden Frontkameras mit jeweils 20 Megapixel können da nicht ganz mithalten. Sie machen ordentliche Selfies, haben aber bei Schärfe und Dynamikumfang Luft nach oben.

Bei Dunkelheit lässt die Performance allerdings etwas nach. Die Hauptkamera hellt Aufnahmen gut auf, sofern genügend Restlicht vorhanden ist, zeigt aber etwas Bildrauschen. Die Weitwinkellinse wie die Selfie-Linsen sind dann ohne Blitz im Nachtmodus kaum zu gebrauchen. Bei der Telelinse kommt es zu etwas Bildrauschen bei Nacht.

Videos mit der Hauptkamera sind bis 4K mit 60 FPS (Frames pro Sekunde) möglich. Videos sind gekonnt stabilisiert und sehen einwandfrei aus, verrauschen bei Dunkelheit allerdings leicht. Farben wirken zudem etwas knallig. Die beiden Frontkameras schaffen 4K bis 30 FPS, könnten aber schärfer sein und wirken etwas verrauscht bei schlechten Lichtverhältnissen.

Honor Magic V3 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Volle Power bietet beim Magic V3 der Snapdragon 8 Gen 3. Damit liegt das Honor-Foldable auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy Fold 6 oder Galaxy S24 Ultra. Egal, ob Gaming, Produktivität oder Unterhaltung – es ist immer genügend Leistung da. Das zeigen auch die Benchmarks mit stolzen 18.000 Punkten bei 3Dmark sowie 4800 Punkten bei Wild Life Extreme. Einzige kleine Schwäche: Bei Dauerbelastung wird das Magic V3 spürbar warm und lässt bei der Leistung rasch nach. So beträgt die Stabilität im Stresstest von Wild Life Extreme lediglich 50 Prozent. Die Konkurrenz schafft hier meistens 60 Prozent und mehr.

Speicher ist mehr als genug vorhanden, so gibt es standardmäßig immer 512 GB nach flottem UFS-4.0-Standard mit 12 GB RAM. Der Anschluss unterstützt USB-C 3.2. Wi-Fi 7, Bluetooth 5.3 (aptX HD), NFC und ein Infrarot-Port runden die gute Ausstattung ab. Der Fingerprint-Reader liegt im Power-Button und arbeitet flott. Der Sound des Lautsprechers ist ebenfalls stimmig – wichtig, wenn man das Handy als Tablet nutzen will für Videos. Zur präzisen Ortung stehen GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS zur Verfügung.

Software

Als Software kommt die Bedienoberfläche Magic OS 8.0.1 von Honor auf Basis von Android 14 zum Einsatz. Der Sicherheits-Patch stammt zum Testzeitpunkt Anfang September noch aus Juli und könnte bald ein Update vertragen. Sicherheits-Patches gibt es für fünf Jahre, Android-Updates sind für die nächsten vier Jahre geplant. Das ist gut, auch wenn Google und Samsung hier mit sieben Jahren eine noch längere Software-Pflege bieten.

Update: Honor hat zu Jahresbeginn mit einem Software-Update auf Magic OS 9 auf Basis von Android 15 einige Verbesserungen bei der Bedienoberfläche und zusätzliche KI-Dienste integriert.

Honor packt eine Menge eigener Apps, etwa einen Kalender oder App Store sowie etwas Bloatware in die Software. Die Bedienoberfläche orientiert sich nach wie vor stark am früheren EMUI von Huawei und sieht aus wie ein Abklatsch von iOS. Dabei lässt Honor das eigentlich aktuelle Design für Android teils links liegen. So kann man durch längeres Drücken auf dem Homescreen etwa keine Widgets einfügen. Benachrichtigungen und Einstellungen sind wie auch bei Hyper OS von Xiaomi oben jeweils in zwei Bereichen getrennt. Besser gefällt uns da das Interface von Vanilla Android.

Neu hinzugekommen sind einige KI-Funktionen für das Magic V3. Hier arbeitet Honor künftig enger mit Google zusammen. Ähnlich wie beim Fold 6 gibt es jetzt eine textbasierte Echtzeitübersetzung, die bei einem Foldable dank zweier Bildschirmseiten sehr nützlich sein kann. Ferner gibt es einen AI-Radierer für Objekte in Fotos. Praktisch ist das Feature Magic Portal, mit dem man Texte oder Bilder einfach über Apps hinweg kopieren kann.

Akku

Recht üppig ist die Akkukapazität mit 5150 mAh – aufgeteilt auf zwei separate Energieträger, bedingt durch die kompakte Bauart mit Silizium-Karbon. Beim Battery Test konnten wir zusammengeklappt eine Laufzeit von rund 12 Stunden ermitteln. Das ist gut und reicht dafür, dass das Foldable mindestens einen Tag durchhält. Das Galaxy Fold 6 hält aber länger bei dem Test durch, trotz ähnlicher Kapazität und CPU.

Geladen wird mit 66 Watt, damit ist das Smartphone von 20 auf 100 Prozent in knapp 45 Minuten geladen. Nach 15 Minuten betrug die Kapazität schon 50 Prozent. Ein Ladegerät legt Honor aus Gründen des Umweltschutzes nicht bei. Zwar kann man das Handy mit jedem Gerät laden, aber nicht mit allen Netzteilen funktioniert es in der schnellstmöglichen Variante. Kabelloses Laden beherrscht das Magic V3 ebenfalls, sogar mit 50 Watt – was außergewöhnlich ist.

Preis

Das Honor Magic V3 hat eine stolze UVP von 1999 Euro. Zum Marktstart gab es starke Rabatte von bis zu 300 Euro. Mittlerweile hat sich der Preis nach unten entwickelt. Das derzeit beste Angebot gibt es aktuell für 951 Euro.

Erhältlich ist es in den Farben Grün und Schwarz. Exklusiv bei Honor gibt es eine limitierte Edition in Rotbraun mit schicker Rückseite aus Kunstleder. Direkt bei Honor kosten die Modelle derzeit 1400 Euro – ein Ladegerät gibt es dort ab 20 Euro dazu.

Fazit

In unseren Augen ist das Honor Magic V3 derzeit das beste Foldable-Smartphone auf dem Markt. Es bietet ein hervorragendes Design und macht dank des erstaunlich dünnen Gehäuses jedes Mal Freude, es in den Händen halten zu können. Die wenigen Schwächen des Vorgängers wurden ausgeglichen, es ist jetzt endlich wasserdicht und bietet Top-Technologien, eine exzellente Periskop-Telelinse und bärenstarke Performance auf höchstem Niveau. Das Samsung Fold 6 kann eigentlich im Vergleich zum Magic V3 einpacken.

Gänzlich perfekt ist das Magic V3 nicht. Ein großer Fan der Bedienoberfläche sind wir nicht. Die Konkurrenz bietet hier teils übersichtliche Strukturen und bessere Einstellungsmöglichkeiten, Honor bringt zudem viele eigene Apps und Bloatware auf das teurere Foldable-Smartphone. Das Innen-Display könnte etwas heller sein. Bei hoher Auslastung wird das Klapphandy zudem heiß. Bisweilen sind die Farben der Fotos etwas zu ausgeprägt. Aufnahmen bei starker Dunkelheit gelingen nicht immer, die Selfie-Kameras könnten besser sein.

Samsung Galaxy Z Fold 6 im Test

Die sechste Generation des Samsung-Foldables ist endlich schlanker. Erneut kommt Top-Hardware zum Kunden – für einen sündhaft teuren Preis. Ob sich das lohnt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Top-Prozessor
  • helles Display
  • wasserdicht

NACHTEILE

  • teuer
  • klobig
  • lädt langsam   

Samsung Galaxy Z Fold 6 im Test

Die sechste Generation des Samsung-Foldables ist endlich schlanker. Erneut kommt Top-Hardware zum Kunden – für einen sündhaft teuren Preis. Ob sich das lohnt, zeigt der Test.

Hersteller wie Samsung, Honor, Xiaomi, Google oder Motorola haben die Entwicklung der faltbaren Display-Technologie in den vergangenen Jahren vorangetrieben. Die faltbaren Smartphones kombinieren die Portabilität eines kompakten Geräts mit der Funktionalität eines größeren Displays. Das macht diese Kategorie spannend als mobile Arbeitsgeräte zum Bearbeiten von Mails sowie Kalendereinträgen oder für den Medienkonsum unterwegs. Die Haltbarkeit der faltbaren Bildschirme bleibt eine zentrale Sorge, und die nach wie vor hohen Produktionskosten spiegeln sich in den Verkaufspreisen wider, was diese Geräte für viele Verbraucher unerschwinglich macht.

Mit dem Galaxy Z Fold 6 hat Samsung Ende Juli 2024 in Paris den Nachfolger des Galaxy Z Fold 5 vorgestellt. Erneut kommt Top-Hardware zum Einsatz, etwa der rasante Snapdragon 8 Gen 3 als Prozessor sowie eine Telelinse. Die Koreaner haben sich Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen: Das Fold 6 ist jetzt etwas dünner und die Anzeige im gefalteten Zustand ist minimal breiter geworden. Was das Foldable sonst noch bietet und wo der Schuh drückt, zeigt der Test.

Design

Verglichen mit dem Fold 5 scheint sich auf den ersten Blick wenig getan zu haben. Die Anpassungen stecken im Detail: So ist der Bildschirm im zusammengeklappten Zustand jetzt symmetrisch und rundum rechteckig mit minimal abgerundeten Ecken. Der Vorgänger irritierte hier noch etwas mit seinem einseitig abgerundeten Display.

Das Fold 6 ist mit einem Millimeter etwas breiter geworden und bietet jetzt gefaltet ein in unseren Augen besseres Seitenverhältnis von 22:9 statt 23:9. Dafür fällt es minimal kürzer aus. Insgesamt wirkt das Fold 6 deutlich kantiger, was es nochmals edler erscheinen lässt. Gut steht dem Foldable-Smartphone auch die matte Lackierung zu Gesicht. Es bleibt allerdings zusammengeklappt verhältnismäßig dick und wirkt so überaus klobig. Zwar schrumpft es gefaltet um einen Millimeter auf eine Dicke von 12,4 Millimeter im geschlossenen und 6,1 Millimeter im geöffneten Zustand, aber das Honor Magic V2 etwa misst nur 10,1 Millimeter gefaltet und 4,8 Millimeter im aufgeklappten Zustand.

Die Verarbeitung ist exzellent. Mit der neuen Zertifizierung von IP48 ist es erneut wasserdicht für zeitweises Untertauchen (30 Minuten) in maximal einem Meter Tiefe. Anders als der Vorgänger ist es besser gegen Fremdkörper jenseits von einem Millimeter geschützt – aber nicht vollkommen staubdicht. Besser macht das derzeit aber kein anderer Hersteller von Foldables.

Display

Laut Samsung übersteht das Foldable rund 200.000 Faltvorgänge. Eine Knickfalte bleibt spürbar, aber wirkt nicht ganz so ausgeprägt wie beim Fold 5. Je länger man das Gerät nutzt, desto tiefer dürfte die Knickstelle jedoch werden.

Die Anzeige im gefalteten Zustand ist etwas breiter geworden und misst in der Diagonale jetzt 6,3 Zoll statt 6,2 Zoll. Es bleibt damit relativ länglich gehalten, aber nicht mehr so extrem wie beim Fold 5. Die Auflösung des OLED beträgt 2376 × 968 Pixel, was eine scharfe Bildgebung mit 407 PPI (Pixel pro Zoll) nach sich zieht. Die Bildwiederholrate stellt sich nach Bedarf flexibel im Bereich von 1 bis 120 Hz ein. Zwar sinkt die Helligkeit gegenüber dem Vorgänger auf 1600 Nits, das ist aber immer noch mehr als hell genug, um im Freien nahezu immer ablesbar zu bleiben.

Das Innen-Display im ausgeklappten Zustand hat die gleichen Abmessungen wie der Vorgänger: 7,6 Zoll bei einer Auslösung von 2160 × 1856 Pixel (375 PPI). Die große Anzeige ist nochmals spürbar heller, Samsung spricht hier von bis zu 2600 Nits. Bei Sonnenschein konnten wir das Display immer gut ablesen. Die Aktualisierungsrate reicht ebenfalls von 1 bis 120 Hz, die Bildqualität ist exzellent – bei beiden Bildschirmen.

