
Betrifft uns hier nicht wirklich, sei aber erwähnt: Amazon räumt im stationären Handel auf und verabschiedet sich von seinen eigenen Ladenmarken. Das Unternehmen hat angekündigt, die physischen Standorte von Amazon Fresh und Amazon Go weitgehend zu schließen. Betroffen sind davon rund 70 Läden in den Vereinigten Staaten. Offenbar hat das Konzept in der Praxis nicht die erhofften Ergebnisse geliefert. Man teilte mit, dass zwar positive Signale da waren, es aber am Ende nicht gelungen ist, ein wirklich unverwechselbares Kundenerlebnis mit einem wirtschaftlich tragfähigen Modell für eine große Expansion zu verbinden.
Künftig wird die Strategie für physische Geschäfte komplett unter der Marke Whole Foods gebündelt. Ein Teil der bisherigen Fresh- und Go-Standorte soll in Whole Foods Märkte umgewandelt werden, zusätzlich plant Amazon in den kommenden Jahren rund 100 Neueröffnungen. Dazu gehört auch das neue, kleinere Format Whole Foods Market Daily Shop. Den betroffenen Mitarbeitern möchte man, wo es geht, neue Rollen im Unternehmen anbieten.
Analysten vermuten, dass Amazon Fresh einfach zu austauschbar war und die „Just Walk Out“-Technologie der Go-Märkte für die Kunden kein ausschlaggebendes Argument für einen Besuch darstellte. Ich war mal damals mal in einem in San Francisco, der Mehrwert war wirklich eher, nun ja, nicht vorhanden. Der Fokus liegt nun weiter auf dem Ausbau der Eigenmarken, um Konkurrenten wie Aldi und Lidl Paroli zu bieten, sowie auf dem Liefergeschäft, das weiterhin ein Milliardengeschäft bleibt.
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1 month ago
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