Die Synchronisationssoftware Syncthing hat nach längerer Entwicklungszeit ein umfangreiches Update auf Version 2.0.0 erhalten. Die Open-Source-Lösung, die Dateien direkt zwischen Computern synchronisiert, verzichtet dabei auf zentrale Server, anders als Cloud-Dienste wie Dropbox oder Google Drive.
Syncthing 2.0.0 bringt grundlegende Änderungen mit sich. Die Entwickler haben die Datenbank-Engine von LevelDB auf SQLite umgestellt. Beim ersten Start erfolgt eine Datenmigration, die je nach Umfang der vorhandenen Daten Zeit in Anspruch nehmen kann. Die SQLite-Datenbank verspricht eine einfachere Wartung und höhere Stabilität. Das Logging-System wurde ebenfalls komplett überarbeitet und nutzt nun strukturierte Einträge mit Schlüssel-Wert-Paaren.
Eine weitere Neuerung betrifft gelöschte Dateien: Diese werden nicht mehr unbegrenzt in der Datenbank vorgehalten, sondern nach sechs Monaten automatisch entfernt. Wichtig zu wissen: Nutzer können dieses Verhalten bei Bedarf über die Kommandozeilen-Option anpassen.
Einige Plattformen erhalten künftig keine vorkompilierten Binärdateien mehr. Dazu gehören DragonFly BSD, Illumos, Solaris, verschiedene NetBSD- und OpenBSD-Varianten sowie Windows auf ARM-Basis. Der Grund liegt in Komplikationen beim Cross-Compiling mit SQLite.
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5 months ago
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