Die große Displayfläche kommt im aufgeklappten Modus besonders gut zur Geltung, wenn man mit dem Foldable E-Mail schreiben oder Kalendereinträge bearbeiten will. Auch für Webseiten ist es eine Option, mehr Bildfläche zu verwenden. Für Medien bringt die größere Fläche weniger, da das Format mit 7:6 nahezu rechteckig ist.

Samsung Galaxy Z Fold 6 - Bilderstrecke

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Kamera

Eigentlich hat Samsung nichts bei der Kamera geändert. Erneut kommen drei Linsen zum Einsatz: Eine Haupt-Kamera mit 50 Megapixel (f/1.8) mit optischer Bildstabilisierung (OIS), ein Weitwinkelobjektiv mit 12 Megapixel (f/2.2) sowie eine Telelinse mit 10 Megapixel (f/2.4) und OIS. Für Selfies kommt erneut eine 10-Megapixel-Linse im zusammengeklappten Zustand zum Einsatz. Aufgeklappt steht nur eine unter dem Display verborgene Linse mit 4 Megapixeln zur Verfügung.

Damit entspricht die Ausstattung in etwa dem Samsung Galaxy S24, ist aber nicht auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy S24 Ultra. Auch wenn das Kamera-Set-up nicht ganz neu ist, an der hervorragenden Qualität der Fotos ändert das nichts. Bei Tag gelingen exzellente Aufnahmen, der Nachtmodus hellt zudem bei Dunkelheit die Aufnahmen spürbar auf und hält sich mit Bildrauschen dabei angenehm zurück. Lediglich mit der Weitwinkellinse sind Aufnahmen bei Dunkelheit wenig zu gebrauchen. Videos sehen auch klasse aus und sind mit 4K bei 60 FPS (Frames pro Sekunde) möglich.

Samsung Galaxy Z Fold 6 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Für eine Top-Performance sorgt der für Samsung Galaxy optimierte Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm, der gleiche Chip wie beim S24 Ultra. Damit läuft das Betriebssystem äußerst flüssig, Apps oder Menüs öffnen sich in wenigen Augenblicken, auch zum Zocken ist das Fold 6 perfekt geeignet. Die starke Leistung belegen die Top-Werte bei den Benchmarks von PCmark (18.300 Punkte) sowie 3Dmark „Wild Life Extreme“ (4700).

Der Arbeitsspeicher beträgt 12 GB und kommt mit 256 GB oder 512 GB internem Speicher des schnellsten Typs UFS 4.0 zum Einsatz. Einen Slot für microSD-Karten gibt es aber nicht. Die Ausstattung runden USB-C 3.2, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, NFC und UWB sowie Ortung via A-GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS ab. Dazu kommen wirklich gute Stereo-Lautsprecher sowie ein zuverlässig arbeitender Fingerabdruckscanner in der Power-Taste.

Software: Wie lange gibt es Updates?

Das Fold 6 wird mit Android 14 und der Bedienoberfläche UI 6.1.1 ausgeliefert. Zum Zeitpunkt des Tests war der Sicherheits-Patch vom Juni aktuell. Samsung bleibt wie immer vorbildlich bei den Updates: Das Galaxy Z Fold 6 erhält sieben Jahre lang Sicherheits-Patches und Android-Updates. Samsung installiert zusätzlich einige Apps auf dem Gerät und bietet eine relativ eigenständige Bedienoberfläche im Vergleich zu Vanilla-Android.

Die Features von Galaxy AI sind in das Fold 6 integriert. Neu hinzugekommen ist das AI-Feature Portrait-Studio. Dieses ermöglicht die Erstellung eines Avatars aus einem Selfie, der als 3D-Cartoon, Comic-Zeichnung, Gemälde oder Bleistiftskizze dargestellt werden kann. Weitere Funktionen von Galaxy AI sind das Übersetzen und Umformulieren von getippten Texten, die Bearbeitung von Fotos, die Live-Übersetzung von Telefongesprächen, eine Dolmetscherfunktion (auch offline) sowie das Zusammenfassen von Webseiten. Obwohl diese Funktionen derzeit nicht fehlerfrei sind, werden sie kontinuierlich weiterentwickelt. Nähere Details schildern wir im Testbericht zum Samsung Galaxy S24 Ultra.

Akku

Das Fold 6 bietet eine überragende Akkulaufzeit von rund 15 Stunden laut Battery Test von PCmark. Das ist angesichts des nicht übermäßig großen Akkus von 4400 mAh ein guter Wert. Damit kommt das Smartphone im Alltag problemlos über einen Tag, bei sparsamer Nutzer auch fast zwei Tage. Das Laden ist mit nur maximal 25 Watt bei Samsung gewohnt langsam möglich, ein Netzteil liegt zum Wohle der Umwelt nicht bei. Kabelloses Laden beherrscht das Fold 6 ebenfalls.

Preis

Samsung verlangt eine Menge Geld für das Fold 6. Die UVP für die kleine Speichervariante liegt bei stolzen 1999 Euro, mit 512 GB sind es 2119 Euro, mit 1 TB sogar 2359 Euro. Einige Anbieter unterbieten den Preis aber deutlich. Das derzeit beste Angebot mit 256 GB liegt bei 1049 Euro. Das Modell mit 512 GB kostet 1193 Euro.

Als Farben stehen Silbergrau, Pink und Dunkelbau zur Auswahl. Die beiden Sonderfarben in Schwarz mit Carbon-Optik oder Weiß gibt es nur online und exklusiv bei Samsung.

Fazit

Samsung geht mit dem Galaxy Z Fold 6 eher einen evolutionären Weg, große Veränderungen findet man hier nicht. Das Design ist gelungen und das veränderte Format des Displays gefällt uns gut. Allerdings wirkt das Gerät verglichen mit der Konkurrenz von Honor relativ massiv. Die Technik ist top, auch wenn die Kamera nicht mit dem S24 Ultra mithalten kann. Der lange Software-Support ist vorbildlich. Wer Samsung-Produkte schätzt und unterwegs eine kompakte Lösung benötigt, um deutlich mehr Displayfläche zu nutzen, bekommt mit dem Galaxy Z Fold 6 eines der besten Foldables – auch wenn der Preis dafür hoch ist.

 Das erste Foldable-Smartphone mit IP68

Exzellente Kamera, mehr Leistung und Akkulaufzeit sowie kompletter Staubschutz: Das Google Pixel 10 Pro Fold bietet ein starkes Gesamtpaket als Foldable-Smartphone.

VORTEILE

  • IP68
  • Top-Kameras am Tag
  • 7 Jahre Software-Updates
  • praktische KI-Funktionen & Splitscreen
  • hochwertige Verarbeitung

NACHTEILE

  • CPU hinkt hinter Konkurrenz her
  • spürbarer Innenknick
  • Kameras schwächeln bei Dunkelheit
  • teuer

Google Pixel 10 Pro Fold im Test: Das erste Foldable-Smartphone mit IP68

Exzellente Kamera, mehr Leistung und Akkulaufzeit sowie kompletter Staubschutz: Das Google Pixel 10 Pro Fold bietet ein starkes Gesamtpaket als Foldable-Smartphone.

Mit dem Pixel 10 Pro Fold bringt Google ein Foldable, das als erstes seiner Art nach IP68 nicht nur wasser-, sondern auch vollständig staubdicht ist. Die Konkurrenz kommt bislang nur auf IP59 bei Honor oder IP48 bei Samsung. Schon der Vorgänger hat uns mit seinem rutschfesten Formfaktor und der exzellenten Kamera überzeugt, lediglich der Google-SoC lag in puncto Leistung etwas hinter der Konkurrenz zurück.

Die Kollegen von der c't haben das Foldable ebenfalls getestet. Wie das Smartphone bei den Kollegen abgeschnitten hat, zeigt der Plus-Artikel: Google Pixel 10 Fold im Test – staubfestes Klapp-Smartphone. Wir gleichen in diesem Testbericht unsere Erfahrungen mit der c't ab.

Design

Optisch hat sich gegenüber dem Pixel 9 Pro Fold kaum etwas getan. Zusammengeklappt ist es mit 11 mm am Gehäuse (15 mm inklusive Kameraelement) etwas dicker als ein gewöhnliches Smartphone – und auch als die schlanke Foldable-Konkurrenz von Samsung und Honor.

Die Abmessungen betragen 155,2 × 76,3 × 10,8 mm im geschlossenen, 155,2 × 150,4 × 5,2 mm im aufgeklappten Zustand. Damit wirkt das Foldable angenehm schlank, ohne ganz an die dünnsten Konkurrenten heranzureichen. Mit 258 g ist es zudem deutlich schwerer als ein typisches Flaggschiff-Smartphone, trägt in der Hosentasche aber dennoch nicht übermäßig auf.

Das Gehäuse besteht aus Metall, die Rückseite aus mattiertem Glas. Die polierte Scharnierseite setzt einen optischen Akzent und bleibt selbst mit der Hülle sichtbar, zeigte im Test aber keine Kratzer.

Google hat das Scharnier überarbeitet und besser gegen Staub und Wasser abgedichtet, weshalb das Pixel 10 Pro Fold nun nach IP68 zertifiziert ist. Das soll die Lebensdauer von Scharnier und Display erhöhen. Im Test arbeitete der Mechanismus unauffällig: kein Knirschen, keine Fremdkörper, ein satter Klappvorgang, der das Display stabil in Position hält. Zwischen den Displayhälften bleibt nahe des Scharniers jedoch ein kleiner Spalt, durch den Schmutz trotz Staubschutz eindringen kann – etwa am Strand ist also weiterhin Vorsicht geboten.

Der robuste Klappmechanismus hat auch Nachteile: Die beiden Hälften ziehen früh und deutlich in ihre Endposition. Nutzt man das Foldable etwa im Zug wie einen Laptop und möchte die obere Hälfte weit nach hinten klappen, öffnet sich das Gerät ab knapp 120 Grad komplett. Zudem ist beim Zusammenklappen etwas Kraft nötig.

Google Pixel 10 Pro Fold - Bilder

Google Pixel 10 Pro Fold

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Display

Zusammengeklappt bietet das Pixel 10 Pro Fold ein 6,4-Zoll-Display, aufgeklappt sind es üppige 8 Zoll. Die Ecken sind stark abgerundet, zudem wirken die Ränder etwas dicker als etwa bei Honor.

Das Außen-Display misst 6,4 Zoll, löst mit 2364 × 1080 Pixeln bei 406 ppi auf und bietet bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Mangels LTPO-Technologie kann es jedoch nur auf 60 Hz herunterregeln. Der deutlich schmalere Rand zum Scharnier hin sorgt für einen stimmigeren Look und erleichtert die Bedienung im zugeklappten Zustand.

Die Helligkeit liegt laut den Kolleginnen und Kollegen der c’t punktuell bei rund 2300 cd/m² – hell genug, um im Freien gut ablesbar zu sein, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau des Pixel 10 Pro. Der Fingerabdrucksensor sitzt im Power-Button und arbeitet unauffällig, unterstützt von einer flotten Gesichtserkennung bei guter Beleuchtung.

Das innere Display misst 8 Zoll und kommt im nahezu quadratischen 1:1-Format. Es löst mit 2152 × 2076 Pixeln bei 370 ppi etwas geringer auf als das Außen-Display, bietet im Alltag aber dennoch ein gestochen scharfes Bild. Typisch für Foldables ist die sicht- und spürbare Falte in der Mitte, inklusive kleiner Erhebung, die beim Wischen leicht stört. Die weiche Schutzschicht neigt zu feinen Einkerbungen, etwa durch Fingernägel – ein bekanntes Foldable-Problem, das man vor dem Kauf einkalkulieren sollte.

Mit bis zu 2600 cd/m² punktuell und rund 1790 cd/m² vollflächig ist das Innen-Display strahlend hell und bleibt auch in der Sonne gut ablesbar. Es erreicht bis zu 120 Hz Bildwiederholrate und kann dank LTPO zur Stromersparnis dynamisch bis auf 1 Hz herunterregeln.

Kamera

Das Pixel 10 Pro Fold übernimmt die Kameraausstattung des Vorgängers: eine 48-Megapixel-Hauptkamera, ein 10,5-Megapixel-Ultraweitwinkel und eine 10,8-Megapixel-Telekamera mit 5-fach optischem Zoom. Beim Ultraweitwinkel ist es damit sogar leicht schwächer aufgestellt als das kleinere Pixel 10.

