Super Productivity: Version 20 bringt neue Ansichten, Android-Verbesserungen und MCP-Schnittstelle

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 Update bringt Live-Markdown, Stapelaktionen und ARM64-Images

Beim quelloffenen Aufgabenplaner und Zeittracker Super Productivity gibt es frische Updates. Der Entwickler Johannes Millan hatte mich jüngst darauf hingewiesen. Die Entwickler haben Version 20 veröffentlicht. Wer das Tool nicht auf dem Schirm hat: Die Anwendung steht unter MIT-Lizenz, arbeitet komplett offline und lässt sich wahlweise über WebDAV, Nextcloud, lokale Dateien oder das eigene SuperSync-Backend abgleichen. Schaut bei Bedarf vielleicht in unsere Beiträge dazu.Zählpixel

 Version 20 bringt neue Ansichten, Android-Verbesserungen und MCP-Schnittstelle

Regelbasierte Ansichten und neue Status-Optionen

In der App selbst ziehen mit Version 20 sogenannte Views ein. Das sind regelbasierte Aufgabenlisten in der Seitenleiste, die sich mit Filtern für mehrere Tags bestücken und anpinnen lassen. Wer beim Erstellen von Aufgaben schnell Prioritäten vergeben will, tippt dafür ab sofort einfach p1, p2 oder p3 ein.

Ebenfalls neu an Bord:

  • Ein Papierkorb für kürzlich gelöschte Aufgaben, aus dem sich Einträge wiederherstellen lassen.
  • Der neue Status "Wird nicht erledigt", um Aufgaben abzuschließen, ohne sie fälschlicherweise als erledigt zu markieren.
  • Erfasste Arbeitszeiten lassen sich direkt als Termine in den Kalender eintragen.

Neuerungen für Sync, Self-Hosting und Android

Auch beim Datenabgleich und auf mobilen Geräten wurde nachgebessert. Unter Android liefert die App Erinnerungen nun auch im Hintergrund aus, wenn der Sync über WebDAV oder Nextcloud läuft. Wechselt die mobile App in den Hintergrund, schickt sie ausstehende Änderungen direkt ab. Schneller geht auch das Erfassen von Aufgaben: Das klappt nun über ein Widget auf dem Homescreen oder über das Teilen-Menü, ohne dass die App geöffnet werden muss.

Bereits mit der vorangegangenen Version 19.3 kamen Schnittstellen für externe Werkzeuge dazu. Wer möchte, aktiviert einen lokalen MCP-Endpunkt (Model Context Protocol), um KI-Assistenten anzudocken. Dazu gibt es eine erweiterte lokale REST-API für Notizen, Zähler und Zeiterfassungen sowie die optionale Erstellung und Löschung passender CalDAV-Aufgaben.

Super Productivity steht weiterhin für Windows, macOS, Linux, Android und als Web-App zur Verfügung. Den Quellcode sowie die Installationspakete findet ihr wie gewohnt auf GitHub.

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