Surface: Microsoft dreht kräftig an der Preisschraube

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Microsoft hat im eigenen Store die Preise für alle aktuellen Surface-PCs angehoben. Laut Statement liegt das an gestiegenen Kosten für RAM und andere Komponenten. Andere Händler dürften das nachziehen, wer also auf ein Schnäppchen bei den aktuellen Modellen gehofft hat, steht erst mal im Regen.

Betroffen sind Surface Pro und Surface Laptop quer durch die Bank. Das Surface Pro 12?inch war bisher der günstigste Einstieg in die aktuelle Surface-Welt, lag bei 799 Dollar und startet jetzt bei 1.049 Dollar. Das Surface Pro 13?inch als „großes“ Pro hatte zum Start 2024 bei 999 Dollar gelegen und steht nun bei 1.499 Dollar jeweils mit Snapdragon X Plus, 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Bei den Surface-Laptops sieht es natürlich nicht besser aus.

Dazu kommt, dass die anstehenden Refresh-Modelle der Surface-Reihe kaum günstiger werden dürften. Wenn die Komponentenpreise so bleiben, landen die neuen Generationen auf gleichem oder höherem Niveau. Microsoft zieht die Preiserhöhung jetzt schon durch, bevor über Frühling und Sommer neue Geräte angekündigt werden. Wer auf den Ausverkauf der aktuellen Serie spekuliert hat, dürfte also auf Rabatte angewiesen sein, die die neuen Listenpreise erstmal kompensieren müssen.

Unterm Strich bleibt: Die RAM-Krise schlägt auch beim Surface direkt auf den Endpreis durch. Wer einen Surface Laptop 7 oder ein Surface Pro 11 ins Auge gefasst hat, sollte im Idealfall auf Angebote warten oder parallel bei der Konkurrenz schauen, ob es dort nicht die entspanntere Preisgestaltung gibt.

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