Die Hauptkamera liefert den typischen Pixel-Look mit hoher Schärfe und vielen Details – auf Augenhöhe mit anderen High-End-Smartphones. Deutlich schwächer ist die Ultraweitwinkelkamera, die weniger Details einfängt.

Die Telekamera liefert bis zur 5-fach-Vergrößerung exzellente Aufnahmen und bleibt auch mit digitaler Unterstützung bei 10-fachem Zoom nahezu verlustfrei bei der Qualität. Bei 20-facher Vergrößerung ist bereits Schluss – den 100-fachen KI-Zoom gibt es nur beim Google Pixel 10 Pro. Bei wenig Licht bauen die Kamera sichtbar ab. Bildrauschen nimmt deutlich zu, Motive wirken teils stark geglättet – besonders bei Ultraweitwinkel und Tele ist das klar zu erkennen.

Die Selfie-Kameras sind mehr als ordentlich, setzen aber keine Maßstäbe. Wer möchte, kann für Selfies im aufgeklappten Zustand die Hauptkamera nutzen und sich dabei auf dem Außen-Display anzeigen lassen. Videos gelingen in ansprechender Qualität mit bis zu 4K bei 60 FPS.

Letztlich bietet das Google Pixel 10 Pro Fold eine der besten Kameras unter den Foldables, kommt aber klar nicht an das Pixel 10 Pro heran – vor allem nicht beim Zoom und bei schlechtem Licht.

Google Pixel 10 Pro Fold - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Im Pixel 10 Pro Fold steckt Googles eigener Tensor G5 aus TSMC-3-nm-Fertigung. Er ist deutlich effizienter und 30 bis 50 Prozent schneller als der Vorgänger, bleibt aber in CPU- und Grafikbenchmarks hinter den Top-Chips von Apple und Qualcomm und landet nur im oberen Mittelfeld. Features wie modernes Vulkan und Raytracing fehlen teils.

Die Kollegen der c't erzielten bei 3DMark Wild Life Extreme einen Wert von rund 3400 Punkten. Das ist an sich solide, liegt aber deutlich unter der Konkurrenz, die weit über 6000 Punkte in dem Test schafft.

Im Alltag merkt man davon eher wenig: Mit 16 GB RAM laufen Apps flott, Multitasking auf dem großen Display funktioniert problemlos, nur sehr anspruchsvolle Spiele bremsen gelegentlich. Positiv: Das Gerät bleibt vergleichsweise kühl und drosselt unter Dauerlast weniger stark als viele Konkurrenzmodelle.

Bei den Schnittstellen ist alles auf Top-Niveau: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0, NFC und UWB sind an Bord. Die Ortung gelingt präzise per Multiband-GNSS. Die Lautsprecher klingen klar und differenziert, der Fingerabdrucksensor in der Power-Taste reagiert flott.

Software

Das Pixel 10 Pro Fold kommt mit Android 16 und soll sieben Jahre Sicherheitsupdates erhalten. Die Oberfläche ist pures Google-Android mit starkem KI-Fokus und einigen Pixel-Exklusivfunktionen: Live-Übersetzung von Anrufen (per lokalem Sprachmodell), generative Bildbearbeitung in Pixel Studio, KI-gestützte Spam-Abwehr sowie die Möglichkeit, Inhalte per Einkreisen zu suchen. Screenshots werden automatisch analysiert, sodass sich abfotografierte Texte direkt über die Fotos-App finden lassen.

Google nutzt das Klappdesign des Pixel 10 Pro Fold vorwiegend in der Kamera-App gut aus: Selfies mit der Hauptkamera und zusätzliche Vorschaubilder gelingen komfortabel, kleine Tricks wie Kinder-Animationen auf dem Außen-Display sind nette Dreingaben. Zwei Apps lassen sich nebeneinander anzeigen und per Schnellstartleiste bequem öffnen, mehr als zwei Apps sind jedoch nicht möglich und eine stufenlose Aufteilung fehlt. Drag-and-drop etwa von Links zwischen Fenstern funktioniert nicht.

Nur wenige Anwendungen bieten sinnvolle Spezialansichten für den 1:1-Bildschirm, viele wirken eher aufgeblasen – selbst Googles eigene Apps wie Gmail mit ihrem wenig hilfreichen zweispaltigen Layout. Auch Videos profitieren wenig vom großen Display, da breite schwarze Balken einen großen Teil des Bildschirms einnehmen.

Akku

Das Pixel 10 Pro Fold läuft dank größerem 5000-mAh-Akku und effizienterem Chip länger als der Vorgänger, bleibt aber hinter Top-Geräten wie Galaxy Z Fold 7 und iPhone 17 Pro zurück. Im Videotest der Kollegen von der c't auf dem Innen-Display hält es rund 10 Stunden, beim Youtube-Streaming immerhin 19 Stunden, im Spiele-Dauertest etwa 19,5 Stunden.

Nutzt man vorwiegend das Außen-Display, steigen die Laufzeiten um etwa 10 Prozent. Im Alltag reicht das für einen intensiven Tag, zwei Tage gelingen nur bei sparsamer Nutzung. Per Kabel lädt der Akku in 30 Minuten auf 50 Prozent und in rund 1,5 Stunden komplett auf. Kabellos dauert es länger, bietet dank Qi2 aber eine magnetische Ausrichtung am Ladepuck.

Preis

Die UVP beginnt bei stolzen 1899 Euro für das Modell mit 256 GB. Mit 512 GB sind es 2029 Euro, mit 1 TB sogar 2289 Euro. Mittlerweile bekommt man die Variante mit kleinem Speicher schon ab 1399 Euro. Mit 512 GB sind es rund 1826 Euro. Als Farben gibt es Moonstone (Dunkelgrau) und Jade (Hellgrün). Das Google Pixelsnap Case gibt es ab 50 Euro.

Fazit

Das Google Pixel 10 Pro Fold macht im Vergleich zum Vorgänger keine großen Sprünge, sondern wirkt eher wie eine behutsame Modellpflege. Positiv sind der siebenjährige Software-Support, pures Android mit frühen Updates und vielen KI-Funktionen. Die Verarbeitung ist sehr solide, zudem ist es das erste Foldable mit IP68-Zertifizierung und damit staubdicht – für den Strand empfehlen wir es trotzdem nicht.

Die Kamera überzeugt bei Tageslicht mit guter Qualität und starkem Zoom, bleibt aber hinter dem Pixel 10 Pro zurück: Hybridzoom gibt es nur bis Faktor 20, bei wenig Licht bricht die Bildqualität sichtbar ein. Performance und Akkulaufzeit sind gut, aber nicht herausragend – im Vergleich zu Samsung und Honor gerät das Pixel hier ins Hintertreffen, zumal der Preis hoch angesetzt ist.

Wer aber unbedingt ein Foldable möchte und Fan von purem Android sowie den neuesten Google-Features ist, trifft mit dem Pixel 10 Pro Fold eine gute Wahl. Mehr Details und Testergebnisse sowie weitere Bilder gibt es bei den Kollegen der c't im Plus-Artikel: Google Pixel 10 Fold im Test – staubfestes Klapp-Smartphone.

Google Pixel 9 Pro Fold im Test

Das Pixel 9 Pro Fold zeigt, dass Google auch exzellente Foldable-Smartphones machen kann. Warum das so ist, zeigt der Test.

VORTEILE

  • sehr gute Kamera
  • exzellente Displays
  • flaches Design mit IPx8
  • aktuelles Android mit 7 Jahren Updates

NACHTEILE

  • CPU weniger stark als bei der Konkurrenz
  • spürbarer Innenknick
  • nicht alle KI-Features in Deutschland verfügbar
  • teuer

Google Pixel 9 Pro Fold im Test

Das Pixel 9 Pro Fold zeigt, dass Google auch exzellente Foldable-Smartphones machen kann. Warum das so ist, zeigt der Test.

Foldable-Smartphones können als der neue heilige Gral der Mobilgeräte angesehen werden. Als Hybrid aus Handy und Mini-Tablet bieten sie Top-Technologie auf engstem Raum. Nachdem sowohl Samsung als auch Honor in diesem Jahr gezeigt haben, was machbar ist, zieht nun Google nach. War der Vorgänger noch eher als „netter Versuch“ anzusehen, ist das neue Falt-Smartphone der Macher hinter Android mehr als gelungen. Warum sich Samsung und Honor jetzt warm anziehen müssen, erklären wir in diesem Testbericht.

Design

Wie schon das Vorgängermodell ist auch das Pixel 9 Pro Fold nach IPx8 wasserdicht. Google hat das Design rundum überarbeitet. Besonders gut gefällt uns das Format im geschlossenen Zustand. Mit Abmessungen von 155,2 × 77,1 × 10,5 mm bietet das Smartphone einen deutlich breiteren Bildschirm (20:9) als etwa das Samsung Galaxy Z Fold 6, welches ziemlich schmal (22:9) geraten ist. Das ist deutlich alltagstauglicher, wenn man das Smartphone gefaltet nutzt.

Ferner ist das neue Fold von Google jetzt rund 2 mm dünner als der Konkurrent von Samsung oder der Vorgänger. Nur das Honor Magic V3 ist noch schlanker. Allerdings ist das Pixel-Foldable deutlich schwerer als das Modell von Honor. Ausgeklappt ist das Pixel 9 Pro Fold jetzt nahezu quadratisch und mit Abmessungen von 155,2 × 150,2 × 5,1 mm hauchdünn. Erstklassig ist die Verarbeitung. Spaltmaße gibt es hier nicht und die Tasten bieten einen festen Druckpunkt. Die Rückseite ist aus Glas und der Rahmen aus Metall.

Wirklich gut ist der Faltmechanismus: Das Gerät klappt eben zusammen und offenbart damit faktisch kein Spiel zwischen den beiden inneren Bildschirmhälften. Zudem bietet es stufenlose Einstellwinkel. Vollkommen staubdicht ist es aber nicht – das trifft hingegen derzeit auf alle Foldables zu. Die Triple-Kamera befindet sich in einem rechteckigen Element mit stark abgerundeten Ecken, das etwas herausragt.

Display

Beide Bildschirme bieten eine exzellente Bildqualität. Das äußere OLED-Display mit 6,24 Zoll in der Diagonale und einem 20:9-Format kommt auf eine messerscharfe Auflösung von 2424 × 1080 Pixel (Full-HD+) bei einer Pixeldichte von 425 PPI. Die Anzeige ist mit bis zu 2700 Nits laut Hersteller strahlend hell. Im Test bei Sonnenschein war das Display damit stets ablesbar. Die Bildwiederholrate regelt sich automatisch zwischen 60 und 120 Hz. Die Bildqualität ist hervorragend. Sie bietet gut abgestimmte Kontraste und tiefe Schwarzwerte. Eine Option für ein Always-on-Display zum Anzeigen der Uhrzeit ist ebenfalls gegeben.

Noch besser ist der Touchscreen der Innenseite. Zwar ist die Knickfalte deutlich zu spüren, der flexible OLED-Bildschirm bietet aber stolze 8 Zoll bei einer Auflösung von 2152 × 2076 Bildpunkten. Die Pixeldichte fällt zwar mit 374 PPI etwas geringer aus – das Bild bleibt aber scharf genug. Auch das innere Display ist strahlend hell mit bis zu 2700 Nits und so gut im Freien ablesbar. Zudem reguliert der Bildschirm dank LTPO-Technologie die Bildwiederholrate dynamisch von 1 bis 120 Hz. Die Bildqualität ist ebenfalls exzellent. Verglichen mit dem Magic V3 von Honor oder dem Galaxy Z Fold 6 von Samsung hat das Pixel 9 Pro Fold beim Innen-Display die Nase eindeutig vorn!

Google Pixel 9 Pro Fold - Bilderstrecke

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Kamera

Die Triple-Kamera bietet eine Hauptlinse mit f/1.7 und 48 Megapixeln, eine Telelinse mit f/3.1 und 10,8 Megapixel sowie eine Weitwinkellinse mit f/2.2 und 10,5 Megapixel. Dazu kommen jeweils zwei identische Selfie-Linsen innen und außen mit f/2.2 und 10 Megapixeln.

