
Wir hatten neulich schon darüber berichtet, dass die Deutsche Telekom auf dem Mobile World Congress (MWC) 2026 ihren neuen „Magenta AI Call Assistant“ vorgestellt hat. Das Ziel: KI-Funktionen direkt im Netz zu verankern, damit ihr keine Apps oder Zusatz-Hardware braucht, sondern während eines Telefonats einfach per Sprachbefehl Hilfe dazuholen könnt.
Nun gibt es weitere Details zur technischen Umsetzung, denn die Telekom macht das Ganze nicht im Alleingang. Als Partner für die Sprach-KI hat man sich ElevenLabs ins Boot geholt. ElevenLabs gilt aktuell als einer der Marktführer, wenn es um KI-basierte Stimmen und Audio-Modelle geht. Keine ganz neue Partnerschaft, die Telekom setzt seit längerem auf Services des britischen Anbieters.
Durch die Integration der Modelle von ElevenLabs soll der Assistent nicht nur stumpf Befehle ausführen, sondern in Echtzeit kontextbasiert agieren. Zu den Kernfunktionen gehören:
- Live-Übersetzung: Der „Dolmetscher“ im Anruf soll Sprachbarrieren direkt beim Sprechen beseitigen.
- KI-Agenten: Mati Staniszewski, CEO von ElevenLabs, betont, dass die KI-Agenten direkt in das Telefonat eingebettet sind und so beispielsweise Sprachen übersetzen, Kontext integrieren und in Echtzeit handeln können.
- Natürliche Stimmen: Die Expertise von ElevenLabs im Bereich „AI Voice“ soll dafür sorgen, dass sich die Interaktion natürlich anfühlt.
Wann geht es los?
Die Telekom plant, den Dienst noch in diesem Jahr für Kunden in Deutschland auszurollen. In den darauffolgenden zwölf Monaten soll die Unterstützung auf bis zu 50 Sprachen ausgeweitet werden.
Aktiviert wird der Helfer im Gespräch einfach per „Hey Magenta“. Wichtig für die Datenschutz-Interessierten unter euch: Laut Telekom wird nichts aufgezeichnet oder analysiert, solange der Assistent nicht explizit aktiviert wurde. Zudem wird der Gesprächspartner benachrichtigt, sobald die KI aktiv ist.
„Wir sind die ersten weltweit, die solche KI-Funktionen direkt aus dem Netz anbieten. Wir beseitigen Barrieren.“ – Abdu Mudesir, Telekom-Vorstand.
Ein spannender Ansatz, die KI direkt auf Netzebene zu integrieren, statt alles über Apps auf dem Smartphone zu lösen. Ob das im Alltag so reibungslos funktioniert, wie es die Marketing-Texte versprechen, müssen wir dann im Praxistest sehen.
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4 days ago
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