Der Messenger-Dienst Telegram hat heute ein Update veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung betrifft die Integration von Ende-zu-Ende-verschlüsselten Konferenzanrufen, die nun ohne vorherige Gruppenerstellung möglich sind. Bis zu 200 Teilnehmer können in einem Call zusammenkommen und dabei Audio, Video oder Bildschirminhalte teilen.
Die Sicherheit steht dabei im Vordergrund: Jeder Gruppenanruf nutzt eine blockchain-ähnliche Technologie und verschlüsselt die Kommunikation. Die Teilnehmer können die Sicherheit ihrer Verbindung durch den Vergleich von vier Emoji auf ihren Bildschirmen verifizieren. Telegram ist von der Sicherheit seiner Verschlüsselung so überzeugt, dass weiterhin eine Belohnung von 100.000 $ (etwa 93.000 €) für das Knacken des Protokolls aussteht – bisher erfolglos.
Für Geschäftskunden bringt das Update interessante Automatisierungsmöglichkeiten. Premium-Nutzer können nun Chatbots von Drittanbietern einbinden, die Nachrichten, Profile und sogar Stories automatisch verwalten.
Das im Oktober eingeführte Geschenke-System erfährt ebenfalls eine Erweiterung. Nutzer können nun präziser steuern, welche Geschenke sie erhalten möchten und wie diese auf ihrem Profil erscheinen.
Für gesperrte Accounts gibt es jetzt ein Einspruchsverfahren. Statt einer sofortigen Abmeldung werden die Konten zunächst eingefroren, wobei die Nutzer die Möglichkeit haben, die Sperrung durch Moderatoren überprüfen zu lassen.
Die Bedienung wurde durch neue Gesten optimiert. Besonders praktisch: Durch Gedrückthalten des Teilen-Pfeils können Nutzer Kanalbeiträge direkt an gespeicherte Nachrichten oder kürzlich genutzte Kontakte weiterleiten. iOS-Nutzer profitieren zusätzlich von einer neuen Geste zum schnellen Erstellen von Stories.
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8 months ago
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