Die Hauptlinse fasst standardmäßig vier Bildpunkte zu einem zusammen, sodass per Pixel-Binning Aufnahmen mit 12 Megapixeln entstehen. Die Telelinse bietet einen fünffachen optischen Zoom, was eine Besonderheit ist, denn Honor bietet hier nur eine 3,5-fache optische Vergrößerung, Samsung nur eine dreifache. Allerdings ist die Ausstattung hier aufgrund des dünnen Gehäuses nicht so stark wie beim neuen Google Pixel 9 Pro.

Wenig überraschend schießt diese Linse bei Tag wie bei Nacht hervorragende Fotos – eine der Kernkompetenzen der Pixel-Handys. Die Aufnahmen wirken dabei sehr natürlich und bieten ausgewogene Farben sowie Kontraste mit ausgeprägten Bilddetails und einem hohen Dynamikumfang. Mit dem Galaxy Z Fold 6 und Magic V3 kann das Pixel 9 Pro Fold von Google mithalten – auch wenn in unseren Augen das Foldable von Honor bei Dunkelheit sogar mehr Bilddetails liefert. So gut wie das Pixel 9 Pro ist es aber nicht.

Die Weitwinkelkamera liefert bei Tag wie bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse und eignet sich zudem für Nahaufnahmen (Makromodus). Selfies sehen ebenfalls klasse aus. Videos sind mit allen Linsen mit 4K bei 60 FPS möglich und überzeugen ebenfalls.

Google Pixel 9 Pro Fold - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Hat das Pixel 9 Pro Fold eigentlich Schwächen? Ja, und zwar den Prozessor. Der Google Tensor G4 ist dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 unterlegen – was sich besonders bei Benchmarks zeigt: 11.000 Punkte bei PCmark und 2600 Punkte bei „Wild Life“ von 3Dmark liegen deutlich unter der Konkurrenz. Damit liegt der Chip eher auf dem Niveau des Snapdragon 8 Gen 1. Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau – im Alltag läuft das Pixel immer flüssig und geschmeidig. Die Schwächen der CPU zeigen sich also vorwiegend unter hoher Auslastung, wie bei Spielen mit aufwendiger Grafik.

Standardmäßig gibt es 16 GB RAM mit 256 GB oder 512 GB internem Speicher – allerdings nach UFS 3.1. Samsung und Honor bieten bei ihren Foldables bereits den schnelleren Standard UFS 4.0. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht möglich. Die restlichen Schnittstellen bieten neueste Standards: USB-C 3.2, Wi-Fi 7 sowie Bluetooth 5.3, NFC und UWB. Die Lautsprecher bieten einen sehr klaren und ausdifferenzierten Klang. Der Fingerabdruckscanner in der Power-Taste reagiert zudem flott.

Software

Geht es um Android, sitzen Käufer eines Pixel-Smartphones natürlich an der Quelle. Das Pixel 9 Pro Fold kommt mit Android 14 zum Kunden und einer unveränderten Bedienoberfläche, die das in unseren Augen beste Nutzererlebnis liefert im Vergleich zu den stark angepassten Android-Versionen bei Samsung oder Honor. Das Update auf Android 15 erfolgte bereits im Rahmen unseres Tests. Updates sind für einen langen Zeitraum von sieben Jahren garantiert, der Patch stets auf dem neuesten Stand. Eine der größten Stärken des Fold ist also die Software.

Die üblichen KI-Spielereien finden sich hier ebenfalls. So kann man Personen aus Fotos per virtuellem Radierer entfernen – was mal gut, mal weniger gut gelingt. Ferner kann man etwa zwei Gruppenfotos kombinieren, damit derjenige, der das Foto gemacht hat, auch auf dem Foto erscheint. Circle to Search gibt es ebenfalls. Dazu gesellt sich der umfassende Assistent Gemini. Nicht alle KI-Features von Google sind hierzulande aber verfügbar.

Akku

Google hat an der Effizienz gearbeitet – mit Erfolg. So hält das Pixel 9 Pro Fold im Battery Test stolze 14 Stunden durch. Das sind gute Werte, die leicht über dem Honor Magic V3 und nur minimal unter dem Samsung Galaxy Z Fold 6 liegen. Über den Tag kommt man bei gewöhnlicher Nutzung ohne Probleme. Je häufiger man das Innen-Display nutzt, desto kürzer hält der Akku. So erreichten wir beim Battery Test rund 10 Stunden im aufgeklappten Zustand. Aufladen ist per Kabel mit bis zu 45 Watt möglich, kabellos mit Qi 7,5 Watt. Ein Ladegerät muss man selbst besorgen.

Preis

Übliches Problem eines Foldable: Der Preis ist hoch. So liegt die UVP für die Variante mit 16/256 GB bei 1899 Euro. Mittlerweile liegt der Preis bei 1799 Euro. Das Modell mit 16/512 GB ist ab 1999 Euro zu haben. Damit ist es derzeit teurer als der Nachfolger – wir raten gleich zum Pixel 10 Pro Fold.

Google bietet für das Pixel 9 Pro Fold eine praktische Schutzhülle (Preisvergleich). Diese schützt die Rückseite sowie mit einem Rahmen auch die Display-Ränder der Vorderseite.

Fazit

Mit dem Pixel 9 Pro Fold ist Google ein großer Wurf gelungen, der sich gegenüber dem Vorgänger deutlich gesteigert hat. Das Foldable-Smartphone muss sich weder vor Samsung noch Honor fürchten. So ist es deutlich schlanker als das Fold 6 und kaum dicker als das Magic V3. Die Kamera ist hervorragend, zudem bietet die Telelinse einen fünffachen Zoom. Das Innen-Display sucht seinesgleichen und bezüglich Android ist man immer auf dem neuesten Stand – für die nächsten sieben Jahre! Auch die Akkulaufzeit ist klasse.

Größtes Manko ist der Tensor-G4-Chip, der dem Snapdragon 8 Gen 3 der Konkurrenz unterlegen ist. Im Alltag dürften das aber die wenigsten wirklich bemerken. Trotz dieser Schwäche gehört das Pixel 9 Pro Fold zu den besten Geräten seiner Art und überholt in unseren Augen dank des praktischen Formats selbst das Samsung-Foldable. Gegenüber dem Magic V3 von Honor bietet es zudem große Vorteile im Hinblick auf Software.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Samsung Galaxy Z Fold 4

 Tablet für die Hosentasche

Samsung hat zwei Foldables auf dem Markt, das größere ist das Galaxy Z Fold 4. Auf den ersten Blick gibt es wenig Unterschiede zum Vorgänger – reicht das für ein gutes Testergebnis?

VORTEILE

  • tolles Gesamtpaket
  • grandiose Displays
  • rasend schnell

NACHTEILE

  • miese, alles andere als unsichtbare Frontcam (4MP)
  • immer noch zu teuer

Falt-Smartphone Samsung Galaxy Z Fold 4 im Test: Tablet für die Hosentasche

Samsung hat zwei Foldables auf dem Markt, das größere ist das Galaxy Z Fold 4. Auf den ersten Blick gibt es wenig Unterschiede zum Vorgänger – reicht das für ein gutes Testergebnis?

Das Samsung Galaxy Z Flip 4 (Testbericht) ist bei den Falt-Smartphones die Kategorie kleines Gehäuse, normal großes Display. Beim Z Fold 4 ist es genau andersherum: normal großes Gehäuse, doppelt so großes Display. Genaugenommen sind es sogar nach wie vor zwei Displays: eines außen in einer Größe, die nicht viel kleiner als bei den meisten anderen Smartphones auf dem Markt ist, aufgeklappt kommt es hingegen an ein kleines Tablet heran – zwei Fliegen mit einer Klappe also.

Das Hauptproblem: Smartphones mit Falt-Displays sind nach wie vor ziemlich teuer. So verlangt Samsung für das Fold 4 immer noch stolze 1800 Euro in der UVP, mehr für mehr Speicher. Bei anderen Modellen wie etwa dem Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) bekommt man trotz weniger Geld noch mehr Technik. Da wundert es nicht, dass im Gegensatz zum Fold das Flip bislang wesentlich häufiger verkauft wurde – schließlich ist das Modell kurz nach Marktstart schon für unter 1000 Euro zu haben, das Fold bleibt sehr lange darüber. Gibt es beim neuen Fold 4 vielleicht mehr Gründe als bei den Vorgängern, so viel Geld auszugeben?

Design und Verarbeitung

Samsung hat bei der Vorstellung großen Wert darauf gelegt, dass das neue Galaxy Z Fold 4 nun nicht mehr ganz so lang, dafür aber breiter sei. Das verbessere das Handling ungemein, so die Behauptung. Tatsächlich haben wir davon kaum etwas bemerkt. Das Gerät wirkt zusammengeklappt immer noch ziemlich dick, dabei entspricht es eigentlich nur etwa dem 1,5-fachen eines typischen Barren-Smartphones. Zusammen mit dem immer noch langgestreckten Formfaktor passt das aber irgendwie nicht so recht, im Verhältnis ist das Fold 4 zusammengeklappt nach wie vor einfach zu dick. Auseinandergefaltet sieht das schon wieder ganz anders aus. Hier überzeugt das dann doppelt so große Gerät mit im Verhältnis enorm dünnem Gehäuse, wirkt beinahe grazil und gleich viel hochwertiger.

Dabei geht es nicht um Design oder Verarbeitung an sich – beides ist wieder hervorragend und genau das, was man von einem so teuren Smartphone einfach erwarten darf. Es geht um den Formfaktor – der überzeugt auch in der vierten Version des Foldables nicht wirklich. Der Rest ist in Ordnung. Die drei Kameralinsen auf der Rückseite stehen aus dem Gehäuse hervor, fallen bei unserem schwarzen Testgerät aber dennoch nicht sonderlich auf. Der glänzende, leicht schwärzlich eloxierte Metallrahmen ist enorm hochwertig und die Rückseite aus Glas sehr dezent. Viel verändert hat sich zum Vorgänger nicht. Achtung bei der IP-Angabe: Dank IPx8 ist das Fold zwar wasser-, aber nicht staubdicht. Gerade wegen des Faltscharniers müssen Nutzer hier besondere Vorsicht walten lassen.

Alle Bilder zum Samsung Galaxy Z Fold 4 im Test

Samsung Galaxy Z Fold 4

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Display

Das gilt auch für die beiden Displays. Klar – wegen der eingangs erwähnten Änderungen in die Breite hat sich auch das Pixelverhältnis leicht verschoben, das sieht man aber nur auf dem Datenblatt. Statt 2208 x 1768 Pixel gibt es im aufgeklappten Zustand nun 2176 x 1812 Pixel – geschenkt. Immerhin stellt der OLED-Screen jetzt 1 bis 120 Hz dar, beim Vorgänger waren es minimal 48 Hz. Die Bildqualität ist nach wie vor überzeugend. Farbwiedergabe, Kontraste und Blickwinkelstabilität sind vorbildlich, die Helligkeit liegt mit knapp 800 cd/m² sogar leicht höher als beim Vorgänger. Weil hier nach wie vor nur Kunststoff als Screen-Oberfläche verwendet wird, fühlt sich die Bedienung nicht nur anders als beim äußeren Glas-Display an, sondern der Innen-Screen ist auch anfälliger für Kratzer.

Das Außendisplay hat im Gegensatz zu den Z-Flip-Modellen einen echten Mehrwert, da es mit seinen 6,2 Zoll eine durchaus brauchbare Größe hat. Störend ist hier wieder der pummelige Formfaktor des Smartphones an sich, sodass die meisten Nutzer das Gerät ohnehin meist bei Nutzung aufklappen werden. Dabei gilt auch für das Außendisplay: Die Qualität ist gut, die Darstellung mit jetzt 2316 x 904 Pixel schön scharf. Die Helligkeit liegt mit 850 Candela etwas niedriger als beim Vorgänger, ist aber nach wie vor sehr gut.

Dennoch sind wir etwas enttäuscht: Im Gegensatz zu Huawei, dessen Mate 2 Xs (Testbericht) kaum noch eine sicht- und fühlbare Faltstelle aufweist, ist die bei Samsung weiterhin unverändert zu sehen und spüren. Auch wenn man das bei direkter Draufsicht im Alltag kaum bemerkt, hätte hier trotzdem ruhig mehr Fortschritt kommen dürfen.

