Telegram: Mit diesen neuen (KI-) Funktionen im April-Update

2 weeks ago 10

Telegram spendiert seiner gleichnamigen Messaging-App im monatlichen Rhythmus neue Updates. Zahlreiche Neuerungen bringt das Update in diesem Monat mit. Im April gibt es neben neuen KI-Funktionen mehr Einstellungsmöglichkeiten für Umfragen und Unterstützung für bewegte Live-Fotos.

Bei einer der neuen Funktionen handelt es sich um einen KI-Editor. Dieser erlaubt es, einen verfassten Text wahlweise zu übersetzen, dessen Stil umzuwandeln oder ihn zu korrigieren. Man setzt da, wie bei anderen KI-Funktionen, abermals auf das Cocoon-Netzwerk, welches vollständige Privatsphäre gewährleisten soll, da Anfragen in einer vertraulichen Umgebung verarbeitet werden und auf Basis von Open-Source-Modellen betrieben wird.

Beim Verfassen der Nachricht kann man den Editor über das AI-Symbol über dem Senden-Pfeil abrufen. Hierzu bedarf es mehr als drei Zeilen Text. Der Texteditor bietet verschiedene Stile wie „Formal“, „Short“, „Tribal“, „Corp“, „Zen“, „Biblical“ und „Viking“ auf deren Basis ein Text-Input verändert werden kann, um die Kommunikation förmlicher, effizienter oder gar witziger zu gestalten.

Auf Wunsch kann ein Text aber auch nur in eine andere Sprache übersetzt werden oder man kann Telegram bitten, (Grammatik)-Fehler auszumerzen. Die Emojify-Funktion versieht den Text zudem mit passenden Emojis.

Ein umfangreiches Update mit zahlreichen Neuerungen erhält die Umfragefunktion. Hier ist es jetzt möglich, die Antwortmöglichkeiten mit einer Beschreibung als Kontext, Medien oder Orten zu versehen. Nutzer haben zudem die Möglichkeit, in laufenden Umfragen neue Optionen vorzuschlagen.

Neben jeder Option zeigt Telegram an, wer dafür gestimmt hat. Man kann die erneute Stimmabgabe für festgelegte Ergebnisse unterbinden und die Antwortmöglichkeiten auf Wunsch für jeden Nutzer mischen sowie Zeitlimits für Umfragen festlegen. Zudem ist es möglich, die Ergebnisse bis zum Ablauf der Zeit zu verbergen oder Ergebnisse anzuzeigen, ohne dass der Ersteller selbst abstimmen muss.

Die neuen Umfrageeinstellungen erlauben auch neue Arten von Quizzen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, die Stimme zu ändern oder aber mehrere richtige Antworten festzulegen. Für erstellte Umfragen mit sichtbaren Stimmen gibt es bei neuen Antworten jetzt jedes Mal eine Benachrichtigung. Vergangene und laufende Umfragen erhalten zudem einen eigenen Reiter in den Profilen von Gruppen und Kanälen, damit man keine laufende Umfrage oder deren Ergebnisse verpasst.

Telegram unterstützt jetzt neu und nativ bewegte Fotos. Sowohl die Live Fotos von iOS, als auch die Motion Fotos von Android lassen sich versenden und (auf Wunsch) mit Endlosschleife in der Telegram-App einsehen.

Beim Versenden eines Live-Fotos kann man zwischen drei Stilen wählen: Live“, „Loop“ und „Bounce“. Bei „Live“ wird das Foto beim Öffnen einmal abgespielt, bei „Loop“ läuft es kontinuierlich ab, während bei „Bounce“ das Foto in einer Endlosschleife vorwärts und rückwärts abgespielt wird. Das Live-Foto kann über einen Button in der Ecke des Medien-Editors aktiviert werden.

Eine weitere Neuerung betrifft die Telegram-Bot-API. Hier können jetzt auch Bots andere Bots erstellen und verwalten. Dies erlaubt, etwa per OpenClaw, das Entwickeln und Starten eines Bots – ganz ohne Programmierkenntnisse.

iOS-Nutzer erhalten nun einen integrierten Dokumentenscanner. Hier lassen sich Dokumente direkt per Smartphone-Kamera scannen sowie mehrere Bilder zu einer Datei zusammenfassen. Der integrierte Scanner entfernt den Hintergrund, schneidet das Bild passend zu und konvertiert das erfasste Dokument am Ende in ein PDF. Man kann manuelle Anpassungen, wie Filter, Drehungen sowie Änderungen des Randes, vornehmen.

Telegram erlaubt als offene Plattform unabhängigen Entwicklern das Erstellen einer eigenen Telegram-Version. Auf den Profilen von Nutzern, die solche Apps verwenden, wird jetzt eine neue Sicherheitswarnung angezeigt, die andere Nutzer darauf hinweist, dass an sie gesendete Nachrichten möglicherweise weniger sicher sind.

Wie üblich der Hinweis, dass ihr auf Telegram auch einen eigenen Blog-Feed sowie einen Gruppenchat zum Plaudern mit gleichgesinnten Blog-Nutzern findet.

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