Surface Laptop 7 und Surface Pro 11 kommen bald auch auf Intel- statt ARM-Basis

11 months ago 10

Microsoft hat neue Versionen des Surface Laptop 7 Notebooks und des Surface Pro 11 Tablet-PCs angekündigt. Diese Geräte sind seit Mitte des letzten Jahres ausschließlich mit ARM-Prozessoren von Qualcomm erhältlich, werden im nächsten Monat aber auch mit Intels Core Ultra 200V CPUs (Codename: Lunar Lake) angeboten. Microsoft vermarktet diese Laptops und Tablets mit Tastatur als Copilot-Plus-PCs für Unternehmen, da die Intel-Prozessoren durch eine integrierte KI-Einheit Methoden künstlicher Intelligenz unterstützen.

Grundsätzlich sind Surface Laptop 7 und Surface Pro 11 seit Juni 2024 verfügbar, aber bislang nur mit Qualcomms Snapdragon-X-Prozessoren. Wer letztes Jahr Geräte dieser Art auf Intel-Basis verlangt hat, musste zu Surface Laptop 6 und Surface Pro 10 als Business-Versionen greifen. Diese basieren noch auf Intels Meteor-Lake-Prozessoren, alias Core Ultra 100. Mit der neuen Intel-Basis wird damit auch die aktuelle Gerätegeneration auf den neuen Stand gebracht. Microsoft bietet Surface Laptop 7 und Surface Pro 11 aber weiterhin auch mit den ARM-Prozessoren an, der Kunde hat nun die Wahl.

Äußerlich gibt es keine Unterschiede zwischen Intel- und Qualcomm-Versionen von Surface Laptop 7 und Surface Pro 11, aber preislich. Surface Pro und Surface Laptop sind ab 1179 respektive 1199 Euro erhältlich, aber die Preise der Intel-Varianten beginnen laut Microsoft erst bei 1759 und 1849 Euro. Die neuen Surface-Geräte werden ab 18. Februar zu bekommen sein.

Das "Surface Laptop for Business" wird auch auf Intel-Basis in zwei Bildschirmgrößen erhältlich sein: mit 13,8 und 15 Zoll. Microsoft bietet vier CPU-Modelle zur Auswahl, vom Core Ultra 5 Prozessor 236V bis zum Core Ultra 7 Prozessor 268V. Die Unterschiede liegen überwiegend bei den Taktraten, alle zur Auswahl stehenden CPUs besitzen vier Effizienz- und vier Performance-Kerne. Allerdings variiert die Leistung der integrierten NPU (Neural Processing Unit) für KI-Aufgaben sowie der Intel-Arc-Grafikeinheit.

Die Microsoft-Notebooks können entweder mit 16 oder 32 GByte LPDDR5x-Arbeitsspeicher sowie mit SSDs von 256 GByte bis 1 TByte ausgestattet werden. Der Hersteller verspricht beim 15-Zoll-Modell bis zu 22 Stunden Akkulaufzeit beim Abspielen von Videos und 12 Stunden bei aktiver Internetnutzung. Beim Surface Laptop 7 mit 13"-Display sind es jeweils zwei Stunden weniger. Damit bleiben die Intel-Modelle nur jeweils eine Stunde hinter den ARM-Versionen zurück, geht es nach den Herstellerangaben.

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Die Bildschirme sind sowohl bei diesen Notebooks als auch beim "Surface Pro for Business" mit Intels Core Ultra Prozessoren identisch zu den Snapdragon-Modellen. Der Tablet-PC setzt damit weiter auf einen 13 Zoll großen Touchscreen, je nach Wunsch ein OLED- oder LCD-Display, und die Auswahl unter den Intel-Prozessoren entspricht dem Surface Laptop 11. Auch die RAM- und SSD-Ausstattung unterscheidet sich nicht. Die Akkulaufzeiten liegen laut Microsoft bei 14 Stunden Video-Playback und 10 Stunden aktiver Web-Nutzung. Das entspricht den Akkulaufzeiten der Version mit Snapdragon-X-Prozessor.

Gleichzeitig mit den neuen Intel-Varianten von Surface Laptop 7 und Surface Pro 11 bringt Microsoft auch eine passende USB4-Dockingstation auf den Markt. Mit diesem für 269 Euro angebotenem Surface-Adapter können zwei 4K-Bildschirme mit bis zu 60 Hz angesteuert, das Surface-Gerät mit bis zu 65 Watt aufgeladen sowie per Ethernet mit einem lokalen Netzwerk verbunden werden. Insgesamt bietet das USB4-Dock dreimal USB-C, einmal USB-A, einmal HDMI und einmal Ethernet.

Sowohl USB4-Dock als auch Surface Laptop 7 und Surface Pro 11 können von Geschäftskunden in knapp zweieinhalb Wochen bestellt werden. Die Geräte werden ab 18. Februar 2025 ausgeliefert.

(fds)

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