Kamera

Bei der Kamera gibt es da schon mehr Fortschritt zu verzeichnen. Die alte 12-Megapixel-Optik hat Samsung nun ans Flip 4 (Testbericht) durchgereicht, das Fold 4 setzt nun stattdessen auf eine Optik mit 50 Megapixel und Blende (f/1.8) samt optischem Bildstabilisator (OIS). Damit gelingen hervorragende Fotos, die in den wichtigen Bereichen Schärfe, Bilddynamik, Farbwiedergabe und Weißabgleich definitiv in der Oberliga spielen. Zu absoluten Oberklassemodellen wie dem Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) fehlt dann aber doch noch das letzte Quäntchen. Der Nachtmodus liefert allerdings auch im Fold ansprechende Ergebnisse. Beim Weitwinkel und leider auch etwas beim dreifachen optischen Teleobjektiv ist der Unterschied zur Kameraelite noch größer, ohne aber zu schlecht zu werden. Hier ist die Bildschärfe der limitierende Punkt – Aufnahmen sehen insgesamt zwar durchaus ordentlich aus, gerade im Detail können sie aber nicht mit den besten Smartphones mithalten.

Samsung Galaxy Z Fold 4

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Schlimmer ist allerdings die „Front“-Kamera im aufgeklappten Zustand. Sie ist auf den ersten Blick versteckt im Display, gerade bei einfarbigen Inhalten fällt sie aber durch ein grobes Display-Raster auf, das sich vor der Linse befindet. Das ist wie beim Vorgänger nett gemeint, aber schlecht umgesetzt. Sie knipst Bilder mit 4 Megapixel und ist doppelt unnütz: einerseits ist ihre Qualität erstaunlich schlecht, andererseits erlaubt die UI der Kamera zumindest auf Umwegen, Selfies mit der Hauptkamera zu knipsen – warum dann nicht gleich auf die mehr schlecht als recht getarnte Kamera verzichten? Dann hätte aber die Bedienung besser sein müssen: Erst auf dem großen Display das Außendisplay aktivieren, dann auf dem Außendisplay die Selfie-Funktion aktivieren, dann kurz auf das Neuladen des UI warten und dann kann es endlich losgehen – wer hat denn das verbrochen?

 Wo könnte sich die innen liegende Frontkamera des Samsung Galaxy Z Fold 4 verstecken?

Ratespiel: Wo könnte sich die innen liegende Frontkamera des Samsung Galaxy Z Fold 4 verstecken? heise bestenlisten

Immerhin ist die Frontkamera, die Selfies im zusammengeklappten Zustand knipst, besser. Sie macht wie beim Vorgänger brauchbare Bilder. Ein kleines Highlight zum Schluss: Die Videofunktion der Hauptkamera ist wie von Samsung inzwischen gewohnt sowohl bei Bild als auch bei Ton sehr gut. Insgesamt sind die Kameras – bis auf die 4-Megapixel-Knipse – ordentlich und werden die meisten Nutzer zufriedenstellen.

Alle Fotos mit dem Samsung Galaxy Z Fold 4

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Ausstattung

Die restliche Ausstattung des Samsung Galaxy Z Fold 4 ist vorbildlich: Ultraschneller Qualcomm Snapdragon 8 Plus Gen 1 mit bis zu 3,2 GHz und bärenstarker Adreno 730, dazu 12 GByte RAM und je nach Ausstattungsvariante 256, 512 oder gar 1 TByte Speicher – das ist ordentlich. Die größte Speichermenge gibt es übrigens nur bei Samsung selbst und erweiterbar ist das Fold 4 dabei auch nicht. Bei solchen Speichermengen ist das in unseren Augen aber nur eine Randnotiz. In dieser Kombination aus Spitzen-Hardware erreicht das Falt-Smartphone bei PCmark Work 3.0 auf dem großen Display stolze 15.000 Punkte – viel schneller geht es derzeit nicht.

Das merkt man im Alltag, vor allem, wenn man das mit dem Start der S22-Modelle Anfang des Jahres vergleicht. Denn während diese Exynos-Modelle gerade zu Beginn immer wieder Gedenk-Millisekunden einlegten und des Öfteren hakten, rennt das Galaxy Fold 4 mit Qualcomm-Chip in TSMC-Herstellung (und ironischerweise nicht mehr bei Samsung …) wie die sprichwörtliche Sau. Vielleicht sollte Samsung nun wirklich mal darüber nachdenken, auch in Europa endgültig auf Snapdragon-Chips zu setzen.

Die restliche Ausstattung ist dank des Chipsatzes ebenfalls eine wahre Wonne. Der interne Speicher ist dank UFS-3.1-Technik schnell, das Smartphone unterstützt USB-C 3.2, bietet Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2 und vieles mehr. Der Fingerabdrucksensor arbeitet tadellos, auch wenn man bei „normalen“ Smartphones sonst in der Preisklasse jenseits der 500 Euro ausschließlich welche bekommt, die schick und unsichtbar im Display versteckt sind. Eine Wonne sind auch die Stereo-Lautsprecher, sie klingen wie beim Vorgänger voll und kräftig. Dual-SIM gibt’s nur mit eSIM. Die restlichen Daten zum Gerät findet man übersichtlich aufbereitet in der Tabelle.

Bei der Software geizt Samsung ebenfalls nicht – oder nur in vertretbaren Ausnahmen. Android 12 ist Standard, darüber liegt OneUI in Version 4.1.1. Allerdings stammt der Sicherheits-Patch bei unserem Testgerät von Juli, das passt nicht zum neuen Gerät und auch nicht zu Samsung. Der Hersteller verspricht nämlich auch beim Fold 4 wieder vier Jahre Major-Updates sowie fünf Jahre Sicherheits-Patches und liefert die normalerweise auch zeitnah. Ansonsten gibt es zur Software wenig zu sagen. Bloatware ist zum Glück spärlich gesät und für den großen Bildschirm liefert Samsung Spezialitäten wie Multi-Window mit drei laufenden Apps gleichzeitig plus eine weitere im schwebenden Fenster – klasse! Nur der Dex-Mode fällt weg, zur Steigerung der Produktivität dürfen Nutzer aber auch einen S-Pen verwenden. Der muss allerdings genau wie das passende Cover zum Verstauen des Stiftes dazugekauft werden, zudem ist das Cover enorm dick.

Akku

Beim Samsung Galaxy Z Flip 4 (Testbericht) ist der Akku im Vergleich zum Vorgänger erstarkt, beim Z Fold 4 ist er mit 4400 mAh gleichgeblieben. Das ist etwas schade, andererseits war die Verbesserung des Akkus beim Flex auch deutlich nötiger. Denn das Fold 4 war und ist zwar kein Dauerläufer, in PC-Mark Battery Test kommt es aber immerhin auf fast 9 Stunden bei 120 Hz und aufgeklappten, großen Display – das ist erstaunlich. Damit reicht der Kraftspender normalerweise problemlos über den Tag, nur bei Dauernutzung der 4K-Videofunktion oder beim Dauerzocken kommt man hier schneller an Grenzen.

Etwas unverständlich ist, dass Samsung wieder mal kein Netzteil in den Lieferumfang packt, dafür war wohl beim niedrigen Preis von gerade einmal 1800 Euro kein Spielraum mehr (Ironie aus). Ebenfalls unverständlich: Das Fold 4 lädt nur mit 25 Watt und braucht entsprechend rund 1,5 Stunden für eine volle Dröhnung, kabellos mit nur 15 Watt dauert das sogar etwa 2,5 Stunden. Reverse Wireless Charging klappt auch – mit 10 Watt. Das ist von den bloßen Werten her gerade noch so Mittelklasse-Niveau, auch wenn dort kabelloses Laden generell noch eher spärlich vertreten ist.

Preis

Das Samsung Galaxy Z Fold 4 gibt es in den Farben Schwarz, Beige und Graugrün. Zudem hat der Nutzer die Wahl zwischen Modellen mit 12/256, 12/512 und (bei ausschließlich bei Samsung) 12/1024 GByte. Die UVP des Gerätes beginnt bei knapp 1800 Euro.

Im Bundle mit einem Mobilfunktarif geht es ab etwa einmalig 30 Euro für das Smartphone los. Dann erhält man beispielsweise einen O2-Tarif mit 1 GByte (max. 50 MBit/s) sowie Flatrates für SMS und Telefonie für monatlich 70 Euro – ganz schön teuer. Wer bei der Einmalzahlung etwas mehr Geld in die Hand nimmt – etwa 60 Euro bei Smartmobil – erhält auch bessere Tarife.

Fazit

Das Samsung Galaxy Z Fold 4 ist ein rundum gelungenes Smartphone mit aufwändiger Falt-Display-Technologie. Es bietet allerdings auf den ersten Blick wenig Verbesserungen zum Vorgänger, in erster Linie hat Samsung noch mehr an dessen Ecken und Kanten geschliffen und die Technik insgesamt auf den aktuellen Stand gebracht. Dadurch halten Käufer ein interessantes Falt-Modell in der Hand, das sich keine echten Schwächen leistet, dafür aber viele Stärken bietet. Größtes Manko ist in unseren Augen die miese 4-Megapixel-Kamera, auf die der Hersteller gleich hätte verzichten können. Auch der Preis ist immer noch zu hoch, um in den Massenmarkt vorzudringen. Ansonsten ist das Fold 4 ein rundum gelungenes Tablet für die Hosentasche.

Honor Magic V2

Honor Magic V2 im Test

Das Honor Magic V2 ist ein Foldable-Smartphone der Superlative. Das ultradünne Mobilgerät begeistert mit hervorragendem Display, starker Leistung und toller Kamera. Wo der Haken ist, zeigt der Test.

VORTEILE

  • sehr dünn
  • lange Akkulaufzeit
  • strahlend helles Display

NACHTEILE

  • kostspielig
  • keine IP-Zertifizierung
  • kein kabelloses Laden

Honor Magic V2 im Test

Das Honor Magic V2 ist ein Foldable-Smartphone der Superlative. Das ultradünne Mobilgerät begeistert mit hervorragendem Display, starker Leistung und toller Kamera. Wo der Haken ist, zeigt der Test.

Seit fast fünf Jahren gibt es Foldable-Smartphones, die dank flexibler Displays gänzlich neue Smartphone-Designs erlauben. Neben besonders platzsparenden Klapphandys gibt es horizontal ausklappbare „Mini-Tablets“, die bei Bedarf die doppelte Bildschirmfläche bieten. Bisher gehört diese Geräteklasse in eine Nische, die aber in diesem Jahr Aufwind erleben dürfte.

Mit dem Magic V2 bietet Honor sein neuestes Foldable an. Der Nachfolger des Honor Magic Vs gleicht den größten Nachteil dieser Gerätekategorie aus: die Dicke. Das Gehäuse des V2 ist extrem dünn, sodass es zusammengeklappt nur noch minimal dicker ausfällt als ein gewöhnliches Smartphone.

Warum es schon jetzt eines der spannendsten Smartphones des jungen Jahres ist und welche Kompromisse beim dünnen Design gemacht wurden, zeigt unser Testbericht.

Design

Hält man das Magic V2 das erste Mal in der Hand, kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Das Gehäuse ist so dünn, man hat fast Angst, es zu zerbrechen. Glücklicherweise gibt es als Zubehör eine kleine Schutzhülle, zumindest für die Rückseite des Geräts. Auseinandergefaltet ist es gerade einmal knapp 5 Millimeter dünn. Selbst zusammengeklappt ist es nur unwesentlich dicker als ein übliches Smartphone. Andere Foldables wirken dagegen wie ein Mini-Van, während das Magic V2 die filigrane Eleganz eines Sportwagens mitbringt. Es ist zudem leichter als ein iPhone 14 Pro Max.

Das Magic V2 sieht ziemlich schick aus und ist hochwertig verarbeitet. Allerdings wackelt der Power-Button mit Fingerabdruck-Scanner ein wenig zu stark für den hohen Preis. Das Aufklappen wiederum ist etwas mühselig, da das Scharnier recht schwergängig geht – was aber zu Vertrauen in die Stabilität führt.

Die Falte in der Mitte sieht allerdings weniger schön aus, ist aber bei keinem anderen uns bekannten Foldable gänzlich zu verbergen. Für das dünne Gehäuse musste Honor Abstriche machen: Verglichen mit dem Samsung Galaxy Z Fold 5 hat das Magic V2 keine IP-Zertifizierung und ist damit weder gegen Wasser noch Staub geschützt.

