
Man könnte meinen, angesichts des Hypes um Künstliche Intelligenz und die Allgegenwärtigkeit von WhatsApp hätte die klassische E-Mail bei vielen ausgedient. Die Realität sieht wohl etwas anders aus. Eine aktuelle Erhebung von Convios Consulting im Auftrag von GMX und WEB.DE zeigt, dass 78 Prozent der Bundesbürger für den Kontakt zu Unternehmen am liebsten zur elektronischen Post greifen. Chatbots landen mit 17 Prozent weit dahinter, gefolgt von Messengern mit 14 Prozent und sozialen Netzwerken, die nur für 8 Prozent relevant sind.
Das zieht sich durch fast alle Bereiche. Geht es um den Empfang digitaler Dokumente wie Rechnungen, Verträge oder Kontoauszüge, favorisieren 63 Prozent den Weg ins E-Mail-Postfach. Die oft proprietären Online-Postfächer von Banken oder Versicherungen kommen lediglich auf 24 Prozent Zustimmung. Noch deutlicher fällt das Votum beim Online-Shopping aus. Bestellbestätigungen und Versandinfos erwarten 83 Prozent per Mail. Shop-Apps oder Messenger spielen hier kaum eine Rolle. Selbst bei Informationen zu neuen Angeboten liegt die E-Mail mit 70 Prozent vorn.
Interessant ist der Blick in die Zukunft der sogenannten Super-Apps, die diverse Dienste bündeln sollen. 40 Prozent der Befragten zeigen daran Interesse. Dabei steht für knapp die Hälfte ein integriertes Mail-Postfach auf der Wunschliste ganz oben, noch vor Bezahlfunktionen oder der Terminvereinbarung bei Ärzten. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Befragung von gut 1.000 Personen im Oktober 2025.
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6 days ago
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