Honor Magic V2 - Bilderstrecke

Honor Magic V2

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Display

Zusammengefaltet misst das Display rund 6,43 Zoll – was die Größe angeht, entspricht das Magic V2 in etwa einem Samsung Galaxy S21 FE. Das OLED-Display bietet eine exzellente Bildqualität und flimmert mit bis zu 120 Hertz. Die Anzeige ist hinreichend scharf (2376 × 1060 Pixel, 405 ppi) und strahlend hell. Man kann es bei Sonnenlicht also nahezu gut ablesen, das ist echt klasse.

Ausgeklappt kommt ein üppiges 7,92-Zoll-Display (2344 × 2156 Pixel) mit ebenfalls 120 Hertz zum Vorschein. Etwas ungewohnt ist der Formfaktor des nahezu quadratischen Screens. Die doppelte Display-Fläche kommt dann vorwiegend beim Bearbeiten von Mails, Lesen von Webseiten oder E-Books oder der Pflege des Kalenders besonders gut zum Tragen. Nach einer Woche mit dem Gerät können wir uns fast nicht mehr vorstellen, mit einem kleinen Display auskommen zu müssen. Auf Wunsch steht etwa ein praktischer Splitscreen zur Verfügung, um etwa gleichzeitig einen Chat sowie eine andere App im Auge zu behalten.

Kamera

Auf absolutem Flagship-Niveau ist zudem die Triple-Kamera. Die Hauptkamera bietet 54 Megapixel, die Weitwinkellinse, die auch für Makroaufnahmen dient, löst ebenfalls mit starken 50 Megapixeln auf. Zudem kommt eine Telelinse mit üppigen 20 Megapixeln hinzu.

Fotos bei Tageslicht sehen mit dem Magic V2 wirklich klasse aus. Die Aufnahmen sind reich an Details und bieten einen großen Dynamikumfang. Einen starken Eindruck hinterlässt die Telelinse, die eine optische Vergrößerung mit dem Faktor 2,5 bietet. Aber auch der hybride Zoom bei zehnfacher Vergrößerung liefert tolle Aufnahmen mit nur minimalem Bildrauschen, bis zu 40-facher Zoom ist möglich.

Fotos mit der Weitwinkellinse fügen sich nahtlos in die Optik der Hauptkamera ein. Lediglich bei Dunkelheit ist der Weitwinkel eindeutig im Nachteil gegenüber der Hauptkamera. Bei Dunkelheit liefert das Magic V2 ebenfalls ab, hat aber gegenüber Geräten wie dem Samsung Galaxy S24 Ultra das Nachsehen. Selfies sehen klasse aus. Videos sind bis 60 Frames pro Sekunde in 4K-Auflösung möglich.

Honor Magic V2 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Eine erste kleine Ernüchterung erfolgt bei dem Smartphone für 2000 Euro: Der neueste Snapdragon-Chip läuft in dem Foldable nicht. Allerdings kann sich die Ausstattung dennoch sehen lassen: Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 bietet Leistung satt und kommt in keinem Szenario an seine Grenzen – egal ob bei Spielen, Fotos, Videos oder Produktivität.

Üppig ist zudem der interne Speicher von 512 GByte gepaart mit stolzen 16 GByte RAM. Eine Erweiterung ist allerdings nicht möglich. Top ist auch die weitere Ausstattung mit USB-C 3.1 mit Displayport 1.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.3 (aptX HD), NFC und einem Infrarot-Port. Die Tonqualität beim Telefonieren ist gut, auch wenn der Gesprächspartner am Hörer zuweilen etwas leise klingt. Die Soundqualität der integrierten Stereolautsprecher ist hervorragend und bietet räumlich ausgeprägten Klang.

Software

Auf unserem Testgerät läuft zum Tatzeitpunkt am 1. Februar 2024 noch Android 13 mit der Honor-Bedienoberfläche Magic OS 7.2 inklusive aller Google-Dienste. Honor packt eine Menge eigener Apps aufs Gerät sowie einen eigenen App-Store. Das Magic V2 soll für vier Jahre Updates und Sicherheits-Patches erhalten. Das letzte Upgrade dürfte Android 17 sein.

Update: Mittlerweile ist nach Android 14 auch ein Update auf Android 15 ausgeliefert worden. Der Sicherheits-Patch stammt am 10.02.205 aus Januar und ist so noch aktuell genug. Die Bedienoberfläche wurde umfassend angepasst und gefällt uns deutlich besser als zum Release Ende 2023. Auch die ersten KI-Features von Honor sind jetzt an Bord.

Akku

Angesichts des dünnen Gehäuses sind die 5000 mAh des Akkus sehr beeindruckend. Das verleiht dem Magic V2 eine fantastische Akkulaufzeit. Im Test kamen wir problemlos über einen Tag, bei sparsamer Nutzung und mit reduzierter Bildwiederholfrequenz sind auch zwei Tage denkbar. Aufgeklappt verkürzt sich die Akkulaufzeit aber deutlich.

Das Magic V2 lädt mit bis zu 66 Watt in knapp unter einer Stunde vollständig auf. Das passende Netzteil ist leider nicht im Lieferumfang enthalten. Man kann es aber wenigstens zum symbolischen Preis von 1 Euro kaufen. Schade: Kabelloses Laden per Induktion gibt es nicht.

Preis

Das Honor Magic V2 hatte zum Marktstart eine stolze UVP von 2000 Euro. Aktuell bekommt man das Foldable ab 689 Euro. In Deutschland erhältlich ist es aktuell in Schwarz und Purpur.

Fazit

Das Honor Magic V2 lässt uns zutiefst beeindruckt zurück und zeigt, wie glänzend die Zukunft von Foldables aussehen kann. Das hauchdünne Gerät ist zusammengeklappt kaum dicker als ein übliches Flagship-Smartphone. Exzellent sind die strahlend hellen Displays, die Akkulaufzeit sowie Leistungsfähigkeit – auch wenn hier „nur“ der Snapdragon 8 Gen 2 von Qualcomm zum Einsatz kommt. Überzeugend ist auch die Kamera, die aber mit der Konkurrenz von Samsung und Apple nicht ganz mithaltenkann. Zudem ist das Magic V2 anders als das Samsung Galaxy Z Fold 5 nicht wasserdicht.

Huawei Mate X6

 Foldable mit Top-Kamera und langer Akkulaufzeit

Das Huawei Mate X6 ist schlank, schick und bietet eine erstklassige Kamera. Google-Dienste fehlen, doch ein Trick ermöglicht Android-Apps. Mehr dazu im Test.

VORTEILE

  • Top-Design und Faltmechanik
  • exzellentes Display
  • hervorragende Kamera
  • sehr lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • kein 5G
  • teuer
  • keine Google-Dienste und Bezahlmöglichkeiten
  • Android-Apps über Umwege

Huawei Mate X6 im Test: Foldable mit Top-Kamera und langer Akkulaufzeit

Das Huawei Mate X6 ist schlank, schick und bietet eine erstklassige Kamera. Google-Dienste fehlen, doch ein Trick ermöglicht Android-Apps. Mehr dazu im Test.

Foldables sind teuer, begeistern aber: Immer dünnere Geräte wie das Honor Magic V3 oder das Pixel 9 Pro Fold setzen Duftmarken – sei es beim Design oder der Kamera. Huawei kombiniert genau diese Stärken im Mate X6: ein schlankes, elegantes Gehäuse, ein exzellentes Display und eine vielseitige Kamera mit variabler Blende. Doch die US-Sanktionen bleiben ein Hindernis. Google-Dienste fehlen weiterhin, 5G ist nicht an Bord, die Performance reicht nicht an andere Flaggschiffe heran. Ob das Mate X6 trotzdem überzeugt und mit welchem Trick sich Android-Apps nachinstallieren lassen, klären wir in diesem Test.

Design

Das Huawei Mate X6 ist äußerst flach und schick. Die Rückseite besteht aus edlem Kunstleder, besonders markant ist das kreisrunde Kameraelement, das prominent herausragt. Es könnte fast als Zwillingsbruder des Honor Magic V3 durchgehen und bietet mit Abmessungen von 156,6 × 144 × 4,6 mm (offen) sowie 156,6 × 73,8 × 9,9 mm (geschlossen) bei einem Gewicht von 239 g eine nahezu identische Größe. Die Konkurrenz von Honor ist minimal leichter und noch etwas dünner.

Verarbeitung und Faltmechanismus sind hervorragend. Die Knickstelle des inneren Displays ist kaum sichtbar und nur noch geringfügig mit dem Finger zu ertasten. Gefaltet ist es fast so schlank wie die Flaggschiff-Smartphones der Konkurrenz und bietet mit einem Seitenverhältnis von 20:9 ein sehr praktisches Bildformat. Aufgeklappt ist es hauchdünn und nahezu quadratisch. Gänzlich staubdicht ist es nicht – das trifft jedoch auf kein Foldable zu. Es ist allerdings nach IPx8 wasserdicht.

Huawei Mate X6 - Bilderstrecke

Huawei Mate X6

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Huawei Mate X6

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Display

Das äußere OLED-Display mit LTPO-Technologie misst 6,45 Zoll in der Diagonale und löst mit 2440 × 1080 Pixeln auf, was eine scharfe Darstellung mit 414 PPI ermöglicht. Dank Kunlun Glass 2 ist es besonders robust und erreicht laut Huawei eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2500 Nits. Damit bleibt es auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar.

Das innere faltbare OLED-Display mit LTPO-Technologie kommt auf 7,92 Zoll bei einer Auflösung von 2440 × 2240 Pixeln (418 PPI). Mit maximal 1800 Nits ist es laut Hersteller nicht ganz so hell wie das Außendisplay, im Test war die Ablesbarkeit bei Sonnenlicht aber dennoch unproblematisch. Die Bildqualität beider Panels überzeugt mit tiefem Schwarz, hohen Kontrasten und lebendigen Farben. Beide Displays unterstützen eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz und sorgen so für eine flüssige Darstellung.

Kamera

Huawei verbaut im Mate X6 ein leistungsstarkes Kamera-Trio aus Haupt-, Ultraweit- sowie Periskop-Telekamera, das mit Flaggschiff-Smartphones der Konkurrenz problemlos mithalten kann. Die 50-Megapixel-Hauptkamera liefert dank variabler Blende (f/1.4 bis 4.0) exzellente Fotos mit hoher Detailgenauigkeit, kräftigen, aber natürlichen Farben und starkem Dynamikumfang. Insbesondere die naturgetreue Darstellung von Farben ist Huawei hier ausgezeichnet gelungen. Selbst bei wenig Licht überzeugt die Kamera mit scharfen und rauscharmen Bildern. Zudem sorgt die optische Bildstabilisierung (OIS) dafür, dass Aufnahmen auch bei längeren Belichtungszeiten verwacklungsfrei bleiben.

Ergänzt wird sie von einer 40-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, die große Bildausschnitte mit minimalen Verzerrungen einfängt. Das Highlight ist jedoch das 48-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv: Der vierfache optische Zoom sorgt für gestochen scharfe Aufnahmen. Selbst der zehnfache Hybrid-Zoom liefert noch detailreiche Bilder – nur mit geringfügigem Bildrauschen. Auch hier minimiert OIS Verwacklungen, sodass selbst herangezoomte Motive noch scharf und stabil abgebildet werden.

Bei Videos zeigt sich das Mate X6 ebenfalls stark. 4K-Aufnahmen mit 60 FPS wirken flüssig und scharf, während Zeitlupen mit 240 FPS in Full HD möglich sind. Die Kamerainsel ragt zwar deutlich aus dem dünnen Gehäuse heraus, doch die gebotene Bildqualität rechtfertigt diesen Kompromiss.

Für Selfies stehen zwei 8-Megapixel-Kameras zur Verfügung, alternativ lässt sich auch die Hauptkamera nutzen. Ein entsprechendes Icon in der Kamera-App aktiviert das Außendisplay als Sucher, wenn das Gerät aufgeklappt ist. Das erfordert zwar einen zusätzlichen Handgriff, ermöglicht aber detailreiche Selbstporträts. Insgesamt bietet das Huawei Mate X6 eine der besten Kameras im Foldable-Bereich und liegt nahezu auf Augenhöhe mit dem Google Pixel 9 Pro Fold.

Huawei Mate X6 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Im Mate X6 steckt das hauseigene Octa-Core-SoC Hisilicon Kirin 9020. Im Alltag sorgt der Chip für eine flüssige Bedienung und verzögerungsfreies Multitasking. Dennoch erreicht das Foldable in Benchmarks nur Werte eines Mittelklasse-Smartphones. Rund 10.000 Punkte bei PCmark und etwa 1600 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme sind solide, bleiben aber deutlich hinter aktuellen Flaggschiffen zurück. Für aufwendige 3D-Spiele ist das Mate X6 daher weniger geeignet, während es für alle anderen Aufgaben problemlos ausreicht.

Huawei verbaut 12 GB RAM und 512 GB internen Speicher – mehr als genug für Apps, Fotos und Videos. Eine microSD-Erweiterung fehlt, stattdessen setzt der Hersteller auf das wenig verbreitete, hauseigene NM-Card-Format. Allerdings sind NM-Karten deutlich teurer als microSD-Karten, aktuell kostet eine Karte mit 64 GB mindestens 24 Euro und mit 256 GB knapp 60 Euro.

Bei den Schnittstellen bietet das Mate X6 USB-C 3.1 mit Displayport 1.2, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2 (LDAC, AAC) sowie NFC. Ein Infrarot-Port ist ebenfalls vorhanden. Mobiles Bezahlen in der EU bleibt aufgrund der fehlenden Google-Dienste außen vor. Eine große Einschränkung gibt es im Mobilfunk: 5G fehlt, sodass das Mate X6 auf LTE beschränkt ist. Eine Unterstützung für digitale eSIMs fehlt ebenfalls.

Die Sprachqualität überzeugt mit klarem Klang und guter Geräuschunterdrückung, auch der Empfang bleibt stabil. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen klaren Klang. Der Fingerabdrucksensor im Power-Button arbeitet zuverlässig und entsperrt das Gerät schnell. Alternativ gibt es eine 2D-Gesichtserkennung, die jedoch weniger sicher ist.

Software

Das Mate X6 läuft mit EMUI 15, einem Android-Fork. HarmonyOS bleibt hierzulande Tablets und Smartwatches vorbehalten. Der Sicherheits-Patch stammt aus Dezember 2024 und ist damit nicht mehr ganz aktuell.

Die Bedienoberfläche erinnert an iOS oder Magic OS von Honor und bietet praktische Multitasking-Optionen, etwa die Darstellung von Fenstern, die bei aufgeklapptem Display besonders zur Geltung kommen. Hinzu kommen Widgets: Ein Wischen nach rechts führt zum Today-Startbildschirm, der ähnlich wie Google Discover aktuelle Nachrichten anzeigt, aber zusätzlich mit Widgets personalisiert werden kann.

Eine der größten Schwächen – neben dem Fehlen von 5G – sind die nicht vorhandenen Google-Dienste. Zwar liefert Huawei für einige davon mittlerweile gut funktionierende Alternativen, etwa Petal Maps, doch einen Ersatz für Google Pay gibt es nicht. Damit entfällt eine wichtige Bezahlmöglichkeit. Auch Banking-Apps lassen sich mangels entsprechender Dienste nicht nutzen.

Es gibt jedoch einen Trick, um mehr Android-Apps zu installieren: den Aurora Store. Die quelloffene Alternative zum Play Store kann über die Huawei Appgallery installiert werden und ermöglicht den Download vieler Apps aus dem Google Play Store – bis auf Google Pay. Dabei installiert der Store auch Komponenten von Micro G, einer Open-Source-Implementierung der Google Play-Dienste, die Apps ohne offizielle Google-Services nutzbar machen. Anschließend kann man sich mit einem Google-Konto im Aurora Store anmelden und zahlreiche Apps herunterladen. Sowohl Micro G als auch Aurora Store wurden unabhängig von Huawei entwickelt.

Akku

Trotz des schlanken Formfaktors verbaut Huawei einen kräftigen 5110-mAh-Akku. Die Laufzeit ist beeindruckend und erreicht fast das Niveau eines Outdoor-Smartphones. Im simulierten Battery Test von PCmark hielt das Mate X6 im gefalteten Zustand knapp 18 Stunden durch – einer der besten Werte in unseren Tests. Aufgeklappt kommt es im Dauerbetrieb auf rund 11 Stunden.

Zum Laden liegt ein 66-Watt-Netzteil bei. In den ersten 30 Minuten erreicht das Foldable damit fast 80 Prozent Ladekapazität, danach verlangsamt sich der Ladevorgang. Eine vollständige Aufladung dauert etwa eine Stunde. Kabelloses Laden wird ebenfalls unterstützt.

Preis

Das Huawei Mate X6 bleibt ein teurerer Spaß. Die UVP liegt typisch für ein Top-Foldable bei rund 1999 Euro. Das Modell in Nebula Red bekommt man derzeit schon ab 1299 Euro.

Fazit

Huawei zeigt eindrucksvoll, wie ein Top-Foldable aussehen kann. Das Design wirkt elegant sowie tadellos verarbeitet. Die Akkulaufzeit ist herausragend. Die größte Stärke dürfte aber die Kamera sein, die gemeinsam mit dem Pixel 9 Pro Fold zu den besten in dieser Kategorie gehört.

Doch aufgrund der US-Sanktionen fehlen dem Smartphone einige Features, die in dieser Preisklasse eigentlich selbstverständlich sein sollten. So gibt es in der EU keine Möglichkeit für mobiles Bezahlen, 5G wird nicht unterstützt, und die Performance bleibt hinter der Konkurrenz zurück. Auch Google-Dienste fehlen, wenngleich sich über den Aurora Store mittlerweile viele wichtige Android-Apps installieren lassen.

Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung ist daher schwierig. Wer ohne 5G und Google-Dienste auskommt, erhält ein exzellentes, hauchdünnes Foldable mit einer herausragenden Kamera. Wer hingegen nicht auf Google verzichten möchte, sollte sich das Honor Magic V3 genauer ansehen.

Huawei Mate X7

 Foldable-Smartphone mit der besten Kamera

Ultra flach und mit toller Kamera: Das Huawei Mate X7 ist ein schickes Foldable – es gibt aber auch Schwächen wie fehlendes 5G oder Google-Dienste.

VORTEILE

  • hervorragende Displays
  • überragende Kamera
  • sehr flaches Gehäuse
  • edle Verarbeitung

NACHTEILE

  • ohne 5G
  • mittelmäßige Performance
  • Apps aus Playstore nur über Umwege
  • sündhaft teuer

Huawei Mate X7 im Test: Foldable-Smartphone mit der besten Kamera

Ultra flach und mit toller Kamera: Das Huawei Mate X7 ist ein schickes Foldable – es gibt aber auch Schwächen wie fehlendes 5G oder Google-Dienste.

Huawei gibt nicht auf – auch im sechsten Jahr der US-Sanktionen gegen den chinesischen Hersteller liefert das Unternehmen tolle Hardware. Mit dem Mate X7 zeigt Huawei ein neues Foldable, das sehr flach und edel verarbeitet ist. Insbesondere die Kamera ist hervorragend – die Folgen der Sanktionen wiegen aber auch schwer.

Wir haben das Foldable getestet und gleichen unsere Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Kolleginnen und Kollegen von der c't ab. Weitere Einblicke bietet der Test der Kollegen: Huawei Mate X7 - Falt-Smartphone im Test.

Design

Das Huawei Mate X7 ist erstklassig verarbeitet und wirkt dabei ausgesprochen edel – nicht zuletzt dank der Kunstleder-Rückseite, die bei unserem Testgerät in Rot daherkommt. Das Gehäuse ist extrem flach: Aufgeklappt misst das Foldable gerade einmal 4,5 mm in der Tiefe. Zusammengeklappt kommt es auf 156,8 × 73,8 × 9,5 mm bei einem Gewicht von 236 g. Damit fühlt es sich in der Hand fast wie ein gewöhnliches Smartphone an.

Schutz bietet die IP58-Zertifizierung – das Gerät ist wasserdicht, allerdings nicht vollständig staubdicht. Der Schließmechanismus funktioniert ausgezeichnet. Er bietet genug Widerstand, um ein versehentliches Öffnen zu verhindern, ohne das Aufklappen unnötig zu erschweren. Auffällig ist das mittig platzierte Kameraelement auf der Rückseite, das deutlich mit 7 mm hervorsteht – fast so dick wie das Gerät selbst. Darin sitzen drei Objektive sowie ein LED-Blitz, eingefasst von einem silbernen Metallelement.

Huawei Mate X7 - Bilder

Huawei Mate X7

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Display

Das Außendisplay setzt auf OLED-Technologie und löst bei einer Diagonale von 6,49 Zoll mit 2444 × 1080 Pixeln auf. Dank LTPO regelt sich die Bildwiederholrate stufenlos zwischen 1 und 120 Hz – das sorgt für ein geschmeidiges Bild bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz. Auch bei Sonnenlicht bleibt das Display stets gut ablesbar: Bis zu 3000 Nits sollen als maximale Helligkeit möglich sein. Für Schutz sorgt Kunlun Glass – zusätzlich ist eine Schutzfolie aufgeklebt, die allerdings schnell Blasen wirft.

Das Innen-Display ist nahezu quadratisch, misst 8 Zoll in der Diagonale und löst mit 2416 × 2210 Pixeln auf. Die maximale Helligkeit soll laut Hersteller kurzzeitig bis zu 2500 Nits erreichen. Eine Knickfalte ist kaum noch zu spüren.

Die Bildqualität beider Displays ist schlicht grandios: kräftige Farben, ausgeprägte Kontraste und sattes Schwarz bei gleichzeitig hoher Blickwinkelstabilität.

Kamera

Im Kamerabuckel stecken drei Linsen: eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende in vier Stufen (f/1,49 bis f/4), ein 50-Megapixel-Teleobjektiv mit 3,5-fachem optischem Zoom in Periskop-Bauweise und ein 40-Megapixel-Ultraweitwinkel. Die variable Blende lässt sich allerdings nur im dedizierten Modus „Blende“ nutzen. In beiden Displays sitzt jeweils eine 8-Megapixel-Selfiekamera.

Die Hauptkamera liefert korrekt belichtete, detailreiche Fotos mit zuverlässigem Fokus. Moiré-Effekte treten hier praktisch nicht auf. Das Teleobjektiv überzeugt mit kontrastreichen Aufnahmen und schlägt den digitalen Zweifach-Zoom deutlich. Der Ultraweitwinkel erfasst mit 120 Grad einen großen Bereich und liefert solide Ergebnisse, kommt an die Schärfe von Hauptkamera und Telelinse aber nicht heran. Insgesamt präsentiert sich das Huawei Mate X7 als Foldable mit der wohl besten Kamera auf dem Markt.

Ein Hinweis der c't-Kollegen: Wechselt man von der reduzierten auf die volle Auflösung, wirken die Bilder bei allen drei Kameras spürbar blasser – die Farbdarstellung weicht sichtbar vom Original ab.

Huawei Mate X7 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Der Hisilicon Kirin 9030 Pro mit neun Kernen kann leistungstechnisch nicht mit der aktuellen High-End-Konkurrenz mithalten – sowohl Galaxy Z Fold 7 als auch Pixel 10 Pro Fold rechnen in allen Benchmarks deutlich schneller. Auch beim Fertigungsprozess hinkt Hisilicon mit effektiv 7 Nanometern der Konkurrenz hinterher, die bereits bei 3 Nanometern angekommen ist. Für den Alltag reicht die Leistung, gelegentlich merkt man die geringeren Reserven aber bei längeren App-Starts oder hochauflösenden Inhalten.

Die 16 GB RAM sorgen immerhin für flotte App-Wechsel und solides Multitasking. Der interne Speicher von 512 GB ist ebenfalls üppig ausgestattet.

Ein weiteres Manko: Dem Mate X7 fehlt 5G. Man ist nicht nur bei den Übertragungsgeschwindigkeiten im Nachteil – in Gebieten ohne LTE-Netz bleibt man außen vor. Abgesehen vom fehlenden 5G sind aber alle Schnittstellen auf aktuellem Niveau: USB-C 3.1 (5 Gb/​s, DisplayPort 1.2), Wi-Fi 7 (WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac/​ax/​be), Bluetooth 6.0 (LDAC, L2HC, AAC, SBC), NFC und Infrarot-Port.

Die Lautsprecher liefern einen guten und klaren Klang. Der Fingerabdrucksensor im Power-Button reagiert schnell und zuverlässig.

Software

Ohne Google-Dienste treten chinesische Anbieter mit vorinstallierten Diensten an deren Stelle – was bei vielen Nutzern Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes weckt.

Wer trotzdem im Google-Kosmos bleiben möchte, kann über die inoffiziellen MicroG-Dienste und den alternativen App-Store Aurora nachrüsten. Beides ist in wenigen Minuten eingerichtet und liefert Zugang zu nahezu allen Apps, die Huaweis eigene Appgallery nicht bietet. Das meiste funktioniert einwandfrei, gelegentlich hakt es jedoch bei Updates oder Installationen. Die Youtube-App etwa stürzte in unseren Tests regelmäßig ab – im Browser lief der Dienst hingegen problemlos.

Akku

Die Akkulaufzeiten des Mate X7 fallen im Vergleich mit anderen aktuellen Foldables gemischt aus: Bei lokaler Videowiedergabe und im Spieletest mit Asphalt 8: Airborne hält es länger durch als das Galaxy Z Fold 7 und Pixel 10 Pro Fold, beim Videostreaming über WLAN und Mobilfunk liegt es hingegen hinter beiden.

Im Battery Test von PCMark wiederum erreicht das Gerät mit 18 Stunden einen exzellenten Wert. Im Alltag schafft man problemlos einen vollen Tag ohne Nachladen – auch bei intensiver Nutzung des großen Displays. Beim Aufladen ist das Huawei deutlich schneller als die Foldables von Google und Samsung: Ein kompletter Ladezyklus ist dank 66 W in unter einer Stunde erledigt.

Preis

Mit einer UVP von 2099 Euro ist das Mate X7 wirklich teuer – selbst die Konkurrenz ist hier deutlich günstiger. Angesichts der Nachteile durch die US-Sanktionen muss man das Gerät schon wirklich wollen. Das beste Angebot liegt derzeit bei 2050 Euro (Code: POWEREBAY3; gültig bis 27. Februar 2026). Als Farben stehen Rot und Schwarz zur Auswahl, es gibt lediglich eine Speichervariante.

Fazit

Das Huawei Mate X7 ist hervorragend verarbeitet und bietet ein sehr dünnes und elegantes Gehäuse. Gefaltet ist es kaum größer als ein gewöhnliches Smartphone. Beide Displays sind erstklassig. Insbesondere ist die Kamera sehr stark. Damit positioniert sich das Foldable in dieser Kategorie an der Spitze.

Allerdings kann man das Falt-Handy nur bedingt empfehlen. Die Nachteile der US-Sanktionen überwiegen zu sehr. So bietet der Prozessor nur mittelmäßige Leistung, auch wenn diese für den Alltag ausreichend ist. 5G fehlt. Dazu sind von Haus aus keine Google-Dienste und Apps vorhanden. Zwar gibt es einen Trick, diese mittels Aurora oder MicroG nachzurüsten, aber in der Praxis klappt das nicht immer gleichwertig. Auch wenn das Angebot in der Appgallery stetig wächst, fehlen primär Anwendungen von US-Anbietern.

Wer bewusst auf Google verzichten will und neben dem flachen Gehäuse Wert auf eine tolle Kamera legt, kann sich mit dem Gerät befassen. Für alle anderen raten wir eher zu Alternativen von Honor, Samsung oder Google.

Samsung Galaxy Z Fold 5

Samsung Galaxy Z Fold 5 im Test

Das Foldable-Flagship von Samsung packt Top-Technologie in ein überaus praktisches Falt-Gehäuse, das aus dem Smartphone ein Mini-Tablet macht. Wie sich das Galaxy Z Fold 5 schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • starke Performance
  • tolle Displays
  • IPx8

NACHTEILE

  • sehr teuer
  • Knickfalte sieht unschön aus
  • ziemlich dickes Gehäuse

Samsung Galaxy Z Fold 5 im Test

Das Foldable-Flagship von Samsung packt Top-Technologie in ein überaus praktisches Falt-Gehäuse, das aus dem Smartphone ein Mini-Tablet macht. Wie sich das Galaxy Z Fold 5 schlägt, zeigt der Test.

Foldables sind eine innovative Kategorie der Smartphones, die durch ein faltbares und flexibles Display eine Brücke zwischen Handy und Tablet schlagen. Zusammengeklappt möchten sie kaum größer als ein handelsübliches Smartphone sein, ausgeklappt erweitern sie die Display-Fläche um fast das Doppelte. Allerdings sind diese Geräte bislang noch teuer.

Das Samsung Galaxy Z Fold 5 repräsentiert die jüngste Generation faltbarer Smartphones des südkoreanischen Unternehmens. Mit verbessertem Schließmechanismus bietet das Z Fold 5 eine robustere Konstruktion, die für langfristige Nutzung ausgelegt ist. Zusätzlich erfüllt das Galaxy Z Fold 5 den IPx8-Standard für Wasserdichtigkeit, was zusätzlichen Schutz gegen Umwelteinflüsse bietet. In Bezug auf die Hardware setzt der Nachfolger des Samsung Galaxy Z Fold 4 wieder auf hochwertige Komponenten.

Design

Wie schon der Vorgänger fällt das Samsung Galaxy Z Fold 5 zusammengeklappt mit einem ziemlich schmalen 23:9-Format sehr lang gezogen aus. Die größte Neuerung betrifft den Schließmechanismus: Endlich schließen die beiden Display-Hälften eben ab, wenn man es zusammenklappt. Das Fold 4 hatte gefaltet noch eine unpraktische und zudem sehr unschöne Keilform, bei der Schmutz und Staub recht ungehindert zwischen die Display-Hälften geraten konnte. Aufgeklappt ist es nahezu quadratisch mit einem Seitenverhältnis von rund 6:5.

Damit fällt das Fold 5 etwas flacher aus als der Vorgänger, wirkt aber verglichen mit anderen Foldables wie dem Honor Magic V2 grobschlächtig. Mit einer Dicke von 13,4 mm ist es geschlossen rund eineinhalbmal dicker als ein gewöhnliches High-End-Smartphone. Aufgeklappt kommt es auf flache 6 mm. Deutlich schlanker ist jedoch das Honor-Modell mit einer Dicke von 10 mm im geschlossenen und nur 5 mm im geöffneten Zustand.

Das Galaxy Z Fold 5 ist wieder wasserdicht nach IPx8 – allerdings erneut nicht staubdicht. Dennoch ist das ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus Honor & Co., deren Falthandys nach wie vor nicht wasserfest sind. Die Verarbeitung wirkt mit einem Rahmen aus Metall und einer Rückseite aus stabilem Glas sehr hochwertig. Das Fold 5 ist zudem kompatibel mit dem Samsung S-Pen (Preisvergleich) in der Fold-Edition, der aber nicht zum Lieferumfang gehört.

Wie gut sind die Displays?

Das Außen-Display mit OLED-Panel misst in der Diagonale 6,2 Zoll und löst mit 2316 × 904 Pixeln auf, was für ein scharfes Bild mit rund 400 PPI (Pixel per Inch) sorgt. Gut geschützt ist es durch stabiles Gorilla Glass Victus 2. Die Bildqualität ist exzellent und über jeden Zweifel erhaben. Zudem ist die Anzeige strahlend hell und so auch bei Sonnenschein stets ablesbar. Samsung spricht hier von bis zu 1750 Nits. Die Aktualisierungsrate bietet 48, 60 oder 120 Hertz.

Das innere Haupt-Display misst in der Diagonale 7,6 Zoll und löst mit 2176 × 1812 Pixeln bei einer flexiblen Aktualisierungsrate von 1 bis 120 Hertz auf. Weniger schön ist erneut die Faltstelle – diese ist sowohl deutlich sichtbar als auch mit dem Finger zu spüren. Hier sollte Samsung bei künftigen Modellen nachbessern, denn das wirkt angesichts des hohen Preises nicht sehr hochwertig. Wie es besser geht, zeigt etwa das Huawei Mate XS 2 von 2022. Insgesamt gewöhnt man sich aber recht schnell an die Falte, sodass sie später kaum noch auffällt.

Wie gut ist die Kamera?

Das Kamera-Setup entspricht in etwa dem Samsung Galaxy S23+ sowie dem Vorgänger Fold 4. Als Hauptkamera kommt eine Linse mit 50 Megapixeln samt optischem Bildstabilisator (OIS) zum Einsatz. Dazu gesellt sich ein Weitwinkelobjektiv mit 12 Megapixeln sowie eine Telelinse mit dreifachem optischem Zoom und 10 Megapixeln. Für Selfies dient zusammengeklappt eine Knipse mit 10 Megapixel in einer Punch-Hole-Notch auf dem Außen-Display sowie ein ziemlich mageres Objektiv von lediglich 4 Megapixel, das unterhalb des inneren Displays eingebettet ist.

Wie schon bei der S23-Reihe gelingen auch mit dem Fold 5 ziemlich gute Aufnahmen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Lediglich die Kamera im Haupt-Display ist bei Selfies eher nicht die erste Wahl – hier bietet sich die Front-Kamera im Außen-Display an oder gleich die Hauptkamera. Für Video-Chats reicht die Selfie-Kamera im inneren Bildschirm aber noch aus. Gelungen sind auch Videoaufnahmen, die mit bis zu 4K bei 60 FPS (Frames pro Sekunde) möglich sind. Mit Samsung Galaxy S23 Ultra sowie Galaxy S24 Ultra kann die Kamera des Fold 5 aber nicht mithalten.

Samsung Galaxy Z Fold 5 - Originalaufnahmen

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Was bietet die Ausstattung?

Als Antrieb kommt der bärenstarke Snapdragon 8 Gen 2 aus der Galaxy-S23-Reihe zum Einsatz. Dieser bietet mehr als genug Reserven für alle möglichen Aufgaben hin zum anspruchsvollen Gaming, was auch die Benchmarks 3Dmark „Wild Life Extreme“ (3900 Punkte) sowie PCmark Work 3.0 (16.000 Punkte) belegen. Dem stehen üppige 12 GB RAM zur Seite.

Der interne Speicher reicht von 256 GB über 512 GB hin zu 1 TB mit dem schnellen Standard UFS 4.0. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist aber nicht möglich. Die übrige Ausstattung bietet, was man für die Preisklasse erwarten würde: USB-C 3.2, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 (aptX), NFC sowie UWB.

Samsung Galaxy Z Fold 5 - Bilderstrecke

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Wie lange gibt es Software-Updates?

Was Updates angeht, zeigt sich Samsung von seiner Schokoladenseite. So gibt es monatliche Sicherheits-Patches, die zeitnah bis ins Jahr 2028 ausgeliefert werden. Das Update auf Android 14 ist mittlerweile ausgeliefert, Käufer können mit weiteren Upgrades bis Android 17 rechnen.

Akku

Der Akku mit einer Kapazität von 4400 mAh lässt nicht auf ein Akkuwunder hoffen. Allerdings zeigt sich das Fold 5 standhaft beim Battery Test von PCmark. Hier kamen wir zusammengeklappt auf starke 14 Stunden. Aufgeklappt im Tablet-Modus hält das Fold 5 dann immer noch akzeptable 10 Stunden durch. Geladen wird eher gemächlich mit 25 Watt – ein Netzteil sucht man im Lieferumfang vergeblich. Immerhin ist auch kabelloses Laden per Qi mit bis zu 15 Watt möglich.

Preis

Zum Marktstart 2023 riefen die Koreaner für das Fold 5 mit der kleinsten Speicherkonfiguration von 12/256 GB fast schon unanständige 1899 Euro aus. Mittlerweile bekommt man das starke Foldable aber zu Preisen ab 800 Euro.

Fazit

Das Samsung Galaxy Z Fold 5 ist auch 1,5 Jahre nach Release eines der besten Foldables auf dem Markt. Endlich schließt der Klappmechanismus eben ab, auch wenn es das Gerät insgesamt noch eine Spur zu klobig wirkt, wenn man es mit Konkurrenten wie dem Honor Magic V2 vergleicht. Die technische Ausstattung ist exzellent und auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy S23+. Die Akkulaufzeit ist endlich überzeugend.

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